Über mich

Hier also die obligatorische Seite über meine Person. Kurzinfo wäre wohl:

  • Sebastian Gillwaldt
  • Beschäftige mich private wie beruflich gern allen Arten von Technik (gut speziell dann doch meist mit Computern)
  • Studium: Technische Informatik (bachelor of engineering – done), Medieninformatik (master of science – working)

Ok jetzt etwas ausführlicher.

Hobbys und Projekte

Programmieren

Ich programmiere gern. Angefangen habe ich damals auf einem Comodore C64 der noch meiner Tante gehörte. PCs waren damals teuer, also hab‘ ich mir einen sogenannten Kindercomputer (YENO Misterx) mit zwei Textzeilen als Bildschirm gewünscht, der hatte Wörterratespiele und Vokabeltrainer und so etwas auf Steckmodulen. Aber man konnte ihn auch in einem BASIC-Modus betreiben und kleine Programme schreiben.

Dann bin ich auf ein Internat gekommen, dort gab es für den schulischen Unterricht PCs. Nachmittags bzw. abends konnte man die PCs auch für andere Zwecke verwenden. Dem Entwickler und Admin dort bin ich wohl ziehmlich auf die Nerven gegangen, aber so kam ich zu Kirchbaum PowerBASIC und aus heutiger Sicht war das der Abschied vom Spaghetticode hin zur strukturierten Programmierung.

Viele Jahre später in der Oberstufe hatte ich das erste Mal Kontakt mit objektorientierter Programmierung unter Delphi. In meiner Ausbildung folgte PHP4 wobei der Dozent versuchte auch hier die Konzepte der objektorientierten Programmierung zu vermitteln. Das Konzept hatte ich schon bei Delphi verstanden, aber für die meisten Probleme bevorzugte ich weiterhin die strukturierte Programmierung. Das änderte sich grundlegend im Studium. Zwei Semester Java und viele Kurse, die man zum Teil wählen konnte, haben mich die praktischen Vorteile der objektorientierter Programmierung schätzen gelehrt und das Konzept, wie man Software entwickelt wurde sehr gut vermittelt. Ich lernte viel über Softwarearchitektur, Design pattern, Softwaremodellierung, UseCases und aspektorientierter Programmierung und sehr viel mehr.

Bis zum Studium verstand ich programmieren immer als kreativen Akt, bei dem ich zur Lösung ein Problem in kleine Einzelaufgaben zerlegte, die so einfach waren das man sie in einer Programmiersprache bescheiben konnte. Im Studium hat mich der Prof. für meine Kreativität bei der Lösung der Übungen gelobt, mir aber auch gezeigt, dass man das Problem auch wie ein Ingenieur bearbeiten kann und dabei bestimmte Standards verwendet, das machte meinen Code für andere viel besser les/verstehbar (und es half auch mir sehr dabei mich in meinem eigenen Code zurecht zu finden wenn er etwas älter war). Ich hab‘ im Studium viel programmiert, wobei das eigentliche Auscodieren immer weniger wurde und das Entwerfen immer mehr.

Auch heute macht es mir noch immer sehr viel Spaß Probleme zu zerlegen und dann Lösungen zu programmieren, wobei die Sprache am Ende immer unwichtiger wird. Für kleine Aufgaben benutze ich heute alle möglichen Sprachen von C, Ruby, Bash-Scripten, Perl, PowerShell-Scripten bis Python. Für alles Im Web muss dann PHP und Javascript herhalten.

Mikrocontroller und Elektronik

Für Elektronik habe ich mich schon immer interessiert, aber erst in der Ausbildung habe ich grundlegendes gelernt und im Studium mit Kursen wie Echtzeitsystemen und Mikrocontrollerprogrammierung vertieft.

Die Spanne der Systeme reicht dabei von kleinen Atmel AVR 8Bit’ern, die ich in C programmiert hab, über die Arduino-Platform und XILINX Spartan FPGA mit VHDL bis zum Raspberry PI.

Vieles davon war Teil des Studiums, aber ich versuche immer mit dem gelernten weiter zumachen und kleine Projekte für mich selbst zu realisieren. Und wo wir grade beim Studiom waren.

Studium

Ich studiere zur Zeit Medieninformatik (Master) an der Beuth Hochschule für Technik Berlin (ehemals Technische Fachhochschule TFH Berlin) und arbeite neben dem Studium.

the road so far

Medieninformatik (Bachelor)

Ich habe mit Medieninformatik angefangen und hatte viel Spaß an dem Studium. Leider hatte ich kurz vorm Ende des Studium einen Zeitablauf und konnte nicht mehr weiter studieren. Auch fehlte mir irgendetwas im Medieninformatikstudium.

Technische Informatik (Bachelor)

Dann studierete ich Technische Informatik und hier habe ich genau das gefunden was mir fehlte. Ich habe Assembler auf x86 gemacht, Embeded Systems programmiert und viel über Echtzeitsysteme gelernt.

Medieninformatik (Master)

Nachdem ich mir den Hardware kram mal etwas genauer angeschaut hab, bin ich jetzt wieder in bei der Software gelandet. Am Ende schadet so ein kleiner Rundumblick nicht, aber das Designen von Software liegt mir dann doch mehr.

Kontakt/Impressum

Das wars erstmal von mir, ich hoffe ihr findet was ihr sucht, wenn nicht, ihr Fragen habt oder Anmerkungen machen wollt, einfach Kontakt aufnehmen.

  • sebastian[at]gillwaldt.de
  • facebook
  • oder hinterlasst mir hier eine Nachtricht

Ein Gedanke zu „Über mich

  1. 203

    Es hat zwar eine Weile gedauert, aber letztlich konntest Du Dich mit Deiner Verschwiegenheit ja nicht ewig vor mir verstecken (solltest Du Deine Webseite erwähnt haben, hatte ich sie leider vergessen und entschuldige mich hiermit dafür). Ich hab die Monate jetzt einmal quer gelesen und mir gefällt das hier sehr gut. Gibt ’n Bookmark und einen Link. ;-)

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.