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Stoff zum fremdschämen.

Das muss ich jetzt mal kurz los werden. Ich habe vor ein paar Tagen das Buch „Bedingt dienstbereit: Im Herzen des BND – die Abrechnung eines Aussteigers“ von Norbert Juretzko und Wilhelm Dietl ausgelesen. Der Erzähler schreibt von seiner Dienstzeit beim BND und den Operationen an denen er beteiligt war. Das Buch fängt mit einer Operation zur Aufklärung des Abzugs der russischen Nuklearwaffen aus den Gebieten der DDR nach dem Mauerfall an und endet viele Jahre später. Die erste Hälfte des Buches hab‘ ich gedacht: „Au Backe, dass darf nicht war sein, wie peinlich. Hoffentlich hat der Autor hier übertrieben um die Verkaufszahlen zu erhöhen. Das ist so daneben das ich am gesunden Menschenverstand der Verantwortlichen dort zweifeln will.“ In der zweiten Hälfte wird es spannend, da geht es um einem Maulwurf ziemlich weit oben in der Hierarchie beim BND, der für den FSB (Nachfolger des KGB) spioniert hat und was mit ihm passiert bzw. nicht passiert ist als es aufflog.

Das Buch ist gut geschrieben, unterhält und ist stellenweise so spannend gewesen, dass ich die ganze Nacht durch gelesen habe statt zu schlafen. Den Inhalt würde ich wie folgt zusammenfassen: Jede menge Stoff zum fremdschämen.

Beim ersten Mal ist alles aufregend ;)

Job

Mein neuer Job fängt übermorgen an und so bin ich leicht gespannt was mich neues erwartet. Ok die Location ist nicht ganz so neu, ich bin an dem Gebäude früher immer vorbei zum Essen gegangen, also bei meinem vorletzten Job. Aber da die neue Firma eine eigene Kantine hat, brauche ich da wohl nicht viel das Haus verlassen.

Dann hat mich gestern noch eine Mail überrascht. Ich war bei einem Vorstellungsgespräch bei der Bundesdruckerei und das Gespräch lief ganz gut, dafür das ich die Nacht vorher so gut wie nicht geschlafen hatte. Am Ende hab‘ ich ein wenig gepatzt, aber alles in allem lief es gut. Nun hieß es die Bundesdruckerei würde mich in Laufe der nächsten Woche kontaktieren und zu einem zweiten Gespräch einladen bei dem ich die Kollegen kennenlerne, um zu schauen ob ich ins Team passe usw., wenn sie Interesse hätten. Nun das war etwa zwei Wochen vor Weihnachten, und ich hab‘ nicht mehr damit gerechnet das sie sich noch melden. Nun gestern kam die Mail in der sie mir zum 15. den Job angeboten haben, ausdrücklich ohne zweites Gespräch. Ich hab‘ natürlich abgesagt, weil ich ja schon den anderen Job hatte. Aber ich kann, ein wenig stolz, sagen: bei jedem Vorstellungsgespräch bei dem ich war, habe ich den Job danach angeboten bekommen.

Pleasure reading

Ich hab‘ es endlich geschafft das Buch, dass bei mir auf dem Nachtisch liegt zu Ende zu lesen und kann daher meine abschließende Meinung dazu abgeben. Douglas Adams‚  „Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele“ hat mich unterhalten, ich habe oft gelacht und es hat Spaß gemacht es zu lesen. Ich fand den ersten Teil der Dirk-Gently-Serie (Der elektrische Mönch) allerdings ein klein wenig besser. Jetzt bleibt aus dieser Reihe nur noch das unvollendete Werk Lachs im Zweifel, da zwischen dem zweiten und dem letzen Buch laut Wiki 15 Jahre liegen bin ich gespannt.

Allerdings lese ich grade noch ein anderes Buch das auch sehr unterhaltsam ist. Wobei Unterhaltung und fremdschämen sich ständig abwechseln. Es handelt sich um Norbert Juretzko’s Bedingt dienstbereit: Im Herzen des BND – die Abrechnung eines Aussteigers. Kurz es geht um den BND in der Zeit um die Wende und danach, ich empfehle Wiki oder Buch Kritiken, mir gefällt es sehr und ich kann streckenweise nicht aufhören zu lesen, ich frage mich immer, was wird als nächstes schiefgehen und wie peinlich wird es wohl noch. Es ist übrigens das erste Buch das ich auf dem Kindle lese.