Schlagwort-Archive: gute Bücher

Bill Bryson.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich mir ein Buch von Bill Bryson angehört habe. Was mir so gut gefiel, dass ich mir dachte, mal schauen was er noch geschrieben hat. So kam ich auf das (Hör)Buch „Streiflichter aus Amerika: Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene“ diesmal gelesen von Eckart Dux. Gut, das Buch war inhaltlich was anderes, aber ich bin fest davon überzeugt, dass der Vorleser auch sehr dazu beigetragen hat, dass ich dieses Buch nicht halb so gut fand. Eckart Dux hat es nicht schlecht gemacht, aber Rufus Beck ist mir irgendwie sympathischer. Außerdem hatte ich mir beim ersten Buch ein Bild von Bill gemacht und die Art wie Eckart das las passte da nicht so recht rein.

Zur Zeit höre ich „Reif für die Insel: England für Anfänger und Fortgeschrittene“ gelesen von Oliver Rohrbeck, den ich ja schon mochte als ich noch nicht mal wusste wie er hieß. Ich war und bin ein großer drei Fragezeichen Fan und höre auch heute noch gern die neuen Folgen. Ich war auch schon bei mehreren Live Events mit Oliver und er macht seine Sache großartig. Bei Bill’s Reiseführer brauchte ich ein paar Minuten, aber dann passte es irgendwie gut in mein Bild von einem Jungen Bill Bryson rein. Das aktuelle Buch gefällt mir auf jedenfall wieder besser als das zweite. Ob ich danach noch andere höre weiß ich nicht genau, wenn dann wahrscheinlich eher die neueren Werke.

Ich hab‘ übrigens heute, um den Link oben einzufügen, dass erste mal ein Bild von Bill gesehen, kommt dem was ich mir vorgestellt habe erstaunlich nah.

T.C. Boyle.

Ich weiß nicht mehr genau wie ich zu Boyle gekommen bin, kann sein das meine Freundin ein Buch von ihm in ihrem Buchclub gelesen hat, aber sicher bin ich mir nicht mehr.* Auf jeden Fall hab‘ ich „Wild child“ und „Die Frauen“ auf Deutsch als Hörbuch gehört und anschließend „Wenn das Schlachten vorbei ist“ auf dem Kindle gelesen. Ja, der Mann kann schreiben, aber meinen Geschmack trifft er nicht wirklich. Ich wollte unbedingt mehr als ein Buch von ihm lesen, weil ich soviel positives gehörte habe. Ich kann nicht genau sagen warum, aber irgendwie würde ich diese Bücher kein zweites Mal lesen. Als Roman waren sie irgendwie nicht unterhaltend genug für mich und als Sachbuch („Die Frauen“) fand ich das Thema wohl interessant genug. Vielleicht hab‘ ich auch Pech bei der Auswahl gehabt, ich hab‘ ja nicht auf Empfehlung sondern per Zufall ausgewählt. Ich habe möglicherweise auch nicht genug Vergleichsmöglichkeiten, aber wenn ich’s mit Nick Hornbe’s „A long way down“ vergleiche oder mit „Juliregen“, waren beide unterhaltsamer. Ich kann nicht genau sagen wem ich diese Bücher empfehlen könnte. Insgesamt trifft es halt einfach nicht meinen Geschmack. Passiert.

Jetzt ist mal wieder ein Sachbuch dran. Es wurde mal in einem Podcast von Fefe empfohlen und ich dachte mir was solls, dümmer machts mich bestimmt nicht. Danach werde ich ein bzw. zwei Bücher lesen oder hören, die ich schon seit längerem auf meiner Liste im Kopf hatte, aber irgendwie wieder vergessen habe, bis ein ehemaliger Arbeitskollege sie mir dringlichst ans Herz gelegt hat. Allerdings meinte er soll ich sie mir lieber gleich als Papier Buch besorgen, da ich sie ziemlich sicher weitergeben werden muss. Sonst höre ich grade neben meinen Diablo 3 Farm-Runs noch ein Buch, das mir irgendwie wegen dem Titel ins Auge gesprungen ist, eigentlich ist es Geschichtsunterricht der etwas unterhaltsamer aufbereitet ist, aber es sind viele kleine interessante Fakten drin, ich hoffe ich behalte genug davon.

Ja, das wars erstmal. Wenn ich eines der Werke abgeschlossen habe, werde ich hier darüber berichten. Solltet ihr Vorschläge haben was ich noch lesen könnte, immer her damit, der Kindle hat 2Gb Platz und D3 Farm-Runs gibt es wirklich sehr sehr viele.

*Anmerkung der Redaktion: Nein, es wurde keines der Werke von T.C. Boyle im Buch-Club gelesen und besprochen, man hat die Freundin nur reich mit selbigen beschenkt.

Douglas Adams – Lachs im Zweifel.

Oder wie der englische Originaltitel lautet: „The Salmon of Doubt: Hitchhiking the Galaxy One Last Time“ ist das letzte Buch mit Texten von Douglas Adams. Nach Douglas Tod wurden auf seinem Mac noch jede menge Texte und Ideen gefunden. Ein Freund von ihm hat das ganze gesichtet und dann dieses Buch daraus gemacht. Douglas selbst hatte schon eine Struktur des Buches entworfen und auch einen Teil der Story geschrieben aber es nicht mehr fertig geschafft.

Zu zwei Dritteln besteht das Buch aus Vorworten, Reden, Interviews und anderen Texten von und mit Douglas und zu etwa einem Drittel ist es der Anfang eines Dirk-Gently Romans. Diese Texte sind wirklich genial. Ich hatte den Eindruck sie sind thematisch geordnet, aber zwischenzeitlich kam es mir auch ein wenig so vor als gäbe es eine chronologische Reihenfolge.

Ich kannte nur sehr wenige dieser Texte vorher schon. Einen die ich schon kannte war zum Beispiel die Anekdote am Bahnhofskiosk mit den Keksen, die habe ich damals in der Lauscher Lounge gehört, wenn ich mich Recht erinnere hatte sie damals Oliver Rohrbeck vorgelesen, naja eigentlich mehr vorgetragen ;). Es war ein „Tribute to Douglas Adams“-Abend, es war herrlich,  zum todlachen ein schöner Abend. Ich kann jedem, der in Berlin wohnt und Höhrspiele und dergleichen mag nur zu einem Besuch in der Alten Kantine raten wenn dort wieder die Lauscher Lounge statt findet, es lohnt sich.*

Zurück zum Buch: Ich habe „Lachs im Zweifel“ direkt im Anschluß an die Biografie von Steve Jobs gelesen und es war eine wahre Freude. Douglas konnte einfach schreiben. Seine Texte lesen sich leicht und unbeschwert, obwohl er auch Sätze schreibt die sich über mehrere Zeilen erstrecken. Ich habe es genossen diese Texte zu lesen, es hat mich entspannt und ich habe viel gelacht, machmal sogar laut mitten im Bus. Meiner Stimmung hat es die letzten Tage sehr gut getan. Douglas wurde immer „nachgesagt“ er sei sehr Technik-verliebt gewesen und ein riesen Apple Fan. Ich hab‘ das immer geglaubt, aber ich hab‘ nie von Douglas selbst was zu dem Thema gelesen, bis jetzt. In „Lachs im Zweifel“ sind ein paar Editoriale für die Zeitschrift MacUser glaube ich abgedruckt und dort konnte ich es dann in seinen Worten lesen, seine Begeisterung und sein doch recht gutes Wissen um die Technik hinter den Produkten. Ach, ich schreib‘ lieber nichts mehr über den Inhalt. Nur noch soviel, dieses schaffte es mir Seiten von Douglas zu zeigen, von denen ich vorher nur Vermutungen anstellen konnte.

Fazit:  Ich kann es jedem nur empfehlen.

 

*Anmerkung der Redaktion: Du erinnerst dich richtig, es war Oliver Rohrbeck und wir sind damals im Februar zu einem Geburtstag dort gewesen und kamen in den Genuß dieses „Tribute to Douglas Adams“.

Job endet, Uni beginnt und es ist deutlich zu kalt

Job

So, nach über zwei ein halb Jahren endet meine Tätigkeit bei Toll Collect nun. Es war eine interessante und spannende Zeit, ich hab‘ viel gelernt, neue Kontakte geknüpft und alles in allem eine gute Zeit gehabt. Ich hab‘ mich ein wenig umgeschaut und mal schauen wo ich mich jetzt bewerben werde. Mal schauen was die Zukunft bringt ….

Uni

Die Beuth Hochschule hat dieses Semester die Prüfungsbedingungen für Bachelor geändert. Es gibt nun keine Zeitabläufe mehr, statt dessen muss man sich jetzt pro Semester für Kurse im Wert von 10 Credits prüfen lassen (man muss nicht bestehen, nur zur Prüfung anmelden). Mit den maximal drei Prüfungversuchen pro Kurs, wird so versucht ein konstantes Vorkommen bzw. Ausscheiden der Studenten sicherzustellen. Auf der anderen Seite sind die meisten Kurse 5 Credits wert, also schon zwei Kurse reichen pro Semester um nicht exmatrikuliert zu werden. Das kommt mir als Teilzeitstudent entgegen. Für dieses Semester hab‘ ich Mathe 3, Elektrische Systeme 2 (leider ohne Übung – kollidiert mit Mathe) und Rechnerarchitektur gewählt. Also kurz gesagt es geht vorwärts.

Pleasure reading

Nachdem ich den ersten Teil fertig hatte, hab‘ ich jetzt begonnen „Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele: Dirk Gently’s Holistische Detektei“ zu lesen. Unterhaltsam und durchaus empfehlenswert.

Games

Die Diablo3 Beta ist gut, aber leider viel zu kurz und auch etwas zu leicht. Nun hat Blizzard ja entschieden das es keinen neues Inhalt für die Beta geben wird. Also gibt es für mich keinen Grund mehr D3 Beta weiterzuspielen. Ich hab‘ alle Chars auf Max-Level, hab‘ meinen Schmied auf höchster Stufe und die Chars sind nahezu perfekt ausgerüstet (mit dem was in der Beta geht). Auf der Suche nach einem Zeitvertreib bis D3 nun richtig erscheint, bin ich bei Die Siedler Online und Diablo 2 gelandet. Bei Diablo 2 hab‘ ich nie die Hellfire Quest gemacht, genau das ist mein Ziel. Die Ladder sind morgen resettet, dann geht es los.

Mp3-Player

Hab‘ ich erstmal auf Eis gelegt. Ich hab‘ zwar jetzt zwei Displays und auch das meiste andere was ich brauche, aber die Front mit den Schaltern ist mehr Arbeit als ich dachte und dafür ist grade keine Zeit.

Ein gutes Omen

So, vor ein paar Tagen habe ich also den Roman Ein gutes Omen. Die freundlichen und zutreffenden Prophezeiungen der Hexe Agnes Spinner von Terry Pratchett und Neil Gaiman in der deutschen Übersetzung ausgelesen. Ich muss sagen, wirklich gelungen. Lustig, spannend und liest sich fast von selbst. Ich lese nun wirklich nicht viele Bücher, wenn es nicht mit IT zu tun hat, aber das „Gute Omen“ hatte ich in weniger als 3 Wochen durch. Und dabei hab‘ ich fast nur in der U-Bahn gelesen und ab und zu mal abends im Bett eine Stunde.

Es geht um den Antichristen, der das Ende der Welt herbeiführen soll, nur wurde der Antichrist leider nach der Geburt vertauscht und dann passieren alle möglichen lustigen Dinge. Engel, Dämonen und Hexen spielen mit und natürlich die vier Apokalyptischen Reiter. Das ganze spielt in unserer Zeit und so sind die Reiter als Hells Angels mit Motorädern und Lederjacken unterwegs.

Ich kann es euch nur empfehlen.