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MP3-Player-Projekt Update.

Mehr durch ein Versehen habe ich heute einen neuen ThinClient bei eBay ersteigert. Im Grunde versuche ich nur immer solche Teile für unter 10€ inkl. Versand zu bekommen, aber irgendwie habe ich mich vertippt und 9,33€ statt 3,99€ geboten, scheinbar hatte ich Glück und habe ihn für knapp 9€ gewonnen, leider kommen noch 7€ Versand dazu, aber immernoch sehr günstig. Der große Vorteil des neuen ThinClients ist ein PCI Slot, hier dachte ich an eine gute Soundkarte und ein IDE Anschluss, also Festplatte und DVD-Laufwerk ohne das USB Ports belegt sind. Dazu hat er 800Mhz und nicht 533Mhz wie mein alter. Jetzt muss ich noch schauen wie ich die Festplatte und das DVD-Laufwerk mit Strom versorge, es gibt wohl eine internen USB Anschluss, da könnte man 5V für eine 2,5″ Platte abnehmen, schau‘ ich mir mal an wenn er angekommen ist.

Ach ja, es handelt sich um ein Fujitsu Futro S300.

Update:

Ich hab bei Pollin eine Spannungsversorgung gefunden, die bezahlbar ist und an der ich nix mehr machen muss außer sie einzubauen.

Wetter und andere Widrigkeiten des Lebens

Also ich hab‘ etwas länger überlegt ob ich wirklich über das Wetter hier schreiben will und ich bin zu den Schluss gekommen, dass es bei 20°C Temperaturunterschied in drei Tagen schon lohnt das mal zu erwähnen. Am Freitag vorletzter Woche hat mein Roller noch heiße 34°C angezeigt als ich von der Arbeit nach Hause bin und als ich Montag morgen zur Arbeit gefahren bin zeigte er 14°C an. Vielleicht liegt es an diesen Temperaturveränderungen, aber in letzter Zeit hab‘ ich vermehrt Kopfschmerzen und bin etwas schlapp. Vielleicht bin ich auch deshalb nicht dazu gekommen mal wieder was zu schreiben, ist auf jedenfall ’ne willkommene Ausrede.

Da die Uni bald wieder losgeht, muss ich wohl bald mal den neuen Stundenplan zusammenstellen. Es gibt ab diesem Semester an der BHT keine Zeitabläufe mehr (früher hatte man vier Semester Zeit einen Kurs zu beenden ab der ersten Belegung). Jetzt gibt es „nur“ noch die Regel, dass man sich in Kursen mit einem Wert von 10 Credits pro Semester prüfen lassen muss (nicht bestehen). Man könnte also, wenn man weniger Kurse machen will, sich einen Kurs nehmen den man leicht besteht und einfach durch die Prüfung fallen, wenn man das zwei Mal macht, hätte man sich zwei Semester darum gedrückt einen weiteren Kurz zu belegen. Ich werd‘ natürlich nur Kurse belegen in denen ich mich prüfen lasse um zu bestehen. Aber die Möglichkeit finde ich schon seltsam, ich bin mir nicht sicher ob das eine Verbesserung darstellt.

Mein Mp3-Player Projekt ist grade in einer kleinen Sackgasse, bestimmt weil ich so schlapp bin ;). Ich hab‘ das Steuermodul (Teensy) bekommen, aber die Taster sind noch nicht da und das Display ist auch noch in Umlöt-Arbeit.

Ich hab‘ letzte Woche die vordere Bremse meines Rollers „repariert“. Eigentlich wollte ich sie nur entlüften, sie wurde halt immer lascher und die Bremskraft ließ mehr und mehr nach. Dann war ein Freund der Familie zufällig da und meinte das wäre schnell gemacht. Kaum haben wir den Behälter für die Bremsflüssigkeit geöffnet, zeigte sich dass das Teil schlicht leer war. Also erstmal zur Tankstelle und neue gekauft, nachgefüllt und dann versucht die Luft aus der Leitung zu bekommen. Hat etwas gedauert, aber heute bremst es sich wie mit einer neuen Bremse, besser geht kaum.

Ach ja, nachdem ich mir mal angeschaut habe was ich bisher so an pleasure reading gelesen habe, hab‘ ich festgestellt das mir Douglas Adams Bücher die ich bisher gelesen habe immer viel Freude bereitet haben. Kurz ich hab‘ beschlossen dem „Elektrischen Mönch“ noch eine Chance zu geben, bisher ganz nett, aber noch nicht das Unterhaltungsniveau das ich erwartet habe. Mal schauen wird sicher noch besser

Jo das wars erstmal wieder. Mal schaun was die Tage noch passiert.

Semesterferien

Uni

Tja, es ist wieder soweit. Es ist geschafft. Das Semester ist vorbei. Rückblickend muss ich feststellen, dass fünf Kurse zuviel für ein Semester sind, wenn man nebenbei arbeitet. Ich hab‘ jetzt zwei Klausuren geschrieben, beide Kurse bestanden. Ich ärger mich trotzdem über die erreichten Noten. Der Kurs ASE (Aktorik und Sensorik) hat als Endnote eine 1.7 da wäre auch eine 1.3 oder mehr drin gewesen. Und Elektrische Systeme 1 ist eine 3.0 geworden. Grade ES1 ist irgendwie dumm, da ich die Kernaufgabe der Klausur mir 41 von 44 Punkte sehr gut gelöst habe. Der ganze Kleinkram drumherum ist es gewesen. Für das nächste Semester werde ich weniger Kurse belegen, die dann aber auch komplett durch machen. Ich denke an drei Kurse, das sollte machbar sein. Bei dem Tempo sollte ich in zwei Semestern mit der Bachelorarbeit beginnen können.

MP3-Player-Projekt

So langsam nimmt das Projekt richtig Form an. Ich habe zwei Displays. Eins hat einen VGA Anschluss und zeigt 800x480pixel RGB an. Das andere ist ein Display ohne Controller, dafür muss ich also noch eine Ansteuerplatine nachbauen. Die Displays hab‘ ich sehr günstig bei eBay bekommen. Alleine das mit VGA kostet normalerweise etwa 140€ ich hab‘ für beide zusammen keine 50€ gezahlt. Der Nachteil bei solchen Schnäppchen ist natürlich, dass man das nehmen muss was angeboten wird. So ist das Display ca. 3-5cm breiter als ich geplant hatte. Daraus ergibt sich das eine Aufbau mit Laufwerk-Bedienelemente-Display-Bedienelemente (nebeneinander) die Standardbreite von HiFi – Komponenten überschreitet. Ich versuche jetzt die Anordnung der Elemente neu zu sortieren. So richtig gefällt mir noch keine Anordnung. Auch ist mir dabei aufgefallen, dass ich sehr viele Knöpfe eingeplant habe. Play, Pause, Stop, Vor/Rück-spulen Letzter/Nächster Track, Repeat, Shuffel, Crossover Mode, Add/Del/Clear-Playlist, Leiser, Lauter, Quellenumschaltung (USB,CD, Playlist, Browse) und evtl. ’ne Kopieren-Taste. Jetzt überleg‘ ich grade wie man das vereinfachen kann, zum Beispiel nächster Track und Vorspulen auf eine Taste, und je nachdem ob man die lange drückt oder nur an tippt wird dann gesprungen oder gespult. Ich hab‘ mir einen ersten Entwurf mit sehr vielen Knöpfen mal aus Bastelholz gemacht. Die Anbindung der Knöpfe als Tastatur ist sehr einfach. Ich habe eine alte PS2 Cherry Tastatur zerlegt, die ganze Elektronik besteht aus einer kleiner Platine (3x5cm), die hat unten eine Leiste mit Kontakten, ähnlich die alter ISA Karten. Die Kontakte sind unterteilt in Spalten und Zeilen und je nachdem welche Zeilen und Spaltenkontakte ich verbinde, bekomme ich eines der 104 möglichen Zeichen. Das praktische ist, dass sich diese Kontakte gut löten ließen, jetzt hab‘ ich die Kontakte auf eine Streifenrasterplatine gelötet und werde wohl mit Lötnägeln die Anschlüsse machen. Ich lade bald mal ein Bild hoch.

Homepage

Die Arbeiten an meiner neuen Homepage sind mal wieder eingeschlafen. Aber jetzt sind ja Semesterferien, vielleicht kriege ich es ja bis zum Ende hin etwas Vorzeigbares fertigzustellen.

Mp3-Player Projekt

Die Hardware ist da, zumindest der Teil der die MP3’s abspielen soll, es fehlt noch ein Display, eine Bedienmöglichkeit und eine Fernbedienung. Es ist nun doch kein Via EPIA Board geworden, sondern ein gebrauchter Thinclient. Das Teil hat mich am Ende 15€ + Versand gekostet. Es steckt ein 500Mhz Geode (LX800) Prozessor von AMD drin, ein Modul S0-DDR1 mit 256MB (bis 512 sind wohl möglich) der Client booted von einer CompactFlash-Karte. Es wurde eine 64MB Karte mit einem WinCE mitgeliefert, ich hab‘ hier noch eine 512MB liegen gehabt (bis 4GB sind wohl möglich).

Ich hatte erst vor Debian zu installieren, aber das müsste ich von hand extrem abspecken und da hab‘ ich mal gesucht was es so gibt an Software und habe eine kleine LinuxDistro gefunden, die auf Debian basiert und die es in drei Ausprägungen gibt. Embedded, VoIP und MPD. Das ganze belegt auf der CF-Karte knapp die Hälfte, sollte also noch Platz genug sein für etwas Zusatzsoftware fürs Display und die Steuerung.

Beim Display hatte ich leider kein Glück. Ich hab‘ eine Seite gefunden wo jemand beschreibt wie man die Firmware eines digitalen Bilderrahmen so umflashed das man es mit LCD4Linux ansprechen kann. Der vorgeschlagene Bilderrahmen kostet 2,90€ bei Pearl, allerdings muss man noch mehr bestellen sonst zahlt man einen Mindestmengen – Aufschlag und mehr als einen Rahmen pro Bestellungen ging auch nicht. Ich hab‘ versucht die Firmware laut Anleitung zu flashen und er ist mitten beim flashen irgendwie ausgestiegen. Ich weiß jetzt nicht ob das am Rahmen lag, vielleicht neuere Firmware oder Hardware Revision oder ich einfach nur Pech hatte. Ich kann das Display zwar weiter unter Windows benutzen, aber dafür ist es einfach zu klein. Ich könnte wohl noch versuchen es aufzuschrauben und an die JTAG Pins zu kommen, um es nochmal zu flashen, aber ob das den Aufwand lohnt bin ich mir noch nicht sicher. Zur Zeit schau‘ ich bei eBay, ob ich günstig an ein kleines LCD mit VGA Anschluss komme, es gibt solche Teile für Autos, zum DVD anschauen oder so…

Bei der Fernbedienung hab‘ ich was interessantes gefunden. Es gibt jemanden der einen MPD-Client für die Betty gebastelt hat. Der Client heißt MCBetty und wenn ich das richtig sehe, ist das komfortabler als alle IR Bastellösungen die ich bisher gesehen hab. Ich brauchte etwas Geduld, bis ich bei eBay eine Original verpackte Betty für 1€ gewonnen hab‘ (gut, ist noch nicht da, aber ich denke da muss ich halt etwas warten, bei 1€ ist die Motivation auch nicht so hoch). Es gibt wohl noch viele andere Möglichkeiten die Betty einzusetzen, vielleicht kann ich ja als Bonus meinen Fernbedienungspark etwas verkleinern.

Als Bedienung am Gerät kommen für mich zur Zeit zwei Möglichkeiten in Betracht. Erstens einen Konsolen (NCURSE) Client auf dem Server laufen zu lassen und eine normale Tastatur zu verwenden oder zweitens doch ein Jog-Dial ähnliches Konzept in Hardware bauen, und mittels VUSB als Tastatur anzubinden.

War ja klar

Kaum fahre ich wieder mit dem Roller durch Berlin und bin abhängig vom Wetter, spielt mir genau das einen Streich. Zweiter Tag auf der Rückfahrt von der Arbeit erwischt es mich dermaßen heftig, dass ich nicht mal Zeit hatte mir die Regenklamotten anzuziehen, was aber auch nicht viel gebracht hat.

Sonst hatte ich ein wenig Glück und konnte mir ein „neuen“ Rechner leisten, ist ein gebrauchtes Lenovo ThinkCentre M57p geworden. Core2Duo mit 2,3Ghz, 4GB Ram 1TB Festplatte und später kommt noch eine Ati HD 6450 rein. Hatte viel Glück und hab‘ alles zusammen für unter 200€ bekommen.

Dann hab‘ ich auf eBay noch ein nettes kleines embedded System für knapp 20€ geschossen. Das wird dann wohl die Basis für meinen Netzwerk MP3 Player.

Ja und mein Arbeitsvertrag ist nochmal verlängert worden, also für dieses Semester keine Sorgen mehr.

64 Stunden Zeit

Es ist Freitag mittag und bis ich am Montag wieder aufstehen muss, sind es noch etwa 64 Stunden. ;) Gut mind. 24h gehen fürs schlafen drauf und dann muss man ja noch essen und einkaufen gehen und was für die Uni tun, also am Ende ist es gar nicht so viel Zeit.

Jetzt mal was anderes

Wenn ich programmiere kommt es immer mal wieder zu folgender Situation. Ich zerlege ein Problem in kleine Teilprobleme, entwickle dann Teillösungen die am besten sehr allgemein gehalten sind. Meist sind die Teillösung dann so designed, dass ich mehrere ähnliche Teilprobleme mit dem gleichen Code bearbeiten kann.

Und dann passiert es immer mal wieder: Ich merke beim weiter programmieren, dass ich bestimmte Parameter gar nicht beachtet habe und das meine Lösung trotzdem funktioniert, weil ich beim Entwickeln noch dran gedacht habe, beim Benutzen des Codes aber nicht mehr dran gedacht habe. Ich überrasche mich selbst also hin und wieder. Klar bei Code von anderen passiert das natürlich öfter, ich denke das liegt daran, dass man fremden Code auf den ersten Blick gar nicht ansieht, wie sauber/gründlich der Autor sich das Problem bzw. seine Lösung überlegt hat.

Projekte priorisieren

Also meine MP3-Player Entwicklung wird erstmal verschoben. Ich hab‘ einfach nicht genug Zeit dafür im Moment. Ich hab‘ beschlossen erstmal meine Homepage fertig bzw. weiter zu entwickeln. Ich werde aber weiter die Augen offen halten um evtl. Schnäppchen nicht zu verpassen. Bei den Displays merke ich das grade. Hätte ich vor ein paar Monaten zugeschlagen, hätte ich ein schönen blaues 320×240 Display preiswert bei Pollin bekommen können. Heute sind die natürlich ausverkauft. Bei eBay schau‘ ich auch immer mal wieder rein, aber das braucht so viel Zeit und meist gehen die Preise dann ja doch viel höher als ich bereit bin zu gehen.

So jetzt erstmal weiter programmieren….

Unfreiwilliges langes Wochenende

Da war es mal warm in Berlin und ich gehe nur mit Strickjacke zum Einkaufen, zack hab‘ ich eine Erkältung. Halben Montag in Bett verbracht, abends ein wenig gespielt und tierisch Kopfschmerzen bekommen. Heute sieht alles fast wieder top aus, die Nase läuft noch, aber dafür hab‘ ich ’nen großen Stapel Taschentücher neben mir liegen.

Ich hab‘ am Wochenende viel Zeit mit der Recherche für ein Hardware-Projekt verbracht. Ich will schon länger einen MP3-Player bauen. Die Idee ist das Gehäuse eines alten HiFi CD-Players zu nehmen und die Elektronik da einzubauen. Vorweg, es gibt solche Geräte fertig zu kaufen. Und die sind nicht mal schwer zu beschaffen. Ich hab bei REAL für 170€ schon ein Gerät gesehen das dem was ich bauen will sehr nahe kommt. Dann gibt es natürlich auch noch Projekte anderer Menschen die so etwas schon fertig (oder fast) haben. Ein Beispiel wäre sowas hier.

Ich spiele verschiedene Variationen durch, als Hardwaregrundlage könnte:

  • AVR (Amtel) mit einem DSP für die MP3 Wiedergabe sein
  • Dockstar oder NSLU2 mit Debian
  • Ein Atom oder Via EPIA Borad mit Linux
  • PC Engines ALIX Board

Ein Mikrocontroller mit DSP wäre wohl die Lösung mit dem geringsten Stromverbrauch, aber da müsste ich alles selber machen. Bei der Dockstar oder NSLU2 könnte man als Basis Linux benutzen, aber beide Systeme haben erstmal keine Soundkarte. Kann man per USB nachrüsten, aber der Klang ist nicht so toll (schreiben die Leute die so was schon umgesetzt haben). Die ALIX Boards gibt es mit Sound und Linux Support, aber die kosten 80-120€ und sind auch sehr sparsam im Verbrauch 3-6W. Die ATOM bzw. Via EPIA Boards haben alles was man braucht, bekommt man günstig, selbst NEU kostet so ein VIA Board bei Pollin nur 40€, nur ist das eigentlich schon ein wenig zu viel für einen MP3 Player.

Was auf jeden Fall selbst zu machen ist, wäre die GUI. Da könnte man ein kleines Display per Mikrocontroller im Textmodus ansteuern, dann die Eingabe über einen Drehencoder mit Drucktaster. Ein RGB-Touch-Display wäre auch möglich, macht aber sehr viel mehr Arbeit, kA. ob ich das hinbekommen würde. Einfach wäre vermutlich ein kleines TFT mit VGA-Eingang, für 5Zoll kostet so etwas um die 100€.

Zur Zeit tendiere ich dazu einen VIA EPIA zu kaufen oder meinen Fileserver ATOM board zu recyceln. Dann die Ausgabe auf einen Monitor mit Touch zu bauen. Ich hab‘ noch ’nen 15Zoll TFT mit Touch, müsste dann erstmal neben dem Gerät stehen, bis ich mir so ein kleines leisten kann. Dann Eingabe per Fernbedienung und Webinterface. Aber das alles ist sicher ein Projekt für mehrere Monate. Vieleicht schau‘ ich mir auch so ein 320×260 Display im Textmodus mit Drehencoder als Eingabe an. Naja, ich werde euch auf dem Laufenden halten.