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Kein Diablo 3, dafür GuildWars 2.

Diablo 3 Pause.

Es ist irgendwie schon schade. Ich hab solange auf Diablo 3 gewartet und am Anfang war es echt toll. Dann kam die Mauer, ich habe wirklich extrem gespielt und immer gehofft das ist nur ein Punkt über den man rüber muss. Irgendwann sagt das Hirn dann wohl, ohne Erfolgserlebnisse macht das hier kein Spaß mehr. Ich habe den Paragon Level Patch kurz angespielt, aber meine ganze Ausrüstung ist so auf Defensive ausgelegt, dass ich einfach keinen Schaden mache und sich so nicht wirklich das Gefühl vom Anfang des Spiels einstellt. Das Gute ist das Diablo immer ein Spiel war das man immer wieder anfängt und dann ein Zeit spielt. Da man hier ja nicht von vorne anfängt, könnte das doch nochmal was werden. Vielleicht ist PvP ja dann der Schlüssel.

Aber genau da liegt das Problem. Ich habe eine Weile nichts gespielt und mir war langweilig. Ja, ich habe eigentlich genug andere Sachen zu tun und spielen ist nur Zeitverschwendung, aber das sehe ich eben nicht so. Ich brauch‘ das abends ein paar Stunden einfach abzuschalten. Blizzard hat ja fast zeitgleich mit dem PreLaunch* von GuildWars 2 den ParagonLevelPatch rausgebracht. Ich glaube das war kein Zufall. Blizzard war schon klar das viele Spieler in der Situation sind das ihnen Diablo 3 keinen Spaß mehr macht und geneigt waren GuildWars 2 zu kaufen. Zumal die Konditionen sehr ähnlich sind. Man kauft das Spiel einmal und kann es (nur online) sooft und lange spielen wie man möchte. Da uns ein Freund schon ein wenig von GuildWars 2 gezeigt hatte und sich der Ruf hält es wäre das neue DAoC (das bisher beste PvP Spiel war, dass ich gespielt habe), habe ich mich dann doch letzte Woche dazu entschlossen es mir zu kaufen.

GuildWars 2 Start.

Ich bin gestern Level 30 geworden, 80 ist das höhste Level das man erreichen kann. Es ist gut. Ich habe noch keine Instanzen gesehen und auch noch kein PvP gemacht, aber schon im PvE sieht man das die Macher da wirklich Arbeit reingesteckt haben. Es scheint fast so, als ob sie die besten Eigenschaften aus allen aktuellen und alten Spielen übernommen, weiterentwickelt haben und all die Nachteile schön umgangen haben.

Nochmal kurz zu meinem Vergleich zwischen Diablo 3 und GuildWars 2: Vergesst es! GuildWars, zumindest was das PvE angeht, ist mehr wie World of Worcraft, nicht was den Inhalt, sondern was die Größe der Welt angeht. Sie ist riesig. Ich hab‘ jetzt etwa 15% gesehen bzw. entdeckt, dass wird einem netterweise in der Charakter-Auswahl und InGame angezeigt. Jetzt mal zu meinen Spielerfahrungen bis jetzt.

Charakter Erstellung.

Charakter erstellen ist relativ trivial, Rasse, Klasse dann Aussehen und Farben der Startausrüstung und ein paar Fragen zum Hintergrund des Charakters den man grade erstellt. Dabei ist mir bereits die erste wirklich gute Idee aufgefallen. Wenn man die Spielwelt betreten hat, kann man seine Ausrüstung nach belieben umfärben. Es stehen einem am Anfang die Farben aus der Charaktererstellung zur Verfügung und später findet man noch mehr Farben. Es kostet nichts und kann jederzeit außerhalb der Kampfes gefärbt werden. Das ist auch deshalb praktisch, wenn man sich für ein Farbschema entschieden hat und Ausrüstungsteile austauscht, diese sofort im gewählten Farbschema angezeigt werden. Man muss also nicht ständig Farben kaufen und umfärben.

Dann nochmal kurz zu den Fragen die man beim erstellen des Charakters beantworten muss. Sie dienen als Rahmenhandlung für die persönliche Questreihe. Diese Questreihe geht von Level 1 bis Level 80 und bringt wirklich gute Items und viel Erfahrung. Das ist auch die einzige Quest, die an klassische Quests aus anderen Spielen erinnert. Das Konzept beim Level ist wirklich gut gelöst.

Leveln in den Zonen.

Die Welt ist unterteilt in verschiedene Zonen, wobei Städte auch Zonen sind. Für bestimmte Levelabschnitte gibt es immer mehrere passende Zonen. Das Startgebiet der Menschen ist ein Level 1-15 Gebiet und davon gibt es dann noch ein paar. Das Questen wie man es aus anderen MMOs kennt gibt es so nicht. In jeder Zone gibt es verschiedene Symbole auf der Karte. Ziel ist es all diese Symbole abzuarbeiten. Jedes Symbol erfordert etwas anders. Es gibt Herzen, große Quadrate, Dreiecke und Abzeichen und kleine Quadrate. Große Quadrate sind so eine Art Wegpunkt. Wenn man sich Ihnen nähert werden sie für einen aktiviert und ab dann kann man sich von überall (also man muss nicht erst zu einem Wegpunkt gehen) zu den bereits entdeckten Wegpunkten porten. Das kostet Geld, je weiter weg desto mehr. Wobei ich die Preise bisher fair fand, erspart halt laufen und damit Zeit. Kleine Quadrate sind sehenswerte Punkte auf der Karte, auch hier genügt es sich ihnen zu nähern um sie zu entdecken. Meist sind sie leicht zu finden und auch nicht allzuschwer zu erreichen und zeigen einem besondere Stellen auf der Karte, Lager von Feinden oder tolle Gebäude oder sowas. Manchmal sind diese Punkte nicht direkt zugänglich sondern liegen weiter oben oder unten, wie zum Beispiel unter Wasser. Dann zeigen kleine Pfeile an dem kleinen Quadrat ob man sich oberhalb oder unterhalb des gesuchten Punkts befindet. Das mit den kleinen Pfeilen ist übrigens an allen Symbolen wenn man sich nicht auf der gleichen Höhe befindet. Dann gibt es noch zwei rote Dreiecke, das sind Aussichtspunkte, die erreicht man nicht immer ganz einfach, die liegen meist irgendwo weiter oben und man muss den Weg suchen und viel springen. Wenn man sie erreicht, kann man F drücken und bekommt eine Kamerafahrt über das umliegende Gelände. Die blauen Abzeichen markieren Stellen an denen man irgendetwas machen muss, manchmal kämpfen, manchmal auch nur etwas benutzen. Als Belohnung gibt es dann einen Fertigkeitspunkt den man für Fähigkeiten ausgeben kann. Als letztes gibt es dann noch orange Herzen. Die Herzen markieren immer einen NPC der eine Aufgabe für einen hat. Man muss aber nicht erst zum NPC laufen und die „Quest“ abholen. Schon weit entfernt vom NPC erscheint die Aufgabe rechts oben am Bildschirm mit einem Balken. Dann gibt es immer mehrere (meist drei) Möglichkeiten diesen Balken voll zu bekommen. Da ist dann alles dabei, von bestimmten Mobs killen, über etwas zerstören, Dinge sammeln, Feuer löschen und noch viele andere Sachen (schön abwechslungsreich). Wenn der Balken voll ist, ist die „Quest“ beendet.

Für alle Symbole gilt, das man sie nur einmal machen kann/braucht. Jedes Symbol für sich gibt Erfahrung und wenn man alle Symbole einer Zone abgearbeitet hat bekommt man nochmal eine dicke Portion Erfahrung und ein paar Items. Weil das pure abgrasen der Symbole doch etwas langweilig werden würde, gibt es noch etwas. Überall auf der Karte gibt es Events die ständig beginnen und die dann auf der Karte eingezeichnet werden. Events kann man sooft machen wie man will und sie geben jedesmal eine Belohnung. Events versuchen alleine zu machen, meist haben auch Events einen Balken, aber diesmal kann jeder der mithilft bei dem Event dafür sorgen, dass der Balken sich bewegt. Die Belohnung hängt dann vom Einsatz ab. Man bekommt sie (solange man in der Zone bleibt) allerdings immer (auch wenn man am anderen Ende der Karte ist). Es gibt drei Stufen Bronze, Silber und Gold, je nachdem wieviel man zum Abschluss des Events beigetragen hat. Mir ist es schon ein paar mal passiert das ich bei einem „Haltet die Stellung“ nur eine Welle mitgemacht habe und dann woanders Symbole abarbeiten gegangen bin und 8 Minuten später bekomme ich auf einmal XP und die Nachricht, dass das Event vorbei ist.

Wenn man die Zone durch hat ist man also fast Level 15 und man könnte denken damit sind die anderen Zone für Level 1-15 uninteressant für einem, weil man ja schon zu hoch ist. Genau hier haben die Leute von GuildWars 2 alles richtig gemacht. Wenn man eine Zone betritt, für die man eigentlich zu hoch ist wird man automatisch herunter gestufft, hat dann weniger Leben und macht weniger Schaden, behält aber alle seine Fähigkeiten und bekommt auch weiter XP als ob man ein niedrigeres Level hätte. Dadurch bleibt die Zone immer etwa gleich schwer und das hat den tollen Vorteil das mein Kumpel, der schon Level 80 ist, mir bei meinen Aufgaben helfen kann und selbst auch noch was davon hat. Die Mobs droppen zwar häuptsächlich Items mit dem Level aus der Zone, ab und an droppen sie aber auch Items für das Level des Spielers.

Leveln in Städten.

Städte in GuildWars 2 und davon gibt es ein paar, für jede Rasse eine plus neutrale Städte, haben auch Symbole. Im Prinzip die gleichen nur ohne die Abzeichen und ohne das man kämpfen muss. Dann kann man in craften, also bestimmte Berufe erlernen und dann Gegenstände herstellen. Dazu benötigt man Rohstoffe die man in den Zonen findet bzw. abbauen kann oder durch Zerlegen von gefundenen Gegenständen. Das Craften funktioniert auch anders als alles was ich bisher erlebt habe. Man kann zwar ganz normal Gegenstände aus Rohstoffen herstellen und dadurch Erfahrung im Beruf und fürs Level bekommen, aber das ist nicht wirklich wie man in GuildWars craftet. Man kann bestimmte Dinge experimental zusammensetzen und entdeckt dadurch neue Rezepte die man vorher noch nicht kannte und das gibt richtig viel XP. Wenn man bis Level 60 nur Rohstoffe sammelt und noch eine nette Gilde hat die einem ein paar Rohstoffe zusteckt, dann kann man nur mit craften die letzen 20 Level machen.

Ja, soweit meine ersten Erfahrungen. Es ist wirklich gut gemacht. Bisher habe ich noch nichts auszusetzen gefunden. Ich dachte das man nicht direkt mit Spielern handeln kann wäre ein Kritikpunkt, aber man kann alles direkt aus dem Inventar verschicken und Post kann man auch direkt annehmen, kein Briefkasten oder sowas nötig. Als nächstes werde ich mir Schlachtfelder und Instanzen anschauen und dann viel später das OpenWorld PvP (Server vs Server).


*PreLaunch von GuildWars2: Für alle die eine Version im Vorverkauf erstanden haben öffneten die Server schon ein paar Tage früher.

Diablo 3 Patch, Nagios, Lange Nacht der Museen.

So nun ist schon wieder über eine Woche um seit wir in Bayern waren und der Alltag hat wieder alles im Griff. In der letzten Woche und dem Wochenende habe ich an ein paar Baustellen gearbeitet, ich habe mich schweren Herzens entschlossen vier alte PC Gehäuse wegzuwerfen. Darunter sind 2 Ying Yang Cubes, die damals richtig teuer waren und mir eigentlich auch heute noch gut gefallen, aber sie sind halt gut doppelt so groß wie 2 Miditower und den Platz habe ich halt nicht. Für moderne Hardware sind sie nicht mehr zeitgemäß, um große Lüfter einzubauen müsste man diese mit Kabelbindern befestigen. Die Hersteller von Gehäusen haben große Fortschritte gemacht und da lohnt es einfach nicht die alten Cubes aufzuheben. Im dem Zug habe ich auch noch einiges an Hardware ausgemistet, alles Sachen die schon mind. 5 Jahre in irgendwelchen Kisten liegen und nicht mehr verwendet wurden.

Diablo 3 Patch.

Das größte Update seit Release. 100 neue Level für die man ab Level 60 Erfahrung sammeln kann. Jedes Level bringt +3 Punkte aufs Mainattribut, +2 auf Sekundär und +1 auf alle anderen, sowie +3% auf Gold- und Magicfind. Das Cap für Gold- und Magicfind liegt bei 300% (ohne Buff) und damit bräuchte man kein MF/GF mehr auf der Rüstung wenn der Charakter Level 100 ereicht. Es soll übrigens etwa so lange dauern 100 zu werden wie in D2 Lev. 99, also sehr lange. Ich habe einen Abend gespielt mit dem neuen Patch und finde es gelungen, aber irgendwas fehlt noch um mich wieder zu fesseln. Ich überlege noch ob ich mir Guildwars 2 anschaun soll, wenn es wirklich das neue DAoC werden wird, würde ich es bereuen nicht dabei gewesen zu sein.

Nagios.

Mein Heimserver wird langsam. Alle wichtigen Dienste laufen. Nun sind die Dinge dran, die den Unterschied zu 0815 Lösungen ausmachen. Ich habe angefangen den Server per Nagios zu überwachen, dazu musste ich für die Sensordaten der Mainboards vorhandere Skripts anpassen und bei der Gelegenheit habe ich ein Skript auch noch erweitert. Alles zu meinem Homeserver findet ihr jetzt unter Projekte.

Lange Nacht der Museen, Berlin.

War wir immer in Berlin ein Großevent. Alleine vor dem Dalí Museeum haben wir über eine Stunde angestanden. Das Museeum für Kommunikation ist wirklich sehenswert, die haben einen DIY Bereich wo man unter anderem löten kann, find‘ ich super. Die Idee so einer langen Nacht ist super, aber es ist einfach zu wenig Zeit. Dafür findet es ja zwei mal pro Jahr statt. Wir waren noch in der alten Kloster Ruine und haben dort einen Film über das Mittelalter im Freiluftkino gesehen. Ritter der Kokosnuss ;)

Heute mal nicht über Diablo.

Die letzten beiden Posts haben sich nur um D3 gedreht und das hinterlässt vielleicht einen falschen Eindruck. Ja, ich spiele viel, aber es gab auch vieles andere was mich umtrieb.

Uni

Heute hab‘ ich meine Elektrische Systeme 3 Klausur geschrieben. Mein Gefühl sagt mir das ich bestanden habe. Die Note erfahre ich hoffentlich nächste Woche. Bei Mathe bin ich mir noch nicht so sicher wie ich das machen soll, wenn ich es schaffe werde ich die Nachklausur schreiben, wenn nicht, müsste ich es nochmal belegen.

Ich sitze, während ich das hier schreibe, vor dem Übungsraum für ES2 und warte auf den Professor, wie ich grade erfahre hat der den 14-täglichen Rhythmus um eine Woche verschoben, also warte ich umsonst. Ich muss nächste Woche 2 Übungen nacheinander machen, da mir 2 oder vielleicht auch 3 fehlen. Das ist der Tag an dem ich auch meine Klausur zurück bekomme, es wird ein langer Uni-Tag.

Unterhaltungstechnik

Mein Sony Ericsson Xperia Mini Pro hat endlich sein Update auf Android 4. Es war verhältnismässig umständlich da ranzukommen. Erst hatte Sony angekündigt das Update im ersten Quartal per WLAN, also OverTheAir, auszuliefern. Daraus wurde nichts. Dann hieß es, es kommt irgendwann und vor einem Monat wurde gesagt es würden jetzt die ersten Telefone das Update bekommen, bis es alle haben wird es noch 1-2 Monate dauern. Dann hat sich ein Kumpel von mir vor ein paar Tagen auch das Xperia gekauft und seins hatte gleich Android 4 drauf. Also hab‘ ich mir die Sony Software compenion installiert und siehe da er sagte mir auch prompt es seien Updates für mein Telefon verfügbar.

Leider klappte das Update nicht, beim Download des Updates aus dem Netz gab es immer Fehler. Ich hab‘ in meiner Verzweiflung dann erstmal mein Telefon auf die Werkeinstellungen zurück gesetzt, aber es half nicht. Dann gabs im Netz noch Tipps das man das Debuging des USB Port einschalten sollte, aber alles erfolglos. Darauf habe ich gelesen, dass es noch ein anderes Tool von Sony gibt mit dem man Updates aufs Telefon bekommt. Sony Update Services heißt es, oder hieß es. Leider hat Sony den Link dazu versteckt, ich habe es jedenfalls nur über die Suche gefunden. Also Tool installiert, gestartet und siehe da: gleich die erste Anweisung lautet: Schalten Sie ihr Telefon aus, warten Sie, schalten Sie es wieder an und halten Sie dabei die leiser-Taste gedrückt. Man schaltet wohl in einen Bootloader oder Debug-mode und dann klappte alles auf Anhieb. Kurz: Ich hab‘ jetzt Android 4.0.3 und es sieht super aus. Fühlt sich nicht wirklich schneller oder langsamer an, aber bisher hatte ich keine Ladeprobleme mehr, warten wir mal ab. Ein Widget hat Probleme bei der Darstellung wenn ich den Bildschirm drehe, aber sonst läuft alles wie gewohnt. Gut, eine Kleinigkeit ist mir noch aufgefallen. Wenn ich den Facebook-Benachrichtigungston (eine mp4 Datei) einstelle, hört er sich im Einstellungsmenü gut an, wenn dann aber eine Nachricht kommt klingt der Ton irgendwie verzerrt, ein wenig so als sei er übersteuert. Beim Klingelton hab‘ ich das Problem nicht. Sonst sehen wir mal, bisher bin ich positv überrascht.

Arbeit

Auf Arbeit hat sich alles eingependelt, ich kriege immer schöne kleine Aufgabenstellung, die sich meist in einer Woche erledigen lassen und wenn nicht Dinge außerhalb meines Einflussbereichs es verhindern schaffe ich mein Pensum. Zur Zeit ist viel mit programmieren, wird aber demnächst auch wieder mehr Datenbank-Pflege und solche Routine-Aufgaben werden. Ende September gibt es eine große Firmensommerfeier in Bayern, da geht es mit dem Bus hin, Hotel und An-/Abreise bezahlt der Arbeitgeber. Einen Teil der Reise bekommt man als Arbeitszeit gutgeschrieben. Ich bin gespannt drauf, ist ja schließlich meine erste Firmenfeier dort.

Roller

Der lässt mich grad‘ irgendwie im Stich. Da ist seit letzter Woche irgendwas mit der Elektrik nicht in Ordnung. Am Anfang dachte ich es wäre die Batterie, also hab‘ ich die ausgetauscht. Die alte war etwas über ein Jahr alt, da eine neue nur 20 € kostet, dachte ich mir versuchst du’s mal. Leider brachte es keine echte Besserung. Mittlerweile hab‘ ich den Fehler, glaube ich, etwas genauer lokalisiert. Manchmal wenn ich die linke Bremse betätige, geht die Elektronik komplett aus. Ich hab‘ die Vermutung das es dann einen Kurzen oder sowas gibt, dass ist doof, denn der Schalter in der linken Bremse ist auch dafür da, dass man den Roller per Knopfdruck starten kann. Per Kickstarter geht immer, dauert halt nur manchmal etwas. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich da rumschrauben will, selbst wenn es an dem Schalter der linken Bremse liegt, bräuchte ich ein Ersatzteil und könnte solange nicht fahren. Vielleicht bring‘ ich ihn zur Werkstatt und laß das machen, entscheide ich wahrscheinlich wenn ich weiß was es kosten wird.

Urlaub

Ja, würd‘ ich gern machen, aber ich hab‘ jetzt grade so meine Finanzen wieder im Griff und dann will die Uni schon wieder die Gebühren fürs nächste Semester. Also statt Urlaub wohl durcharbeiten, dann ist vielleicht endlich ein neuer Monitor drin.

Diablo 3 – der Attackspeed Nerf.

Tja, nun haben wir uns ausgerüstet und schaffen im 3er-Team (Zauberer, Barbar, Mönch) Akt 3 und dann kam er: Der Attack-Speed-Nerf. Ums kurz zu machen: Sie haben bei allen Items (ausser dem Köcher vom Dämonenjäger) den Angriffsgeschwindigkeits-Bonus halbiert.

Demnach ist unser Zauberer erstmal 20.000 Schaden pro Sekunde gefallen, was fast einem drittel seines Gesamtschaden entspricht. Dem Mönch und mir gings nicht viel besser. Ich hatte eine Waffe die 20% Angriffsgeschwindigkeit drauf hatte, die ist jetzt schlechter geworden als die Waffe, durch welche ich sie ersetzt hatte und die ich natürlich schon zu Gold gemacht habe. Ich renn‘ jetzt mit einer Waffe rum, die soviel Schaden macht wie die Waffe die ich schon vor 4 Wochen hatte. Von den 8 Millionen Gold die ich für die neue (schlechtere) Waffe im Auktionshaus gezahlt habe mal ganz zu schweigen.

Meiner Meinung trifft der Nerf vor allem Nahkämpfer hart. Bei Fernkämpfern ist Angriffsgeschwindigkeit dafür da schnell Schaden zu machen und mit den Resource-Generatoren möglichst schnell wieder voll zu werden, um wieder Schaden zu machen. Bei mir, als Barbar, sieht die Sache etwas anders aus. Klar, auch mir geht gut Schaden flöten, aber darauf könnte ich im Notfall verzichten. Was aber viel schlimmer ist, ich habe viel „Leben pro Treffer“ auf meiner Ausrüstung, da ich jetzt deutlich seltener zuschlage, bekomme ich deutlich seltener Leben. Vor dem Patch konnte ich in einer Monsterhorde drin stehen, so lange es keine Monster waren die mich vom Schlagen abgehalten haben (Betäuben, Rückstoß, etc.), konnte ich mit meinem „Leben pro Treffer“ und meiner hohen Angriffsgeschwindigkeit den Lebensverlust durch eingesteckte Treffer wieder ausgleichen.

Das geht so nicht mehr. Um wieder ins Gleichgewicht zu kommen muss ich also entweder meine Angriffsgeschwindigkeit erhöhen (nahezu unmöglich, vor allem an die alten Werte ranzukommen), ich erhöhe die Menge des Lebens die ich pro Treffer bekomme oder ich erhöhe meine Resistenzen und Rüstung um weniger Schaden zu bekommen. Wie ihr merkt, läuft alles darauf hinaus das ich mehr für meine Defensive tun muss. Ich hab‘ zur Zeit etwa 12.000 Rüstung und alle Resistenzen sind über 1000. Dennoch brauche ich höhre Defensivwerte um in den Monstern stehen zu können. Interessanterweise ist das eigentlich genau das was Blizzard nicht wollte. Laut deren Aussage, sei es das Ziel, dass man versuchen solle seinen Schadensauswurf zu maximieren um weiter voranzukommen.

Bei Fernkämpfern klappt das auch nach dem Patch noch, die ziehen jetzt statt Angriffsgeschwindigkeit lieber Gegenstände mit Chance auf kritische Treffer und Erhöhung von kritischen Trefferschaden an. Damit kommen sie auf ähnliche, wenn nicht sogar höhere Werte als vorher. Ich hab‘ gerüchteweise gehört, da käme dann wohl bald der nächste Nerf.

Unser Zauberer hat noch nicht seine alten Schadenswerte, ist aber auf dem Weg dahin. Der Mönch und ich bauen unsere Defensivwerte aus, spielen nur noch Blocker damit die Mobs schön uns angreifen und der Zauberer in Ruhe von hinter drauf schießen kann. Was da verloren geht ist das Konzept, dass jede Klasse allein gut durchkommen kann und die Gruppe nur eine Verbesserung darstellt. Ich hab‘ versucht Akt 3 alleine zu spielen, sobald die Monster 2 Bodeneffekte haben, immune Minions herbeirufen oder es flüchtende Monster mit Molten sind, kann ich es einfach sein lassen, ich bekomme sie dann nicht tot oder ich brauch‘ so lange, dass sie enragen.

Ich hab‘ jetzt neben meinem Dämonenjäger noch einen Hexendoktor auf 60, wenn es so weiter geht, werde ich wohl demnächst einen Zauberer anfangen, denn an weiterkommen im Content ist zu Zeit nicht wirklich zu denken. Klar, die Monster haben deutlich weniger Schadensspitzen und machen auch so im Gruppenspiel nicht mehr Schaden als im Einzelspiel, aber dadurch das man die Level 63 Items auch in den niedrigeren Akten finden kann, ist irgendwie die Motivation weg. Zumal es ja bestätigt wurde, dass in Akt 3 und 4 keine anständigen Items fallen, irgendetwas ist da wohl buggy.

Das Echtgeld-Auktionshaus ist da. Gold kann man immer noch nicht für Geld kaufen. Ich vermute Blizzard will verhindern das der Goldpreis ins bodenlose fällt, wie es in den USA passierte. Sie brauchen wohl noch etwas Zeit um die Leute zu finden, die sich ihr Gold erschummelt haben. Ich hab‘ gesehen das man 1 Million Gold für knapp unter 3€ bekommt. Ich schätze zwischen 2 und 3 € pro Million wird sich der Goldpreis einpendeln. Ist schon sehr wenig wenn ich mir überlege, dass ich selbst mit voll auf Goldfind ausgelegtem Dämonenjäger nur ca. 300.000 Gold die Stunde mache. Sonst hat sich das Echtgeld-Auktionshaus so entwickelt wie ich es vermutet habe. Es gab einen riesen Ansturm, man hat jede Menge Items, die meist nicht so gut waren, verkaufen können und jetzt ist erstmal Ruhe. Ich hab‘ seit ein paar Tagen nur Kleinstbeträge umgesetzt und das wird wohl auch so bleiben bis man an die wirklich guten Items kommt.

Der Patch hat vor allem dem „Gelegenheits“-Spieler was gebracht. Die Gegner sind einfacher, Gruppenspiel wird nicht mehr bestraft und die Kurve von Inferno Akt 1 bis Akt 3 ist gleichmäßiger.

Insgesamt stellt sich die Frage ob sie an den Erfolg von D2 rankommen werden. Ich merke schon bei mir wie die Motivation langsam nachlässt. Bei D2 hatte man immer ein Ziel (Level 99 werden), welches man so gut wie nie erreicht hat, aber der Weg dahin war klar. Bei D3 ist das Ziel (Ausrüstung verbessern, bis Akt4 Inferno schaffbar ist) weniger gut greifbar und der Weg dahin ist auch nicht gut erkennbar. Bei D2 haben sie auch länger gebraucht bis sie es hinbekommen haben das alle Klassen Solo auf verschiedene Weisen spielbar geworden sind. Ich denke das werden sie auch bei D3 irgendwann schaffen.

Diablo 3 bis Patch 1.02.

So, nun ist Diablo also ein paar Wochen draußen. Wie nicht anders zu erwarten war, spielen viele meiner Freunde dieses Spiel sehr viel, ebenso wie ich selbst. Ich möchte mal meine ersten Erfahrungen bekanntmachen. Alle die mit mir spielen werden das alles schon kennen, sicher sind viele auch an der gleichen Stelle im Spiel und werden mir zustimmen.

Teil 1 – Das Leveln des ersten Charakters.

Mein ersten Charakter war der Barbar. In der Nacht in der Diablo released wurde (und die Server wie zu erwarten war nicht um 24 Uhr sondern erst um 2:30 Uhr funktionierten), habe ich etwa ein einhalb Stunden gespielt. Ich kam bis zu dem Punkt an dem die Beta endete und noch zwei Quests weiter, ich war glaub‘ ich Level 13. Dann musste ich ins Bett, denn ich hatte am nächsten Tag 10 Stunden zu arbeiten. Als ich nach Hause kam waren meine Freunde alle schon 10 Level an mir vorbei und weit hinten in Akt 2 unterwegs. Da ich nicht allein spielen wollte, habe ich den halben 1. Akt sowie den halben 2. Akt übersprungen und mich meinen Freunden angeschlossen. Bis ungefähr Level 30 durfte ich den Mobs nicht zu nahe kommen, da ich nur einen Treffer abbekommen musste und tot umfiel. Man holt den Levelunterschied allerdings beim zusammenspielen nach und nach auf. Als ich nur noch wenige Level hinterher war und bessere Items tragen konnte ging es einigermaßen. Ich hab‘ mich für eine Variante mit viel CrowdControll und AE-Schaden entschieden. So konnte ich viel Schaden vermeiden und in der Zeit in der ich die Gegner betäubt hatte, konnte die Gruppe diese meist töten.

Der erste Schwierigkeitsgrad (Normal) ist nicht besonders schwer gewesen, die Ausrüstung, die man gefunden hat, reichte um alle Aufgaben zu bestehen. Man ist am Ende des ersten Schwierigkeitsgrads etwa Level 30. Der zweite Schwierigkeitsgrad (Alptraum) ist etwas härter, die Elementar-Angriffe verursachen etwas mehr Schaden und die „besonderen“ Gegner haben jetzt immer zwei zusätzliche Fähigkeiten. Am Ende des zweiten Schwierigkeitsgrads ist man etwa Level 50. Man ist die ganze Zeit praktisch pleite, da man die Schatztruhe und die Handwerker leveln muss und das kostet ziemlich viel Gold. Aber es ist uns allen eigentlich immer möglich gewesen die Handwerker auf Level zu halten, ich schaffte es immer das mein Handwerker im ersten Akt des neuen Schwierigkeitsgrades schon alles gelernt hatte, was er in dem gesamten Schwierigkeitsgrad hat lernen können.

Schwierigkeitsgrad 3 (Hölle) war schon eine Herausforderung. Man wird in Hölle auf jeden Fall 60, denn den 4. Schwierigkeitsgrad (Inferno) kann man nur mit maximalem Level betreten. Der 3. und 4. Akt in Hölle ist mit der Ausrüstung, die man findet, in einer vierer Gruppe schon wirklich knackig. Wir haben alle angefangen Ausrüstung im Auktionshaus zu kaufen. In Hölle ist man als Nahkämpfer verloren, wenn man nicht anfängt Ausrüstung mit Resistenzen gegen Elementarschaden anzuziehen.

Als wir alle Level 60 waren, haben wir uns an Inferno versucht. Ich hatte zu der Zeit ca. 48 Stunden Spielzeit auf meinem Barbar. Inferno war wie eine Wand. Normale Mobs waren hart, aber gingen noch, aber alles was irgendwie eine Farbe hatte (Elite, Rare, Named) war einfach unbesiegbar.

Teil 2 – Farmen.

Ab jetzt haben wir viel Zeit mit farmen verbracht. Wir haben immer wieder in Akt 1 die ersten Quest gemacht und mit den Drops nach und nach unsere Ausrüstung verbessert. Allein darf man einen NPC (NonPlayerCharakter) als Begleiter mitnehmen, die Mobs haben nun weniger als 1/4 Lebenspunkte und machen 40% weniger Schaden als in einem 4 Spielermodus. Also haben wir dann einzeln versucht uns durchzukämpfen. Dadurch begann das Gruppenspiel langsam zu zerfallen. Nach ungefähr einer Woche hatten wir unsere Ausrüstung soweit um wieder in einer Gruppe zu spielen, aber es war immer noch deutlich schwerer als allein. Dann hat sich eingentlich bis heute nicht mehr viel getan. Die Ausrüstung, die wirklich noch etwas verbessert, dropt sehr sehr selten, so etwa pro 5 Stunden farmen 1 Teil (das ist dann allerdings nur minimal besser als das was wir schon tragen). Akt 2 haben wir mal versucht, aber da sind schon die normalen Mobs kaum zu schaffen.

Wir haben hauptsächlich Gold gefarmt und dann im Auktionshaus Ausrüstung gekauft die andere Spieler in höheren Akten gefunden haben.

Teil 3 – Inferno Akt 2 und weiter.

Nach ein paar Tagen nichts anderes als Akt 1 immer wieder auf Inferno durchzuspielen und dabei einfach keine bessere Ausrüstung zu finden, wird man frustriert. Im Auktionshaus tauchen immer bessere Sachen auf und man fragt sich wo das Zeug herkommt, bzw. wer bitte diese Mobs in Akt 2 oder höher schafft und solche Items findet. Das Zeug im Auktionshaus ist allerdings so teuer, dass man sich meist nicht mal einen Gegenstand leisten könnte, selbst wenn man sein ganzes Gold dafür ausgibt.

Wir haben dann mal geschaut was die anderen Spieler in der Welt so treiben und haben rausgefunden das es zwei Klassen gibt, die allein Akt 2-4 schaffen. Diese Klassen brauchen dafür auch nicht so teure Resistenzausrüstung. Der Dämonenjäger und der Zauberer haben beide Defensivfähigkeiten, die es ihnen als Fernkämpfer erlaubt locker gegen die Monster zu bestehen. Ich möchte kurz erklären wie das funktionierte und warum es jetzt nicht mehr (so gut) funktioniert.

Der Dämonenjäger hat eine Fähigkeit, die Rauchgranate heißt, diese verleiht ihm 2 Sekunden (wenn er die passende Rune einsetzt sogar 3 Sekunden) Immunität gegen jegliche Art von Schaden. Für die Monster wird er unsichtbar, diese laufen sofort zum Begleiter der meist etwas abseits steht. Diese Fähigkeit schützt vor den meisten bewegungseinschränkenden Effekten, welche die Gegner so haben können. Diese Defensivfähigkeit kostet 14 Punkte Disziplin, der Dämonenjäger hat 30 davon, man kann den Effekt also 2 mal anwenden. Nun gibt es eine andere Fähigkeit, die stellt die gesamte Disziplin wieder her, die kann er alle 45 Sekunden benutzen. Also 60 Disziplin = 4×3 Sekunden Immunität = 12 Sekunden kann der Dämonenjäger voll Schaden machen ohne dabei zu sterben. Aber, auf den Gegenständen Köcher, Waffe und Brustrüstung kann die Eigenschaft +10 Disziplin drauf sein, damit steigt der Pool der Disziplin auf 60, mit Auffüllen auf 120 Disziplin, das entspricht dann 24 Sekunden ohne Unterbrechung Schaden machen. Hinzu kommt, dass man das Auffüllen der Disziplin so verändern kann, dass man eine 30% Chance hat das man keine 45 Sekunden warten muss. Um es kurz zu machen, dem Dämonenjäger war es möglich sich etwa 1/3 der gesamten Spielzeit unverwundbar zu machen. Die Spieler, welche dies zuerst erkannt hatten, haben sich also nur Ausrüstung gekauft die ihren Schaden maximierte und dann kam es nur darauf an was zuerst verbraucht war, das Leben der Monster oder die Diziplin des Dämonenjägers. Ein Dämonenjäger, mit voll auf Schaden ausgelegter Ausrüstung, legt Diablo (Endboss im 4. Akt auf Inferno) in weniger als einer Minute. Davon konnte ich mich in LiveStream eines anderen Spielers selbst überzeugen.

Der Zauberer geht etwas anders vor. Er geht auch voll auf Schaden, aber er holt sich mit Absicht keine Ausrüstung die ihm seinen Lebenspool vergrößert, sondern solche die seine Lebenspunkteregeneration pro Sekunde erhöhen. Werte von 1000 Leben pro Sekunde sind kein Problem. Ein Zauberer geht also mit 10000 Leben und maximaler Schadensausrüstung los und wir vom ersten Moster das ihn trifft mit einem Schlag getötet. Das wäre so wenn er nicht eine Fähigkeit hätte, die bei jedem Treffer der mehr als 35% seines Lebens kostet, einfach 35% abzieht und den Rest absorbiert. Damit würde der Zauberer also 2 Treffer aushalten. Nun hat man aber noch ein Schild, welches einen gewissen Anteil abfängt und er hat die Regeneration von 1000 Leben pro Sekunde, also regeneriert er in 3,5 Sekunden einen Schlag. Um kurz zu machen, man darf sich nicht öfter als alle paar Sekunden treffen lassen, wieviel Schaden die Monster dabei machen ist egal. Nun hat man einen Teleport, um schnell die Position zu wechseln, Spiegelbilder, die wenn sie erscheinen meist statt des Zauberers angegriffen werden. Außerdem hat man noch eine Passivfähigkeit welche die Wartezeit für Teleport und Spiegelbilder zurücksetzt, wenn man getroffen wird. Im Grunde läuft es drauf hinaus, dass man immer ein Stück läuft, Schaden macht, wenn man getroffen wird kommen Spiegelbilder und Teleport, dann sind die Mobs mit den Spiegelbildern beschäftigt, der Zauberer kann auf Distanz gehen und dann fängts wieder von vorne an.

Etwa zu dem Zeitpunkt als mir das so richtig klar wurde, hat Blizzard ein paar Zahlen zu Diablo veröffentlicht. Demnach haben zu diesem Zeitpunkt nur 1,9% aller Spieler überhaupt den Schwierigkeitsgrad Inferno erreicht, von den 1,9% werden mindestens 3 von 5 Klassen nicht weiter als bis Akt 1 gekommen sein. Von den übrigen 0.76% der Spieler werden wohl etwa 2/3 auf die Idee gekommen sein ihren Charakter so wie oben beschrieben zu spielen. Das heißt 0,5% der Spieler sind für fast alle hochwertigen Gegenstände im Auktionshaus verantwortlich. Bei einer so geringen Anzahl fallen die Preise sogut wie gar nicht. In dem LiveStream hat man das auch gesehen, 60 Millionen Gold sind da eher wenig, ich hab‘ von Spielern gehört die mehrere hundert Millionen haben. Das klingt realistisch, bei Preisen von mehreren Millionen pro Gegenstand im Auktionshaus.

Teil 4 – Der Patch 1.02.

Ich hab‘ in weniger als 28 Stunden Spielzeit einen Dämonenjäger hochgezogen, hab‘ ihn auf maximalen Schaden geskillt und wollte grade loslegen, als der Patch 1.02 kam. Die Rauchwolke hält jetzt nur noch 1 Sekunde. Das ergibt 2 Probleme, dass erste ist offensichtlich, man hat nur noch die hälfte der Zeit um die Monster umzulegen bevor man beim ersten Treffer tot umkippt, aber das zweite Problem ist viel schwerwiegender. In dieser einen Sekunde bzw. mit Rune 1,5 Sekunden ist der Globale Cooldown (Zeit die immer vergehen muss bevor ich eine Fähigkeit ein zweites mal benuzten kann) nicht vorbei, es entsteht also immer eine Pause zwischen den Rauchgranaten-Anwendungen, ich kann also nicht stehenbleiben, Schaden machen und mich dabei treffen lassen. Ich muss mich bewegen, dass heißt sehr viel weniger Schaden.

Den Zauberer haben sie auch abgeschwächt, das Schild absorbiert nur noch Schaden über 35% wenn der Schaden nicht das maximale Leben des Zauberers übersteigt. Damit muss der Zauberer also jetzt deutlich mehr Leben haben, da seine anderen Fähigkeiten darauf basieren, dass er % Schaden seines Lebens bekommt, ist die ganze Mechanik verschoben, was ja wohl auch das Ziel war.

Was Blizzard erreicht hat ist klar, die Masse der Spieler die erst noch Inferno erreichen wird, muss sehr viel farmen bzw. teuer im Auktionshaus Items kaufen. Die Spieler die schneller waren, haben jetzt genug Gold, um sich einfach die Ausrüstung die ihnen fehlt nachzukaufen. Das Problem ist zwar beseitigt, der Schaden für das Wirtschaftssystem bleibt. Wahrscheinlich werden diese Spieler einfach am 6. wenn das Echtgeld-Auktionshaus startet ihre Millionen zu Euro machen. Ich hab‘ das mal hochgerechnet und den Goldpreis geschätzt, demnach müssten mit allen Gebühren diese Spieler wahrscheinlich Gold im Wert von mehreren huntert bis ein paar tausend Euro besitzen.

Blizzard wird das nicht weiter stören, die verdienen an allen Transaktionen über die Auktionen mit. Ich finde es natürlich schade, hätte ich einen Dämonenjäger oder Zauberer als erste Klasse gewählt, wäre ich jetzt auch in der glücklichen Lage ein paar hundert Millionen Gold zu haben, könnte allen Patches und weiteren Entwicklungen gelassen entgegensehen. So sitze ich in Akt 2 fest und komme einfach nicht weiter, weil mir die Ausrüstung fehlt.

Dadurch das die Monster auf Inferno pro weiteren Spieler 110% Leben bekommen und ca. 10% mehr Schaden machen, ist es für uns nahezu unmöglich als Gruppe zu spielen. Wir haben es gestern nochmal versucht. Ich habe jetzt an die 850 Resistenzen und 7500 Rüstung und es gibt immer noch normale weiße Mobs die mich in einer Sekunde umhauen. Wenn ich tot bin, sind die Monster hinter den Fernkämpfern her, die müssen laufen und können keinen Schaden mehr machen, also sterben die Monster nicht. Mal sehen ob sich da noch was ändert. Das Geheimnis ist wohl craften oder warten bis die Ausrüstung im Auktionshaus bezahlbar wird.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Diablo 3 ist da.

Ich hab‘ lange drauf gewartet und nun ist es endlich da. Und es ist der Hammer. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein ganz neues Spiel. Die Klassen, Skills und Items sind anders. Es fühlt sich auch anders an, am Anfang. Je weiter man kommt, desto mehr merkt man wie sehr sich die Entwickler an Diablo 1 und 2 gehalten haben. Viele Mobs aus den ersten beiden Teilen erkennt man wieder und nach einer Weile stellt sich ein Spielgefühl ein das sehr an Diablo 2 erinnert.

Ich hab‘ das lange Wochenende mit Freunden durch gespielt, bin mit meinem Barbaren jetzt Level 60 (also Maximallevel) und gestern bin ich im 4. Schwierigkeitsgrad angekommen. Es wird wohl noch einige Zeit vergehen bis ich Diablo auf Inferno gelegt habe.

Blizzard hat viel aus Diablo 2 und World of Warcarft gelernt und an sehr viel gedacht. An vielen Stellen ist man positiv überrascht wie einfach oder übersichtlich vieles ist.

Ich werde demnächst vielleicht mal einen Spielbericht schreiben, aber für diesen Beitrag wären es einfach zuviele Details. Ich kann es einfach nur empfehlen, es lohnt sich für alle die den letzten Teil gut fanden.

Sonst ist bei mir nicht viel los, auf der Arbeit bin ich ausgelastet und habe Spaß, ich nehme sogar Arbeit mit nach Hause. Ok nur im Kopf, aber machmal überlege ich zu Hause wie ich ein Problem, dass ich auf der Arbeit habe, lösen kann. Das ist eine neue Erfahrung für mich.

Tja, das wars auch schon, heute Abend wird wieder dem Bösen in seiner schwersten Form das fürchten gelehrt, bis dann.

Job endet, Uni beginnt und es ist deutlich zu kalt

Job

So, nach über zwei ein halb Jahren endet meine Tätigkeit bei Toll Collect nun. Es war eine interessante und spannende Zeit, ich hab‘ viel gelernt, neue Kontakte geknüpft und alles in allem eine gute Zeit gehabt. Ich hab‘ mich ein wenig umgeschaut und mal schauen wo ich mich jetzt bewerben werde. Mal schauen was die Zukunft bringt ….

Uni

Die Beuth Hochschule hat dieses Semester die Prüfungsbedingungen für Bachelor geändert. Es gibt nun keine Zeitabläufe mehr, statt dessen muss man sich jetzt pro Semester für Kurse im Wert von 10 Credits prüfen lassen (man muss nicht bestehen, nur zur Prüfung anmelden). Mit den maximal drei Prüfungversuchen pro Kurs, wird so versucht ein konstantes Vorkommen bzw. Ausscheiden der Studenten sicherzustellen. Auf der anderen Seite sind die meisten Kurse 5 Credits wert, also schon zwei Kurse reichen pro Semester um nicht exmatrikuliert zu werden. Das kommt mir als Teilzeitstudent entgegen. Für dieses Semester hab‘ ich Mathe 3, Elektrische Systeme 2 (leider ohne Übung – kollidiert mit Mathe) und Rechnerarchitektur gewählt. Also kurz gesagt es geht vorwärts.

Pleasure reading

Nachdem ich den ersten Teil fertig hatte, hab‘ ich jetzt begonnen „Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele: Dirk Gently’s Holistische Detektei“ zu lesen. Unterhaltsam und durchaus empfehlenswert.

Games

Die Diablo3 Beta ist gut, aber leider viel zu kurz und auch etwas zu leicht. Nun hat Blizzard ja entschieden das es keinen neues Inhalt für die Beta geben wird. Also gibt es für mich keinen Grund mehr D3 Beta weiterzuspielen. Ich hab‘ alle Chars auf Max-Level, hab‘ meinen Schmied auf höchster Stufe und die Chars sind nahezu perfekt ausgerüstet (mit dem was in der Beta geht). Auf der Suche nach einem Zeitvertreib bis D3 nun richtig erscheint, bin ich bei Die Siedler Online und Diablo 2 gelandet. Bei Diablo 2 hab‘ ich nie die Hellfire Quest gemacht, genau das ist mein Ziel. Die Ladder sind morgen resettet, dann geht es los.

Mp3-Player

Hab‘ ich erstmal auf Eis gelegt. Ich hab‘ zwar jetzt zwei Displays und auch das meiste andere was ich brauche, aber die Front mit den Schaltern ist mehr Arbeit als ich dachte und dafür ist grade keine Zeit.