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Bill Bryson.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich mir ein Buch von Bill Bryson angehört habe. Was mir so gut gefiel, dass ich mir dachte, mal schauen was er noch geschrieben hat. So kam ich auf das (Hör)Buch „Streiflichter aus Amerika: Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene“ diesmal gelesen von Eckart Dux. Gut, das Buch war inhaltlich was anderes, aber ich bin fest davon überzeugt, dass der Vorleser auch sehr dazu beigetragen hat, dass ich dieses Buch nicht halb so gut fand. Eckart Dux hat es nicht schlecht gemacht, aber Rufus Beck ist mir irgendwie sympathischer. Außerdem hatte ich mir beim ersten Buch ein Bild von Bill gemacht und die Art wie Eckart das las passte da nicht so recht rein.

Zur Zeit höre ich „Reif für die Insel: England für Anfänger und Fortgeschrittene“ gelesen von Oliver Rohrbeck, den ich ja schon mochte als ich noch nicht mal wusste wie er hieß. Ich war und bin ein großer drei Fragezeichen Fan und höre auch heute noch gern die neuen Folgen. Ich war auch schon bei mehreren Live Events mit Oliver und er macht seine Sache großartig. Bei Bill’s Reiseführer brauchte ich ein paar Minuten, aber dann passte es irgendwie gut in mein Bild von einem Jungen Bill Bryson rein. Das aktuelle Buch gefällt mir auf jedenfall wieder besser als das zweite. Ob ich danach noch andere höre weiß ich nicht genau, wenn dann wahrscheinlich eher die neueren Werke.

Ich hab‘ übrigens heute, um den Link oben einzufügen, dass erste mal ein Bild von Bill gesehen, kommt dem was ich mir vorgestellt habe erstaunlich nah.

„At Home: A Short History of Private Life“ von Bill Bryson.

Oder im Deutschen: „Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge“. Ich hab‘ es mir als Hörbuch, gelesen von Rufus Beck, zu Gemüte geführt. Ich entschied es zu hören wegen des Titels. Es erinnerte mich an Stephen Hawking’s „Kurze Geschichte der Zeit„, dass ich schon mal angefangen hatte, aber irgendwie nicht zu Ende geschafft habe.

Ein anderer Grund war ganz sicher Rufus Beck, ich hab‘ ihn als Sprecher bzw. Leser mit den Harry Potter Hörbüchern entdeckt, er hat alle gelesen und das wirklich gut. Es sind zwar „nur“ Hörbücher, aber zeitweise kamen mir die Harry Potter Lesungen von Rufus wie ein Hörspiel vor.

Am Anfang war ich noch etwas zögerlich, da dieses Buch im Grunde ein Geschichtsbuch ist, was halt nicht chronologisch vorgeht, sondern sich an einem Hausrundgang und den Gegenständen die man dort findet, orientiert. Geschichte ist bei mir immer etwas schwierig. Wenn die Fakten nicht interessant, spannend, lustig erzählt werden oder ich für mich selbst keinen direkten und zeitnahen Nutzen in dem Geschichtswissen sehe, habe ich echte Schwierigkeiten meine Motivation aufrechtzuerhalten weiterzulesen oder weiterzuhören. Am Anfang des Buches musste ich mich also ein wenig überwinden, es fesselte mich nicht sofort, was aber ganz klar an mir lag, nicht an dem Buch oder Autor. Nach ca. 1/4 des Buches fing es an sehr unterhaltsam zu werden. Ich werde wohl 90% der kleinen, lustigen geschichtlich vielleicht nicht so relevanten Anekdoten bestimmt schon jetzt wieder vergessen haben, aber die eine oder andere bleibt bestimmt länger in meinem Gedächtnis.

Alles in allem hatte ich sehr viel Spaß beim hören und kann es nur weiter empfehlen, ich weiß allerdings nicht ob ich es als Buch geschafft hätte durchzuhalten, aber als Hörbuch war’s klasse. Ich überlege mir grade ob ich mir von Bill Bryson noch mehr Werke besorgen soll. Ich muss mal schauen, vielleicht hat Rufus ja noch andere Werke von Bill gelesen ;) Sonst hab‘ ich jetzt erstmal ein etwas anderes Hörbuch am Wickel.