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Zu kalt zum Roller fahren.

Puh. 2 (in Worten: zwei) Grad hat mein Roller heute morgen angezeigt. Ich habe es nicht weit zur Arbeit, je nach Verkehr um die 10 Minuten Fahrzeit, aber bei den Temperaturen ist das schon hart. Wenn das jetzt so bleibt werde ich wohl wieder auf die BVG umsteigen. Dauert dann zwar etwas länger, aber dafür habe ich auf den Fahrten immer ein paar Minuten zum Lesen.

Kindle.

Wo ich grad beim Lesen bin. Keine Ahnung wann Amazon das 4.1er Update rausgebracht hat, aber mein WLAN war wohl nie lang genug an als das er das Update downloaden konnte, bis vor ein paar Tagen. Wie bei vielen anderen Leute auch klappte das Update erstmal nicht. Ich bekam den bekannten U006 Fehler. Wie man schnell per Google herausfindet liegt es am ‚Screensaver-Hack‘ im Grunde war der ja sehr einfach. Ich hatte eine leere Datei mit dem Namen ENABLE_DIAG auf den Kindle kopiert, dann neu gestartet, dann das USBNet aktiviert, im Netz gibt es Seiten die einem aus der Seriennummer das root-Passwort berechen, dann musste man das Dateisystem nochmal beschreibbar remounten und konnte dann die verschiedenen Partitionen von Hand einbinden. Auf der zweiten, glaub‘ ich, liegt das Verzeichnis mit den Bildern für den Screensaver. Ich habe damals einfach das Verzeichnis umbenannt und einen symbolischen Link auf ein im USB Device erreichbares Verzeichnis gesetzt. So konnte ich also einfach die Bilder austauschen ohne jedes mal in den Debugmodus zu müssen. Nun gut, laut Internet schlägt das Update fehl wenn das Dateisystem verändert wurde. Also habe ich den symbolischen Link entfernt und das alte Verzeichnis wieder zurück umbenannt. Danach hatte ich dann nicht mehr den Fehler U006 sondern U008. Ich habe dann lange im Internet gesucht und alles noch mehrmals gecheckt, aber nichts half. Ich habe sogar alles auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, ohne Erfolg. Am Ende habe ich den Besitzer des Screensaver-Verzeichnisses neu gesetzt. Danach ging das Update durch, das ergibt für mich zwar wenig Sinn, da der Besitzer vorher auch schon der gleiche war, aber vielleicht habe ich mich da auch verguckt und daran lag es wirklich. Jetzt funktioniert der Kindle wieder, dass ist eigentlich das wichtigste. Denn als das Update fehlschlug, ist er in eine Schleife aus Standby-Modus -> Updateversuch -> Fehlschlag -> Ein Betrieb -> Standby-Modus usw. gegangen. Das ist zwar nicht nervig, weil man es ja nicht mitbekommt, saugt aber den Akku mal in einer Nacht leer.

Unison.

Da habe ich gestern eine Session hinter mir. Ich wollte mit Unison ein Verzeichnis auf meinem Homeserver mit einem Verzeichnis auf meinem Internetserver synchron halten. Ich habe bei den ersten Versuchen Unison 2.2 genommen, weil auf meinem Heimserver Debian 6 läuft und das die aktuellste Version ist die dort verfügbar ist. Dafür musste ich auf dem Internetserver, der unter Arch Linux läuft, nur das ältere Unison Paket von Hand runterladen, installieren und eine Ausnahme in die pacman.conf schreiben, damit er das Paket nicht updatet. Das lief dann für ein paar einfache Versuche ganz gut. Also beschloss ich einen Container(VM) dafür zu machen, so habe ich unter anderem später die Möglichkeit die Bandbreite zu begrenzen.

Ich wollte dann aber doch lieber ein aktuelles Unsion verwenden und habe dann für Proxmox einfach ein Ubuntu 12.04 VZ-Image geladen, von Hand reinkopiert und so einen Container erstellt. Unter Ubuntu 12.04 gabs dann auch Unison 2.4, bei Arch Linux habe ich dann die Ausnahme raus genommen und dort auch die aktuelle Version installiert. Irgendwie wollten die beiden Versionen aber nicht miteinander reden. Ich bekam immer eine Fehlermeldung das die ‚dump‘-Archive verschieden seien.

Ich habe auch hier wieder eine Weile im Internet gesucht, bis ich die Ursache herausfand. Obwohl beide Version auf dem gleichen Stand waren hat Arch Linux wohl OCaml 4 und Ubuntu OCaml 3 gelinkt. Zwischen den beiden Versionen gibt es wohl einen minimalen Unterschied in den Dateiformaten. Ich bin mir nun nicht sicher ob das ein Bug ist oder einfach nur nicht abwärtskompatibel. Die Lösung war dann recht einfach. Ich habe auf Arch Linux eine Version installiert die zwei Patchlevel (Version ist weiterhin identisch) niedriger war und natürlich wieder eine Ausnahme in die pacman.conf.

Jetzt schau‘ ich mal ob Arch Linux in einem höheren Patch oder Verion wieder auf OCaml 3 geht oder ob Ubuntu auf OCaml 4 geht. Bis dahin habe ich es mir erstmal einfach gemacht und ein Screen gestartet in dem Unison mit dem Parameter repeat läuft. Wenn ich dazu komme versuche ich nochmal Unison per icrond laufen zu lassen, dann muss ich mir noch überlegen wie ich das hinbekomme, dass auf beiden Seiten Änderungen am Verzeichnis zum sofortigen anstoßen der Synchronisation führen ohne das es zu Konflikten kommt.

So das wars erstmal wieder, schönes Wochenende wünsche ich.

T.C. Boyle.

Ich weiß nicht mehr genau wie ich zu Boyle gekommen bin, kann sein das meine Freundin ein Buch von ihm in ihrem Buchclub gelesen hat, aber sicher bin ich mir nicht mehr.* Auf jeden Fall hab‘ ich „Wild child“ und „Die Frauen“ auf Deutsch als Hörbuch gehört und anschließend „Wenn das Schlachten vorbei ist“ auf dem Kindle gelesen. Ja, der Mann kann schreiben, aber meinen Geschmack trifft er nicht wirklich. Ich wollte unbedingt mehr als ein Buch von ihm lesen, weil ich soviel positives gehörte habe. Ich kann nicht genau sagen warum, aber irgendwie würde ich diese Bücher kein zweites Mal lesen. Als Roman waren sie irgendwie nicht unterhaltend genug für mich und als Sachbuch („Die Frauen“) fand ich das Thema wohl interessant genug. Vielleicht hab‘ ich auch Pech bei der Auswahl gehabt, ich hab‘ ja nicht auf Empfehlung sondern per Zufall ausgewählt. Ich habe möglicherweise auch nicht genug Vergleichsmöglichkeiten, aber wenn ich’s mit Nick Hornbe’s „A long way down“ vergleiche oder mit „Juliregen“, waren beide unterhaltsamer. Ich kann nicht genau sagen wem ich diese Bücher empfehlen könnte. Insgesamt trifft es halt einfach nicht meinen Geschmack. Passiert.

Jetzt ist mal wieder ein Sachbuch dran. Es wurde mal in einem Podcast von Fefe empfohlen und ich dachte mir was solls, dümmer machts mich bestimmt nicht. Danach werde ich ein bzw. zwei Bücher lesen oder hören, die ich schon seit längerem auf meiner Liste im Kopf hatte, aber irgendwie wieder vergessen habe, bis ein ehemaliger Arbeitskollege sie mir dringlichst ans Herz gelegt hat. Allerdings meinte er soll ich sie mir lieber gleich als Papier Buch besorgen, da ich sie ziemlich sicher weitergeben werden muss. Sonst höre ich grade neben meinen Diablo 3 Farm-Runs noch ein Buch, das mir irgendwie wegen dem Titel ins Auge gesprungen ist, eigentlich ist es Geschichtsunterricht der etwas unterhaltsamer aufbereitet ist, aber es sind viele kleine interessante Fakten drin, ich hoffe ich behalte genug davon.

Ja, das wars erstmal. Wenn ich eines der Werke abgeschlossen habe, werde ich hier darüber berichten. Solltet ihr Vorschläge haben was ich noch lesen könnte, immer her damit, der Kindle hat 2Gb Platz und D3 Farm-Runs gibt es wirklich sehr sehr viele.

*Anmerkung der Redaktion: Nein, es wurde keines der Werke von T.C. Boyle im Buch-Club gelesen und besprochen, man hat die Freundin nur reich mit selbigen beschenkt.

Mein Weihnachtsgeschenk und die Folgen.

Für eines meiner Weinnachtsgeschenke hatte ich die Wahl zwischen einem Jahresabo bei McFIT und einem Amazon Kindle. Nun hab‘ ich ein paar Tage ernsthaft darüber nachgedacht. Der Gedanke mich regelmäßig sportlich zu betätigen gefiel mir und gut tun würde es mir sicher auch. Schließlich war ich ehrlich zu mir selbst und musste mir eingestehen, dass ich mich einfach nicht regelmäßig in einem Fitness-Studio sehe. Und dann hätte ich ständig ein schlechtes Gewissen mir und meiner Mutter gegenüber, die mir das Geschenk machen wollte.

Es gibt ja Leute, die behaupten so ein schlechtes Gewissen kann gut sein, es verleiht Antrieb und nur das Ergebnis zählt am Ende. Ich selber habe oft versucht meinen inneren Schweinehund so zu überlisten, aber eigentlich hat es so gut wie nie geklappt und das schlechte Gewissen, die Schuldgefühle und machmal sogar die Vorwürfe von Freunden und Bekannten denen ich davon erzählt habe, standen in keiner Relation zu den paar erfolgreichen Selbstüberlistungen und den daraus erzielten Erfolgen.

Ich könnte das jetzt noch sehr ausgiebig erklären, aber um es kurz zu machen, ich will versuchen glücklicher in meinem Leben zu sein und Schuldgefühle gehören einfach nicht dazu.

Also kam ich zum Schluss das ich doch lieber etwas anderes haben möchte. Dann kam meine Mutter mit diesem komischen Teil auf dem man Bücher lesen kann von diesem Internet-Kaufhaus. Sie meinte den recht neuen Kindle 4 von Amazon.

Als Amazon den Kindle in Deutschland angekündigt hatte, überlegte ich ob sich eine Anschaffung lohnen würde, ohne wirklich zu einem Ergebnis zu kommen. Kurz nachdem Amazon mit der Auslieferung begonnen hatte, brachte ein Kollege seinen frisch gelieferten Kindle mit zur Arbeit und ich hatte die Chance den Reader mal in die Hand zu nehmen und genauer anzuschauen. Das E-Paper (also das Display) war wirklich beeindruckend. Text sieht fast wie bedrucktes Papier aus und die Schwarz/Weiß Grafiken sehen auch verdammt gut aus. Mein Intresse war geweckt und ich hab‘ sogar die technischen Daten mit anderen Readern verglichen, keiner kam bei dem Preis an den Kindle ran. Obwohl der Kindle nur 100€ kostete konnte ich mich letztlich nicht überwinden Ihn zu bestellen.

Ich hätte ihn mir wohl nicht oder zumindest nicht in absehbarer Zeit gekauft. Als Geschenk freute ich mich sehr und war gespannt, ob ich mir damit eine Bibliothek zum mitnehmen zusammen basteln kann. Die Folien und Dokumente, Datenblätter, Befehlslisten und der ganze andere Unikram den ich in den letzten Semestern immer mitgeschleppt habe, alles in dem kleinen Teil. Dazu alle Bücher die ich schon immer mal lesen wollte, nur einen Klick entfernt, ohne massenhaft gebundenes Papier mitschleppen zu müssen.

Zum Thema.

Kurz vor Weinnachten kam er also mit dem olivfarbenen Etui, dass ich dazu bestellt hatte. Schwarz, so dachte ich, hat vermutlich jeder und lila oder rosa fand ich nicht schön. Man muss es den Amazon-Leuten schon lassen, sie setzten das wirklich gute E-Paper gleich richtig in Szene. Beim Auspacken gab es bei mir gleich einen WoW-Effekt. Auf dem Display war eine Zeichnung und der Hinweis das der Anschalter an der Unterseite des Geräts war. Nun sah das so gestochen scharf aus, dass ich dachte es wäre ein Blatt oder eine Folie die sie aufs Display gelegt hätten (zum Schutz oder so), ich hab‘ ein paar Sekunden gesucht bis mir klar wurde das es wirklich auf dem Bildschirm angezeigt war.

Die Inbetriebnahme war recht unspektakulär, nach gefühlten dreißig Sekunden Bootzeit, mit einem Ladenbalken, startet ein Assistent zum auswählen der Sprache, herstellen der Verbindung zum Internet über Wlan und registrieren bei Amazon. Danach hab‘ ich also angefangen mit dem Reader rumzuspielen. Ich werd‘ einfach mal schreiben was ich herausgefunden habe (vieles hatte ich schon im Internet gelesen, manches hatte mir mein Kollege erzählt und manches war neu für mich).

Verarbeitung und Gehäuse.

Alles in allem gut. Die Mini/Micro-USB Buchse wirkt etwas wackelig und instabil, aber das wirkt wohl nur so. Als ich mir die Buchse genauer angeschaut hab‘ konnte ich feststellen, dass sich da nichts bewegt oder wackelt, vielleicht liegt es am Stecker, muss ich mir nochmal anschauen. Den An/Aus-Schalter finde ich nicht ganz so gelungen, er ist recht klein und hat einen kleinen Hub. In Kombination mit den ca. zwei Sekunden, die der Reader braucht um von Bildschirmschoner auf das normale Bild zu wechseln, ist es mir schon öfter passiert das ich den Schalter betätigt habe und mir dann kurz nicht sicher war ob ich stark genug gedrückt habe oder nicht. Ich hab‘ auch nicht den perfekten Griff gefunden, um den Reader festzuhalten beim an- und ausschalten.

Eine Sache macht mir allerdings noch etwas Sorgen. Wenn ich unterwegs lese, muss ich den Reader festhalten. Nun schwitze ich an den Fingern etwas und der Kunststoff nimmt das natürlich im Gegensatz zu einem Buch aus Papier nicht auf. Den Daumen hab‘ ich meinst unten rechts auf der Vorderseite des Readers, sodas ich den Reader zwischen meinem Daumen und meiner Handfläche halte. Es gibt also zwei Stellen an denen ich den Reader berühre. Da das Kindlecover meist umgeklappt ist, liegt meine Hand auf der Innenseite des Covers, die mit so etwas wie Stoff bezogen ist. Die Rückseite, bzw. Innenseite wird also irgendwann speckig und die Stelle vorne, naja wenn ich mir meine Maus zu Hause anschaue und wie da die Position aussieht an der mein Daumen ruht… das sind alles nur Vermutungen und ich hoffe das die Beschichtung dem Schweiß standhält und der Stoff nicht verflitzt.

Wie kommen die Bücher drauf?

Der leichte Weg: Wenn man den Kindle bei Amazon registriert hat (während des ersten Starts des Geräts oder über die Amazon Website), dann taucht bei jedem Buch auf der Amazonseite, welches digital verfügbar ist, auf der rechten Seite, auf dem man die Artikel in den Warenkorb packt, eine Dropbox und ein Button auf, auf dem steht: Auf meinen Kindle senden. Das bekommt man übrigens auch wenn man sich die Kindle-Lese-Software installiert und registriert, nur das dann da: Senden an meine Kindle-Software steht. Ein Klick darauf und der Kindle lädt beim nächsten Mal wenn man die Wlan-Verbindung aktiviert das Buch herunter und packt es auf die Startseite des Readers. Das herunterladen dauert meint nur Sekunden, die E-Books sind nicht wirklich groß.

Der andere Weg: Nun gibt es noch andere Anbieter von digitalem Lesestoff und den muss man auch irgendwie auf den Reader bekommen. Bücher im mobi Format kann man auf zwei Weisen auf den Kindle laden. Erstens: Man schließt den Kindle per USB an einen Rechner, der meldet sich dann als Massenspeicher (wie ein USB-Stick) und dann kopiert man das Buch einfach drauf. Ist einfach und schnell. Die zweite Möglichkeit ist etwas raffinierter und bietet zugleich auch mehr Möglichkeiten. Mit der Registrierung des Kindle bekommt dieser eine Mailadresse (username_XX@kindle.com). Nun kann man an diese Adresse eine Mail mit dem Buch im Anhang schicken und es lädt wie bei den bei Amazon gekauften Büchern mit der nächsten Wlan-Verbindung auf dem Reader. Hier gibt es allerdings noch ein paar Besonderheiten. Eine Kopie der Datei bleibt bei Amazon im Archiv des Nutzers, dass kann praktisch sein, wenn man das Buch auf dem Reader löscht, landet der Eintrag für das Buch auf dem Reader in der Sammlung „Archive“ ein Klick und eine Wlan-Verbindung später ist es wieder auf dem Reader. Das hat aber auch den Nachteil, dass man zum entgültigen Löschen auf die Amazon Webpage muss. Das schicken an die Kindle-Mailadresse hat noch einen Nachteil, es dauert, je nach Größe des Buches und ich nehme mal an der Auslastung des Services, eine gewisse Zeit bis der Inhalt beim Reader ankommt. Nach meinen Erfahrungen dauert es zwischen einer Minute und bis zu knapp 10 Minuten.

Konvertieren.

Viele Bücher liegen nicht im AWZ, dem Amazon-eigenen Format, oder mobi vor. Eine Sonderrolle spielen Bücher im EPub-Format, dazu später mehr. Es gibt auch hier zwei Möglichkeiten diese Dokumente auf dem Reader lesbar zu machen. Die einfache ist: Eine Mail an die Kindlemailadresse mit dem Betreff „convert“ und dem Dokument als Anhang. Man kann auch mehrere Dateien an eine Mail hängen, pro Datei kommt dann ein Dokument beim Kindle an. Amazon kann allerdings nicht beliebige Formate konvertieren. Und es geht auch schon mal was schief.

Ein Fachbuch das ich als PDF, DOC und CHM (Windows Hilfedatei) vorliegen hatte, machte mir ganz schön Probleme. Das PDF hätte ich ohne Konvertierung auf dem Kindle lesen können, allerdings sind die einzelnen Seiten dann so etwas wie Bilder für ihn. Das heißt, man kann weder die Schriftart, noch -größe ändern und ich hätte in die Seiten hineinzoomen müssen und ständig vertikal scrollen müssen. Zudem wäre der Text nicht durchsuchbar gewesen. Das konvertierte PDF hatte all diese Nachteile nicht, allerdings hat er mir die Formatierungen aller Programmbeispiele im Buch zerschossen, also es war alles linksbündig statt eingerückt und machmal sind mit Semikolon getrennte Kommentare hinter den Codezeilen verschwunden. Dann hab‘ ich das DOC versucht zu konvertieren und es war wie das konvertiere PDF nicht wirklich brauchbar. Überrascht hat mich die konvertierte Version der Windows-Hilfedatei. Beim Durchblättern schien es sauber konvertiert, einschließlich Codeeinrückungen und Kommentaren.

Der Kindle kann keine EBooks im EPub-Format lesen. Das EPub-Format ist das Format für digitale Bücher, welches sich ausserhalb von Amazon als Standard durchgesetzt hat. Ich hab‘ irgendwo in den Weiten des Internets gelesen, dass es ein Feature des nächsten Firmware-Updates sein wird. Ich hab‘ da so meine Zweifel ob Amazon das wirklich macht, lassen wir uns überraschen. Und da die Konvertierungen über die Kindle-Mailadresse bei mir auch nicht klappten, blieb mir nur eine andere Möglichkeit das Buch auf den Kindle zu bekommen. Ich hab‘ im Internet nach Programmen gesucht die solche Formate konvertieren können. Ich hab‘ einen Webservice gefunden der ganz gute Dienste leistet und ich habe Calibre gefunden, welches kostenlos ist und auch sehr viele Formate konvertieren kann. Was ich noch nicht gefunden habe, ist ein Programm zum direkten Bearbeiten von digitalen Büchern. Ich hab‘ zum Beispiel ein Buch, dass scheinbar eingescannt wurde, bei dem sind alle vier Seiten eine komplett weiße Seite drin. Und er hat die Buchseitennummern als Text erkannt und so stehen immer am Ende der Seite eine Zahl im Text. Vielleicht finde ich ja noch was, beim PDF hat es ja auch ewig gedauert bis es Tools gab mit denen man fertige PDFs nachträglich direkt bearbeiten konnte.

Bildschirmschoner und Werbung.

Der Kindle verbraucht nur Strom wenn eine Seite aufgebaut wird, also beim umblättern. Das eigentliche Anzeigen der Seite funktioniert ohne Strom. Man könnte also die Seite die man grade gelesen hat einfach angezeigt lassen und bräuchte den Kindle nie ausschalten. Allerdings sind dann die Tasten noch funktionsfähig und man würde, beim herumtragen in der Tasche, vermutlich ständig ungewollt hin und her Blättern. Es macht also schon Sinn das Gerät auszuschalten. Damit man nun sieht das der Kindle aus ist, hat Amazon Bilder installiert die dann statt der letzten Seite angezeigt werden. So wird verhindert das man denkt das Gerät wäre an und sich wundert das die Tasten nicht funktionieren. Die Bilder die Amazon mitliefert sind nett und zeigen teilweise eindrucksvoll die Möglichkeiten des E-Papers, aber sie gefielen mir nicht besonders, ich wollte eigene. In einer früheren Version hat es wohl gereicht einen Ordner mit dem Namen „screen_saver“ anzulegen und schwarz/weiß Bilder mit 8Bit Farbtiefe im PNG-Format und einer Größe von 800×600 Pixel hineinzukopieren. Bei mir funktionierte das leider nicht, außerdem würden die Bilder dann nur zusätzlich zu den von Amazon angezeigt werden.

Als ich mich ein wenig informiert habe wie man die Bilder austauscht, bin ich auf ein anderes interessantes Detail gestoßen. Amazon behält sich das Recht vor Werbung statt Bildschirmschonern anzuzeigen. Allerdings sind die Bildschirmschoner nur eine Möglichkeit von Amazon Werbung anzuzeigen. Nun habe ich eine Anleitung gefunden, wie man den Kindle in den Wartungsmodus(Debug) setzt und so auf das Dateisystem des Kindel zugreifen kann, welches man im normalen Betrieb nicht zu Gesicht bekommt. In diesem Dateisystem liegen auch die Bilder, die als Bildschirmschoner angezeigt werden. Der Trick war recht einfach: Den Ordner, in dem die Bilder liegen, wurde in den Bereich des Dateisystems verschoben der auch im normal Betrieb zugänglich ist und an der Stelle an der er ursprünglich lag wird ein symbolischer Link auf den verschobenen Ordner gesetzt. Jetzt hab‘ ich ein paar eigene Bilder als Screensaver, allerdings muss ich zugeben die originalen Bilder von Amazon sehen auf dem Kindle sehr viel besser aus als meine Fotos, da waren halt Profis dran.

Sonstige Nachteile die mir bisher aufgefallen sind.

Man kann von einem Kindle zu einem anderen keine EBooks tauschen oder leihen. Sind die Bücher nicht im AWZ-Format kann man den Umweg über den PC gehen und die Bücher runterladen. Bei Büchern im AWZ-Format, also bei Amazon gekauften Büchern, hab‘ ich es noch nicht auf diese Weise probiert, ich hab‘ aber mal gelesen das jedes Buch mit der ID des Amazon Accounts gekoppelt ist und das andere Kindles dieses Buch nur lesen können wenn sie im gleichen Amazon-Account registiert sind. Cool wäre ein Austausch per Wlan direkt zwischen Kindle und anderen Readern.

Einen weiteren Nachteil habe ich noch entdeckt, aber der hat nichts mit dem Kindle selbst zu tun. Viele Bücher die ich schon gelesen habe oder nochmal lesen möchte gibt es einfach nicht digital. Dafür gibt es jede menge gratis Klassiker direkt bei Amazon.

Hier ist mir aber auch ein Nachteil aufgefallen. Man kann auf der Webseite von Amazon direkt die Kategorie Gratis-Klassiker aufrufen, dies bleibt einem im Shop auf dem Kindle verborgen. Es ist also sehr viel schwerer auf dem Kindle in den verfügbaren Gratis-Angeboten zu stöbern.

Einer der Vorteile von digitalen Büchern ist, dass man mit dem Text beim Lesen arbeiten kann. Es ist so zum Beispiel möglich ein Wort das man nicht kennt direkt zu markieren und im eingebauten Wörterbuch nachzuschlagen. Hier hat Amazon meiner Meinung nach aber gepatzt, man kann nur ein Wörterbuch in einer Sprache für alle Bücher einstellen. Ich hab‘ nun auch englisch-sprachige Bücher. Nun weiß ich nicht warum, aber in dem deutsch-sprachigen Buch, welches ich grade lese, kann ich nur die englisch-sprachigen Wörter nachschlagen, obwohl als Sprache des Kindles Deutsch eingestellt ist.

Fazit.

Das E-Paper des Kindle zeigt ein wirklich gutes Bild, es ist scharf, kontrastreich und fast komplett Blickwinkel unabhängig. Der Reader ist ordentlich verarbeitet und macht einen soliden Gesamteindruck (In der Werbung auf Amazon, trägt jemand den Kindle in der hinteren Hosentasche – soweit würde ich nicht gehen. Für die Jacket- oder Manteltasche ist er mit ca. 170g perfekt). Die Software kann viel, aber genau hier kann meiner Meinung nach noch das eine oder andere verbessert werden. Kurz das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt für mich, mit der Option auf mehr Features in der Zukunft. (Experten sagen das Amazon den Kindle fast zum Selbstkostenpreis verkauft).

Als ich wusste das ich den Kindle bekommen würde, habe ich schnell noch das vorherige Papier-Buch ausgelesen, damit ich wenn er ankommt gleich auf dem Kindle anfangen kann zu lesen. Und seit ich den Kindle habe, lese ich deutlich mehr. Das erste Buch auf dem Kindle hab‘ ich durch, jetzt bin ich beim zweiten hab‘ die Hälfte hinter mir – wenn ich das durch hab‘, muss ich zum Inhalt mal was schreiben.

 

UPDATE:

Amazon hat heute neue Tools raus gebracht, unter anderem einen virtuellen Drucker der dann direkt an den Kindle sendet. Heise hat das grad gebracht

Beim ersten Mal ist alles aufregend ;)

Job

Mein neuer Job fängt übermorgen an und so bin ich leicht gespannt was mich neues erwartet. Ok die Location ist nicht ganz so neu, ich bin an dem Gebäude früher immer vorbei zum Essen gegangen, also bei meinem vorletzten Job. Aber da die neue Firma eine eigene Kantine hat, brauche ich da wohl nicht viel das Haus verlassen.

Dann hat mich gestern noch eine Mail überrascht. Ich war bei einem Vorstellungsgespräch bei der Bundesdruckerei und das Gespräch lief ganz gut, dafür das ich die Nacht vorher so gut wie nicht geschlafen hatte. Am Ende hab‘ ich ein wenig gepatzt, aber alles in allem lief es gut. Nun hieß es die Bundesdruckerei würde mich in Laufe der nächsten Woche kontaktieren und zu einem zweiten Gespräch einladen bei dem ich die Kollegen kennenlerne, um zu schauen ob ich ins Team passe usw., wenn sie Interesse hätten. Nun das war etwa zwei Wochen vor Weihnachten, und ich hab‘ nicht mehr damit gerechnet das sie sich noch melden. Nun gestern kam die Mail in der sie mir zum 15. den Job angeboten haben, ausdrücklich ohne zweites Gespräch. Ich hab‘ natürlich abgesagt, weil ich ja schon den anderen Job hatte. Aber ich kann, ein wenig stolz, sagen: bei jedem Vorstellungsgespräch bei dem ich war, habe ich den Job danach angeboten bekommen.

Pleasure reading

Ich hab‘ es endlich geschafft das Buch, dass bei mir auf dem Nachtisch liegt zu Ende zu lesen und kann daher meine abschließende Meinung dazu abgeben. Douglas Adams‚  „Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele“ hat mich unterhalten, ich habe oft gelacht und es hat Spaß gemacht es zu lesen. Ich fand den ersten Teil der Dirk-Gently-Serie (Der elektrische Mönch) allerdings ein klein wenig besser. Jetzt bleibt aus dieser Reihe nur noch das unvollendete Werk Lachs im Zweifel, da zwischen dem zweiten und dem letzen Buch laut Wiki 15 Jahre liegen bin ich gespannt.

Allerdings lese ich grade noch ein anderes Buch das auch sehr unterhaltsam ist. Wobei Unterhaltung und fremdschämen sich ständig abwechseln. Es handelt sich um Norbert Juretzko’s Bedingt dienstbereit: Im Herzen des BND – die Abrechnung eines Aussteigers. Kurz es geht um den BND in der Zeit um die Wende und danach, ich empfehle Wiki oder Buch Kritiken, mir gefällt es sehr und ich kann streckenweise nicht aufhören zu lesen, ich frage mich immer, was wird als nächstes schiefgehen und wie peinlich wird es wohl noch. Es ist übrigens das erste Buch das ich auf dem Kindle lese.

Dezember: kalt, nass, oder beides

So, nun ist also bald Weihnachten und das Jahr vorbei. Das mit meinem Job hat sich jetzt wohl geklärt, ich fange im neuen Jahr dort an. Bin schon gespannt auf das neue Arbeitsumfeld, die neuen Kollegen und die Aufgaben. Gut grob weiß ich schon was ich dort machen werde, aber es dann zu tun ist ja doch was anderes.

Ich hatte die Wahl ob ich ein Jahresabo für eine Fitnesskette oder einen Kindle haben will, nicht schwer zu erraten, ich hab‘ den Kindle genommen. Ein Arbeitskollege hatte sich den vor ein paar Wochen gekauft und ihn mal bei der Arbeit dabei gehabt und ich hatte die Gelegenheit mir den mal anzuschauen. Alles in allem ein tolles Gerät. Als Nachteile sehe ich, dass es das Format epub nicht unterstützt und das er kein Audio kann. Wobei Audio ja nur als Backgroundsound gut wäre, denn für Hörbücher sind die 2GB Platz etwas klein, da muss irgendwann mal einen anständiger MP3-Player her oder so. Nach Weihnachten werde ich mal etwas mehr über meine Erfahrungen mit dem Gerät schreiben.

Ich war vor ein paar Tagen im Kino und hab‘ mir den neuen Mission Impossible (Teil 4) angeschaut. Ich muss sagen sie haben aus den Fehlern des 3. Teils gelernt. Der Film hat viel mehr Witz, ohne dabei die Handlung ins lächerliche zu ziehen. Eine gelungene Kombination, gut Tom wird langsam alt und das sieht man ihm auch an, aber wenn man sich Filme wie R.E.D. anschaut, dann kann das super funktionieren, Stirb Langsam 4 fand ich auch gut.