Douglas Adams – Lachs im Zweifel.

Oder wie der englische Originaltitel lautet: „The Salmon of Doubt: Hitchhiking the Galaxy One Last Time“ ist das letzte Buch mit Texten von Douglas Adams. Nach Douglas Tod wurden auf seinem Mac noch jede menge Texte und Ideen gefunden. Ein Freund von ihm hat das ganze gesichtet und dann dieses Buch daraus gemacht. Douglas selbst hatte schon eine Struktur des Buches entworfen und auch einen Teil der Story geschrieben aber es nicht mehr fertig geschafft.

Zu zwei Dritteln besteht das Buch aus Vorworten, Reden, Interviews und anderen Texten von und mit Douglas und zu etwa einem Drittel ist es der Anfang eines Dirk-Gently Romans. Diese Texte sind wirklich genial. Ich hatte den Eindruck sie sind thematisch geordnet, aber zwischenzeitlich kam es mir auch ein wenig so vor als gäbe es eine chronologische Reihenfolge.

Ich kannte nur sehr wenige dieser Texte vorher schon. Einen die ich schon kannte war zum Beispiel die Anekdote am Bahnhofskiosk mit den Keksen, die habe ich damals in der Lauscher Lounge gehört, wenn ich mich Recht erinnere hatte sie damals Oliver Rohrbeck vorgelesen, naja eigentlich mehr vorgetragen ;). Es war ein „Tribute to Douglas Adams“-Abend, es war herrlich,  zum todlachen ein schöner Abend. Ich kann jedem, der in Berlin wohnt und Höhrspiele und dergleichen mag nur zu einem Besuch in der Alten Kantine raten wenn dort wieder die Lauscher Lounge statt findet, es lohnt sich.*

Zurück zum Buch: Ich habe „Lachs im Zweifel“ direkt im Anschluß an die Biografie von Steve Jobs gelesen und es war eine wahre Freude. Douglas konnte einfach schreiben. Seine Texte lesen sich leicht und unbeschwert, obwohl er auch Sätze schreibt die sich über mehrere Zeilen erstrecken. Ich habe es genossen diese Texte zu lesen, es hat mich entspannt und ich habe viel gelacht, machmal sogar laut mitten im Bus. Meiner Stimmung hat es die letzten Tage sehr gut getan. Douglas wurde immer „nachgesagt“ er sei sehr Technik-verliebt gewesen und ein riesen Apple Fan. Ich hab‘ das immer geglaubt, aber ich hab‘ nie von Douglas selbst was zu dem Thema gelesen, bis jetzt. In „Lachs im Zweifel“ sind ein paar Editoriale für die Zeitschrift MacUser glaube ich abgedruckt und dort konnte ich es dann in seinen Worten lesen, seine Begeisterung und sein doch recht gutes Wissen um die Technik hinter den Produkten. Ach, ich schreib‘ lieber nichts mehr über den Inhalt. Nur noch soviel, dieses schaffte es mir Seiten von Douglas zu zeigen, von denen ich vorher nur Vermutungen anstellen konnte.

Fazit:  Ich kann es jedem nur empfehlen.

 

*Anmerkung der Redaktion: Du erinnerst dich richtig, es war Oliver Rohrbeck und wir sind damals im Februar zu einem Geburtstag dort gewesen und kamen in den Genuß dieses „Tribute to Douglas Adams“.

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