Archiv der Kategorie: Games

Computerspiele

Die Uni, das Leben, das Universum und der ganze Rest.

Die Uni

Mit der Uni geht’s jetzt voran, ich habe letztes Semester Mathe 3 geschrieben und bestanden. Jetzt sind es nur noch drei Kurse (einer davon Wahlpflicht) und die Abschlussarbeit. Ok, ich muss noch meine Arbeitszeit als Praktikum anerkennen lassen, aber das sollte vermutlich kein Problem werden.

Das Leben

Ich plane grade den Umbau bzw. die Erweiterung des Arbeitszimmers. Dafür wird der Schreibtisch verlängert, neues Regale angeschafft und sehr viel altes Zeug entsorgt werden. Mir fällt es immer schwer mich von funktionierender Hardware zu trennen, aber ganz ehrlich was soll ich mit zwei alten xbox’n (erste Generation) noch anfangen? Als Server verbauchen sie einfach zu viel und sind zu groß, spielen werde ich nicht drauf und als XBMC haben die kein HDMI (bzw. FullHD Ausgang) und nicht genug Power um FullHD mkv Datein zu decodieren. Also wirds wohl entsorgt. Ich habe auch noch drei 24port (100Mbit) 3Com switches, mit Matrix-modul (das ist ein propititärer 1Gbit Link mit denen sich bis zu 4 Geräte zu einem zusammen fassen lassen). Braucht heute kein Mensch mehr.

Das Universum

Ja, da gibt es wirklich was neues ;) zumindest hat Stephen Hawking eine neue Theorie.

Der ganze Rest

Das Jahr wird spannend Robert zieht vermutlich zurück nach Deutschland, ich werde vermutlich die letzten Kurse der Uni fertig machen und einige interessante Spiele werden wohl rauskommen. Vielleicht brauche ich bald weniger oder keinen Zucker mehr in meinen Tee. Mal schauen was noch kommt.

Darauf habe ich gewartet.

Habe bei Heise grad eine News gelesen, einfach nur genial. Es geht um die neue Wohnzimmer Box von Valve die alle Stream-Spiele auf den Fernseher bringen soll, hier die Stelle die ich einfach nur cool finde:

Die Gamecontroller sollen wahrscheinlich auch die Herzfrequenz des Spielers erfassen können – so könnten etwa Horror- und Zombiespiele das Gegneraufkommen der physischen Situation des Spielers anpassen.

Ich sehe schon die Schlagzeile vor meinem geistigen Auge, Hacker tötet übers Internet. Im Text wird dann erklärt, dass er in Echtzeit die Herzfrequenz beobachtet hat und immer wenn der Spieler sehr aufgeregt war immer mehr Gegner erscheinen ließ.

Oder das bei einem Patch das Vorzeichen vertauscht wurde und immer mehr Gegner kommen je aufgeregter man ist.

Was für Möglichkeiten sich da anbieten.

Server up.

Irland

So, es ist wieder einiges passiert. Gegen Ende Februar waren Uli und ich bei Robert in Irland zu Besuch. Es waren nur ein paar Tage, aber es war sehr schön und das Wetter hat auch einigermaßen mitgespielt. Ich werde dazu noch mal extra einen Post machen, wenn Uli ihre fast 500 Fotos durchgesehen und aussortiert hat, dann gibt es auch ein paar Fotos.

vServer

Dann habe ich meinen Server wieder zum Leben erweckt. Im Grunde habe ich alles neu aufgesetzt, da ich Archlinux ohne die Kernelparameter einfach nicht gestartet bekommen habe. Die wichtigesten Dienste laufen wieder und es ging doch schneller als ich dachte, aber waren auch viel mehr Kleinigkeiten zu beachten als ich in Erinnerung hatte. Ich werde dazu noch eine Seite machen, wo ich soviel wie möglich erkläre, so als -sollte ich nochmal alles neu machen müssen- Anleitung. Jetzt läuft auf jedenfall Debian drauf.

Uni

Da ich zur Prüfungszeit leider krank war, muss ich zwei Klausuren nachschreiben, dafür werde ich mir dann ein paar Tage frei nehmen, um für die Klausuren zu lernen, wird schon gut gehen.

Hardware

Der neue PC muss wohl noch ein paar Monate warten. Zur Zeit macht mir mein Telefon (Sony Xperia Mini Pro) etwas Sorgen. Ich habe immer mal wieder das Problem das der Akku sich nicht laden lässt. Das geht dann meist erst wieder, wenn er einmal komplett leer und einmal aus dem Gerät genommen wurde. Dazu kommt, dass es sich immernoch abschaltet wenn ich irgendwas länger als 10 Minuten mache das CPU-Last erzeugt. Das mit dem Akku kam letzte Woche mehrmals vor, jetzt geht es wieder seit ein paar Tagen, aber ich finde das ist einfach kein Zustand, wenn ich jeden Morgen wenn ich aufstehe hoffen muss, dass der Akku über Nacht auch geladen hat und ich kein leeres Telefon mit auf Arbeit nehmen muss um es dort zu laden. Ich wollte ja eigentlich das Nexus 4 kaufen, aber nachdem klar war das der Akku da nicht mal 1 Tag hält, habe ich von der Idee Abstand genommen. Dann wollte ich warten was Google Mitte des Jahres rausbringt, dass xPhone soll ja was ganz tolles werden. Nur ist das ja immer so eine Sache mit diesen Release Terminen und dann ist die Frage ob ich mir das Teil werde leisten können und ob sie es geschafft haben ein Gerät mit einem Akku zu bauen das dann auch mal länger als 1 Tag hält.

Da das alles noch so weit weg ist bzw. unsicher, habe ich mir überlegt eventuell vorher schon ein neues Telefon zu kaufen. Im März habe ich das Xperia Mini Pro genau 1 Jahr und das ist eigentlich zu kurz, die Telefone vorher hab ich immer mindestens 2 Jahre benutzt und dann meist auch nicht ausgetaucht weil irgendwas nicht mehr funktionierte, sondern weil ich was neues wollte. Ich habe also mal geschaut was in Frage käme. Die Vorauswahl ist auf das Samsung Galaxy S III mini NFC gefallen. Es hat Android 4.1, ein eingermaßen aktuelles Betriebsystem, drauf 4.1 ist mir wichtig, weil man zumindest bei Sonys Android 4.0, die einzelnen Googledienste nicht abschalten kann. Konkret geht es mir um gTalk, da ich einen anderen XMPP Client verwenden will, möchte ich gern gTalk ausmachen. Der Preis ist noch in Ordnung, wenn ich nicht wieder ein Montagsprodukt erwische. Dort wo ich es kaufen will, ist es leider zur Zeit nicht lieferbar, sonst würde ich es wohl schon bestellt haben.

So, das war es erstmal wieder, sobald ich etwas Luft habe liefere ich Irland und die Technik Doku nach.

Kickstarter.

Ich habe schon oft auf Kickstarter Projekte gesehen die ich gut fand, aber noch nie etwas, wo ich mir dachte, da musst du jetzt mal was geben. Zum einen weil das Geld halt nicht so locker sitzt, zum anderen muss man meist ziemlich hohe Beträge zahlen um wirklich was davon zu haben, also außer dem guten Gefühl mitgeholfen zu haben, dass ein tolles Projekt umgesetzt werden konnte.

Aber grade habe ich von American McGee’s neuen Projekt gelesen und musste dann doch mal mitmachen. Das erste mal Kickstarter für mich, zwar nur $12 aber ich fand American McGee’s Alice – Madness Returns einfach so klasse, alleine dafür hat er die schon verdient. Akaneiro: Demon Hunters soll ein Spiel in Diablo Stil sein. Es ist wohl auch schon fertig zumindest für Windows und OSX als Standalone oder Browsergame. Mit Kickstarter soll nun die Android und iOS Entwicklung beschleunidgt werden.

Januar ist Releasetermin für die Win/OSX Version, ich bin gespannt.

Diablo 3 – der Attackspeed Nerf.

Tja, nun haben wir uns ausgerüstet und schaffen im 3er-Team (Zauberer, Barbar, Mönch) Akt 3 und dann kam er: Der Attack-Speed-Nerf. Ums kurz zu machen: Sie haben bei allen Items (ausser dem Köcher vom Dämonenjäger) den Angriffsgeschwindigkeits-Bonus halbiert.

Demnach ist unser Zauberer erstmal 20.000 Schaden pro Sekunde gefallen, was fast einem drittel seines Gesamtschaden entspricht. Dem Mönch und mir gings nicht viel besser. Ich hatte eine Waffe die 20% Angriffsgeschwindigkeit drauf hatte, die ist jetzt schlechter geworden als die Waffe, durch welche ich sie ersetzt hatte und die ich natürlich schon zu Gold gemacht habe. Ich renn‘ jetzt mit einer Waffe rum, die soviel Schaden macht wie die Waffe die ich schon vor 4 Wochen hatte. Von den 8 Millionen Gold die ich für die neue (schlechtere) Waffe im Auktionshaus gezahlt habe mal ganz zu schweigen.

Meiner Meinung trifft der Nerf vor allem Nahkämpfer hart. Bei Fernkämpfern ist Angriffsgeschwindigkeit dafür da schnell Schaden zu machen und mit den Resource-Generatoren möglichst schnell wieder voll zu werden, um wieder Schaden zu machen. Bei mir, als Barbar, sieht die Sache etwas anders aus. Klar, auch mir geht gut Schaden flöten, aber darauf könnte ich im Notfall verzichten. Was aber viel schlimmer ist, ich habe viel „Leben pro Treffer“ auf meiner Ausrüstung, da ich jetzt deutlich seltener zuschlage, bekomme ich deutlich seltener Leben. Vor dem Patch konnte ich in einer Monsterhorde drin stehen, so lange es keine Monster waren die mich vom Schlagen abgehalten haben (Betäuben, Rückstoß, etc.), konnte ich mit meinem „Leben pro Treffer“ und meiner hohen Angriffsgeschwindigkeit den Lebensverlust durch eingesteckte Treffer wieder ausgleichen.

Das geht so nicht mehr. Um wieder ins Gleichgewicht zu kommen muss ich also entweder meine Angriffsgeschwindigkeit erhöhen (nahezu unmöglich, vor allem an die alten Werte ranzukommen), ich erhöhe die Menge des Lebens die ich pro Treffer bekomme oder ich erhöhe meine Resistenzen und Rüstung um weniger Schaden zu bekommen. Wie ihr merkt, läuft alles darauf hinaus das ich mehr für meine Defensive tun muss. Ich hab‘ zur Zeit etwa 12.000 Rüstung und alle Resistenzen sind über 1000. Dennoch brauche ich höhre Defensivwerte um in den Monstern stehen zu können. Interessanterweise ist das eigentlich genau das was Blizzard nicht wollte. Laut deren Aussage, sei es das Ziel, dass man versuchen solle seinen Schadensauswurf zu maximieren um weiter voranzukommen.

Bei Fernkämpfern klappt das auch nach dem Patch noch, die ziehen jetzt statt Angriffsgeschwindigkeit lieber Gegenstände mit Chance auf kritische Treffer und Erhöhung von kritischen Trefferschaden an. Damit kommen sie auf ähnliche, wenn nicht sogar höhere Werte als vorher. Ich hab‘ gerüchteweise gehört, da käme dann wohl bald der nächste Nerf.

Unser Zauberer hat noch nicht seine alten Schadenswerte, ist aber auf dem Weg dahin. Der Mönch und ich bauen unsere Defensivwerte aus, spielen nur noch Blocker damit die Mobs schön uns angreifen und der Zauberer in Ruhe von hinter drauf schießen kann. Was da verloren geht ist das Konzept, dass jede Klasse allein gut durchkommen kann und die Gruppe nur eine Verbesserung darstellt. Ich hab‘ versucht Akt 3 alleine zu spielen, sobald die Monster 2 Bodeneffekte haben, immune Minions herbeirufen oder es flüchtende Monster mit Molten sind, kann ich es einfach sein lassen, ich bekomme sie dann nicht tot oder ich brauch‘ so lange, dass sie enragen.

Ich hab‘ jetzt neben meinem Dämonenjäger noch einen Hexendoktor auf 60, wenn es so weiter geht, werde ich wohl demnächst einen Zauberer anfangen, denn an weiterkommen im Content ist zu Zeit nicht wirklich zu denken. Klar, die Monster haben deutlich weniger Schadensspitzen und machen auch so im Gruppenspiel nicht mehr Schaden als im Einzelspiel, aber dadurch das man die Level 63 Items auch in den niedrigeren Akten finden kann, ist irgendwie die Motivation weg. Zumal es ja bestätigt wurde, dass in Akt 3 und 4 keine anständigen Items fallen, irgendetwas ist da wohl buggy.

Das Echtgeld-Auktionshaus ist da. Gold kann man immer noch nicht für Geld kaufen. Ich vermute Blizzard will verhindern das der Goldpreis ins bodenlose fällt, wie es in den USA passierte. Sie brauchen wohl noch etwas Zeit um die Leute zu finden, die sich ihr Gold erschummelt haben. Ich hab‘ gesehen das man 1 Million Gold für knapp unter 3€ bekommt. Ich schätze zwischen 2 und 3 € pro Million wird sich der Goldpreis einpendeln. Ist schon sehr wenig wenn ich mir überlege, dass ich selbst mit voll auf Goldfind ausgelegtem Dämonenjäger nur ca. 300.000 Gold die Stunde mache. Sonst hat sich das Echtgeld-Auktionshaus so entwickelt wie ich es vermutet habe. Es gab einen riesen Ansturm, man hat jede Menge Items, die meist nicht so gut waren, verkaufen können und jetzt ist erstmal Ruhe. Ich hab‘ seit ein paar Tagen nur Kleinstbeträge umgesetzt und das wird wohl auch so bleiben bis man an die wirklich guten Items kommt.

Der Patch hat vor allem dem „Gelegenheits“-Spieler was gebracht. Die Gegner sind einfacher, Gruppenspiel wird nicht mehr bestraft und die Kurve von Inferno Akt 1 bis Akt 3 ist gleichmäßiger.

Insgesamt stellt sich die Frage ob sie an den Erfolg von D2 rankommen werden. Ich merke schon bei mir wie die Motivation langsam nachlässt. Bei D2 hatte man immer ein Ziel (Level 99 werden), welches man so gut wie nie erreicht hat, aber der Weg dahin war klar. Bei D3 ist das Ziel (Ausrüstung verbessern, bis Akt4 Inferno schaffbar ist) weniger gut greifbar und der Weg dahin ist auch nicht gut erkennbar. Bei D2 haben sie auch länger gebraucht bis sie es hinbekommen haben das alle Klassen Solo auf verschiedene Weisen spielbar geworden sind. Ich denke das werden sie auch bei D3 irgendwann schaffen.

Diablo 3 bis Patch 1.02.

So, nun ist Diablo also ein paar Wochen draußen. Wie nicht anders zu erwarten war, spielen viele meiner Freunde dieses Spiel sehr viel, ebenso wie ich selbst. Ich möchte mal meine ersten Erfahrungen bekanntmachen. Alle die mit mir spielen werden das alles schon kennen, sicher sind viele auch an der gleichen Stelle im Spiel und werden mir zustimmen.

Teil 1 – Das Leveln des ersten Charakters.

Mein ersten Charakter war der Barbar. In der Nacht in der Diablo released wurde (und die Server wie zu erwarten war nicht um 24 Uhr sondern erst um 2:30 Uhr funktionierten), habe ich etwa ein einhalb Stunden gespielt. Ich kam bis zu dem Punkt an dem die Beta endete und noch zwei Quests weiter, ich war glaub‘ ich Level 13. Dann musste ich ins Bett, denn ich hatte am nächsten Tag 10 Stunden zu arbeiten. Als ich nach Hause kam waren meine Freunde alle schon 10 Level an mir vorbei und weit hinten in Akt 2 unterwegs. Da ich nicht allein spielen wollte, habe ich den halben 1. Akt sowie den halben 2. Akt übersprungen und mich meinen Freunden angeschlossen. Bis ungefähr Level 30 durfte ich den Mobs nicht zu nahe kommen, da ich nur einen Treffer abbekommen musste und tot umfiel. Man holt den Levelunterschied allerdings beim zusammenspielen nach und nach auf. Als ich nur noch wenige Level hinterher war und bessere Items tragen konnte ging es einigermaßen. Ich hab‘ mich für eine Variante mit viel CrowdControll und AE-Schaden entschieden. So konnte ich viel Schaden vermeiden und in der Zeit in der ich die Gegner betäubt hatte, konnte die Gruppe diese meist töten.

Der erste Schwierigkeitsgrad (Normal) ist nicht besonders schwer gewesen, die Ausrüstung, die man gefunden hat, reichte um alle Aufgaben zu bestehen. Man ist am Ende des ersten Schwierigkeitsgrads etwa Level 30. Der zweite Schwierigkeitsgrad (Alptraum) ist etwas härter, die Elementar-Angriffe verursachen etwas mehr Schaden und die „besonderen“ Gegner haben jetzt immer zwei zusätzliche Fähigkeiten. Am Ende des zweiten Schwierigkeitsgrads ist man etwa Level 50. Man ist die ganze Zeit praktisch pleite, da man die Schatztruhe und die Handwerker leveln muss und das kostet ziemlich viel Gold. Aber es ist uns allen eigentlich immer möglich gewesen die Handwerker auf Level zu halten, ich schaffte es immer das mein Handwerker im ersten Akt des neuen Schwierigkeitsgrades schon alles gelernt hatte, was er in dem gesamten Schwierigkeitsgrad hat lernen können.

Schwierigkeitsgrad 3 (Hölle) war schon eine Herausforderung. Man wird in Hölle auf jeden Fall 60, denn den 4. Schwierigkeitsgrad (Inferno) kann man nur mit maximalem Level betreten. Der 3. und 4. Akt in Hölle ist mit der Ausrüstung, die man findet, in einer vierer Gruppe schon wirklich knackig. Wir haben alle angefangen Ausrüstung im Auktionshaus zu kaufen. In Hölle ist man als Nahkämpfer verloren, wenn man nicht anfängt Ausrüstung mit Resistenzen gegen Elementarschaden anzuziehen.

Als wir alle Level 60 waren, haben wir uns an Inferno versucht. Ich hatte zu der Zeit ca. 48 Stunden Spielzeit auf meinem Barbar. Inferno war wie eine Wand. Normale Mobs waren hart, aber gingen noch, aber alles was irgendwie eine Farbe hatte (Elite, Rare, Named) war einfach unbesiegbar.

Teil 2 – Farmen.

Ab jetzt haben wir viel Zeit mit farmen verbracht. Wir haben immer wieder in Akt 1 die ersten Quest gemacht und mit den Drops nach und nach unsere Ausrüstung verbessert. Allein darf man einen NPC (NonPlayerCharakter) als Begleiter mitnehmen, die Mobs haben nun weniger als 1/4 Lebenspunkte und machen 40% weniger Schaden als in einem 4 Spielermodus. Also haben wir dann einzeln versucht uns durchzukämpfen. Dadurch begann das Gruppenspiel langsam zu zerfallen. Nach ungefähr einer Woche hatten wir unsere Ausrüstung soweit um wieder in einer Gruppe zu spielen, aber es war immer noch deutlich schwerer als allein. Dann hat sich eingentlich bis heute nicht mehr viel getan. Die Ausrüstung, die wirklich noch etwas verbessert, dropt sehr sehr selten, so etwa pro 5 Stunden farmen 1 Teil (das ist dann allerdings nur minimal besser als das was wir schon tragen). Akt 2 haben wir mal versucht, aber da sind schon die normalen Mobs kaum zu schaffen.

Wir haben hauptsächlich Gold gefarmt und dann im Auktionshaus Ausrüstung gekauft die andere Spieler in höheren Akten gefunden haben.

Teil 3 – Inferno Akt 2 und weiter.

Nach ein paar Tagen nichts anderes als Akt 1 immer wieder auf Inferno durchzuspielen und dabei einfach keine bessere Ausrüstung zu finden, wird man frustriert. Im Auktionshaus tauchen immer bessere Sachen auf und man fragt sich wo das Zeug herkommt, bzw. wer bitte diese Mobs in Akt 2 oder höher schafft und solche Items findet. Das Zeug im Auktionshaus ist allerdings so teuer, dass man sich meist nicht mal einen Gegenstand leisten könnte, selbst wenn man sein ganzes Gold dafür ausgibt.

Wir haben dann mal geschaut was die anderen Spieler in der Welt so treiben und haben rausgefunden das es zwei Klassen gibt, die allein Akt 2-4 schaffen. Diese Klassen brauchen dafür auch nicht so teure Resistenzausrüstung. Der Dämonenjäger und der Zauberer haben beide Defensivfähigkeiten, die es ihnen als Fernkämpfer erlaubt locker gegen die Monster zu bestehen. Ich möchte kurz erklären wie das funktionierte und warum es jetzt nicht mehr (so gut) funktioniert.

Der Dämonenjäger hat eine Fähigkeit, die Rauchgranate heißt, diese verleiht ihm 2 Sekunden (wenn er die passende Rune einsetzt sogar 3 Sekunden) Immunität gegen jegliche Art von Schaden. Für die Monster wird er unsichtbar, diese laufen sofort zum Begleiter der meist etwas abseits steht. Diese Fähigkeit schützt vor den meisten bewegungseinschränkenden Effekten, welche die Gegner so haben können. Diese Defensivfähigkeit kostet 14 Punkte Disziplin, der Dämonenjäger hat 30 davon, man kann den Effekt also 2 mal anwenden. Nun gibt es eine andere Fähigkeit, die stellt die gesamte Disziplin wieder her, die kann er alle 45 Sekunden benutzen. Also 60 Disziplin = 4×3 Sekunden Immunität = 12 Sekunden kann der Dämonenjäger voll Schaden machen ohne dabei zu sterben. Aber, auf den Gegenständen Köcher, Waffe und Brustrüstung kann die Eigenschaft +10 Disziplin drauf sein, damit steigt der Pool der Disziplin auf 60, mit Auffüllen auf 120 Disziplin, das entspricht dann 24 Sekunden ohne Unterbrechung Schaden machen. Hinzu kommt, dass man das Auffüllen der Disziplin so verändern kann, dass man eine 30% Chance hat das man keine 45 Sekunden warten muss. Um es kurz zu machen, dem Dämonenjäger war es möglich sich etwa 1/3 der gesamten Spielzeit unverwundbar zu machen. Die Spieler, welche dies zuerst erkannt hatten, haben sich also nur Ausrüstung gekauft die ihren Schaden maximierte und dann kam es nur darauf an was zuerst verbraucht war, das Leben der Monster oder die Diziplin des Dämonenjägers. Ein Dämonenjäger, mit voll auf Schaden ausgelegter Ausrüstung, legt Diablo (Endboss im 4. Akt auf Inferno) in weniger als einer Minute. Davon konnte ich mich in LiveStream eines anderen Spielers selbst überzeugen.

Der Zauberer geht etwas anders vor. Er geht auch voll auf Schaden, aber er holt sich mit Absicht keine Ausrüstung die ihm seinen Lebenspool vergrößert, sondern solche die seine Lebenspunkteregeneration pro Sekunde erhöhen. Werte von 1000 Leben pro Sekunde sind kein Problem. Ein Zauberer geht also mit 10000 Leben und maximaler Schadensausrüstung los und wir vom ersten Moster das ihn trifft mit einem Schlag getötet. Das wäre so wenn er nicht eine Fähigkeit hätte, die bei jedem Treffer der mehr als 35% seines Lebens kostet, einfach 35% abzieht und den Rest absorbiert. Damit würde der Zauberer also 2 Treffer aushalten. Nun hat man aber noch ein Schild, welches einen gewissen Anteil abfängt und er hat die Regeneration von 1000 Leben pro Sekunde, also regeneriert er in 3,5 Sekunden einen Schlag. Um kurz zu machen, man darf sich nicht öfter als alle paar Sekunden treffen lassen, wieviel Schaden die Monster dabei machen ist egal. Nun hat man einen Teleport, um schnell die Position zu wechseln, Spiegelbilder, die wenn sie erscheinen meist statt des Zauberers angegriffen werden. Außerdem hat man noch eine Passivfähigkeit welche die Wartezeit für Teleport und Spiegelbilder zurücksetzt, wenn man getroffen wird. Im Grunde läuft es drauf hinaus, dass man immer ein Stück läuft, Schaden macht, wenn man getroffen wird kommen Spiegelbilder und Teleport, dann sind die Mobs mit den Spiegelbildern beschäftigt, der Zauberer kann auf Distanz gehen und dann fängts wieder von vorne an.

Etwa zu dem Zeitpunkt als mir das so richtig klar wurde, hat Blizzard ein paar Zahlen zu Diablo veröffentlicht. Demnach haben zu diesem Zeitpunkt nur 1,9% aller Spieler überhaupt den Schwierigkeitsgrad Inferno erreicht, von den 1,9% werden mindestens 3 von 5 Klassen nicht weiter als bis Akt 1 gekommen sein. Von den übrigen 0.76% der Spieler werden wohl etwa 2/3 auf die Idee gekommen sein ihren Charakter so wie oben beschrieben zu spielen. Das heißt 0,5% der Spieler sind für fast alle hochwertigen Gegenstände im Auktionshaus verantwortlich. Bei einer so geringen Anzahl fallen die Preise sogut wie gar nicht. In dem LiveStream hat man das auch gesehen, 60 Millionen Gold sind da eher wenig, ich hab‘ von Spielern gehört die mehrere hundert Millionen haben. Das klingt realistisch, bei Preisen von mehreren Millionen pro Gegenstand im Auktionshaus.

Teil 4 – Der Patch 1.02.

Ich hab‘ in weniger als 28 Stunden Spielzeit einen Dämonenjäger hochgezogen, hab‘ ihn auf maximalen Schaden geskillt und wollte grade loslegen, als der Patch 1.02 kam. Die Rauchwolke hält jetzt nur noch 1 Sekunde. Das ergibt 2 Probleme, dass erste ist offensichtlich, man hat nur noch die hälfte der Zeit um die Monster umzulegen bevor man beim ersten Treffer tot umkippt, aber das zweite Problem ist viel schwerwiegender. In dieser einen Sekunde bzw. mit Rune 1,5 Sekunden ist der Globale Cooldown (Zeit die immer vergehen muss bevor ich eine Fähigkeit ein zweites mal benuzten kann) nicht vorbei, es entsteht also immer eine Pause zwischen den Rauchgranaten-Anwendungen, ich kann also nicht stehenbleiben, Schaden machen und mich dabei treffen lassen. Ich muss mich bewegen, dass heißt sehr viel weniger Schaden.

Den Zauberer haben sie auch abgeschwächt, das Schild absorbiert nur noch Schaden über 35% wenn der Schaden nicht das maximale Leben des Zauberers übersteigt. Damit muss der Zauberer also jetzt deutlich mehr Leben haben, da seine anderen Fähigkeiten darauf basieren, dass er % Schaden seines Lebens bekommt, ist die ganze Mechanik verschoben, was ja wohl auch das Ziel war.

Was Blizzard erreicht hat ist klar, die Masse der Spieler die erst noch Inferno erreichen wird, muss sehr viel farmen bzw. teuer im Auktionshaus Items kaufen. Die Spieler die schneller waren, haben jetzt genug Gold, um sich einfach die Ausrüstung die ihnen fehlt nachzukaufen. Das Problem ist zwar beseitigt, der Schaden für das Wirtschaftssystem bleibt. Wahrscheinlich werden diese Spieler einfach am 6. wenn das Echtgeld-Auktionshaus startet ihre Millionen zu Euro machen. Ich hab‘ das mal hochgerechnet und den Goldpreis geschätzt, demnach müssten mit allen Gebühren diese Spieler wahrscheinlich Gold im Wert von mehreren huntert bis ein paar tausend Euro besitzen.

Blizzard wird das nicht weiter stören, die verdienen an allen Transaktionen über die Auktionen mit. Ich finde es natürlich schade, hätte ich einen Dämonenjäger oder Zauberer als erste Klasse gewählt, wäre ich jetzt auch in der glücklichen Lage ein paar hundert Millionen Gold zu haben, könnte allen Patches und weiteren Entwicklungen gelassen entgegensehen. So sitze ich in Akt 2 fest und komme einfach nicht weiter, weil mir die Ausrüstung fehlt.

Dadurch das die Monster auf Inferno pro weiteren Spieler 110% Leben bekommen und ca. 10% mehr Schaden machen, ist es für uns nahezu unmöglich als Gruppe zu spielen. Wir haben es gestern nochmal versucht. Ich habe jetzt an die 850 Resistenzen und 7500 Rüstung und es gibt immer noch normale weiße Mobs die mich in einer Sekunde umhauen. Wenn ich tot bin, sind die Monster hinter den Fernkämpfern her, die müssen laufen und können keinen Schaden mehr machen, also sterben die Monster nicht. Mal sehen ob sich da noch was ändert. Das Geheimnis ist wohl craften oder warten bis die Ausrüstung im Auktionshaus bezahlbar wird.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Job endet, Uni beginnt und es ist deutlich zu kalt

Job

So, nach über zwei ein halb Jahren endet meine Tätigkeit bei Toll Collect nun. Es war eine interessante und spannende Zeit, ich hab‘ viel gelernt, neue Kontakte geknüpft und alles in allem eine gute Zeit gehabt. Ich hab‘ mich ein wenig umgeschaut und mal schauen wo ich mich jetzt bewerben werde. Mal schauen was die Zukunft bringt ….

Uni

Die Beuth Hochschule hat dieses Semester die Prüfungsbedingungen für Bachelor geändert. Es gibt nun keine Zeitabläufe mehr, statt dessen muss man sich jetzt pro Semester für Kurse im Wert von 10 Credits prüfen lassen (man muss nicht bestehen, nur zur Prüfung anmelden). Mit den maximal drei Prüfungversuchen pro Kurs, wird so versucht ein konstantes Vorkommen bzw. Ausscheiden der Studenten sicherzustellen. Auf der anderen Seite sind die meisten Kurse 5 Credits wert, also schon zwei Kurse reichen pro Semester um nicht exmatrikuliert zu werden. Das kommt mir als Teilzeitstudent entgegen. Für dieses Semester hab‘ ich Mathe 3, Elektrische Systeme 2 (leider ohne Übung – kollidiert mit Mathe) und Rechnerarchitektur gewählt. Also kurz gesagt es geht vorwärts.

Pleasure reading

Nachdem ich den ersten Teil fertig hatte, hab‘ ich jetzt begonnen „Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele: Dirk Gently’s Holistische Detektei“ zu lesen. Unterhaltsam und durchaus empfehlenswert.

Games

Die Diablo3 Beta ist gut, aber leider viel zu kurz und auch etwas zu leicht. Nun hat Blizzard ja entschieden das es keinen neues Inhalt für die Beta geben wird. Also gibt es für mich keinen Grund mehr D3 Beta weiterzuspielen. Ich hab‘ alle Chars auf Max-Level, hab‘ meinen Schmied auf höchster Stufe und die Chars sind nahezu perfekt ausgerüstet (mit dem was in der Beta geht). Auf der Suche nach einem Zeitvertreib bis D3 nun richtig erscheint, bin ich bei Die Siedler Online und Diablo 2 gelandet. Bei Diablo 2 hab‘ ich nie die Hellfire Quest gemacht, genau das ist mein Ziel. Die Ladder sind morgen resettet, dann geht es los.

Mp3-Player

Hab‘ ich erstmal auf Eis gelegt. Ich hab‘ zwar jetzt zwei Displays und auch das meiste andere was ich brauche, aber die Front mit den Schaltern ist mehr Arbeit als ich dachte und dafür ist grade keine Zeit.