Archiv der Kategorie: Lifestyle

Alles was so im Leben passiert und nirgend anderes reinpasst.

Umbau

ok nur ein sehr kurzes Update. Es hat sich wirklich viel getan in den letzten 6 Monaten und ich werde auch noch zu vielem davon hier was schreiben. Erstmal bastel ich aber am Theme der Seite, womit sich auch der Aufbau und die inhaltliche Struktur verändern wird. Ich hoffe das ich das alles in den nächsten Tagen bis Wochen fertig habe und mich dann wieder auf neuen Inhalt konzentieren kann. Und grade wird das Wetter so gut …

Finally it’s a Fire TV.

Tja, die Reise war lang und findet nun erstmal ein Ende. Ich fasse das hier mal ultra kurz zusammen. Ich hatte sehr lange noch einen Röhrenfernseher und eine xbox (1) mit xmbc als zuspieler. Das hat gefühlte Jahre gut funktioniertm außer das die xbox höbar, groß und relativ stromhungrig war.

Mit dem ersten modernen Fernseher der FullHD konnte holte ich mir damals einen ASUS O!Play. Da hatte ich die Hoffnung, da das System „offen“ war (es gab einen Telnetzugang mit Default Passwort), dass da noch coole Sachen für kommen würden. Kam nichts.

Dann hatte ich mir ein Gehäuse gekauft das man per Infrarot-Fernbedienung an und ausschalten konnte und habe da OpenELEC drauf gepackt. Funktionierte gut, aber es war einfach viel zu groß und da stecke am Ende ein ganzer PC drin, bis der von der SSD hochgefahren ist dauerte es und lautlos war der am Ende auch nicht.

Dann habe ich mir einen NUC gekauft, also eine kleine Ausbaustufe, dual Celeron. Da habe ich 4GB und eine low energy SSD reingepackt und wieder OpenELEC drauf. Das war schon sehr dicht an dem was ich mir so vorgestellt habe. Mit der AllInOne Fernbedinung konnte man den NUC ein und ausschalten, bootzeit war ok, der NUC war vor dem Fehrseher hochgefahren, obwohl er einen Lüfter hat, hörte man den nicht. Alles was noch fehlte war ein Netflix Client. Da warte ich noch heute drauf.

Dann gabs vor ein paar Wochen mal wieder eine Aktion bei der man einen Amazon Fire TV für 70€ kaufen konnte. Diesmal habe ich zugeschlagen und muss sagen das ich es nicht bereue. Die Kiste nochmal 50-70% kleiner als der NUC und wenn man wollte könnte man sie vermutlich mit doppelseitigem Klebeband (oder einem Halter) an die Rückseite des Fernsehers packen. Netflix gibs als App und Kodi (xbmc) auch. Man braucht einen kleinen Trick um Kodi zu installieren, ist aber nicht schwer. Die Fernbedienung ist Bluetooth, d.h. zwar das man wieder eine mehr hat, aber dafür muss man nicht immer in Richtung Fernseher zielen.

Die Fire TV kann nur FullHD das reicht mir vermutlich auch die nächsten Jahre. Meine Serien sind HD, meine Filme FullHD und mein Fernseher kann auch nur FullHD. Die Sachen die Amazon alle anbietet habe ich nicht wirklich ausprobiert, vielleicht wird das später mal wichtig, youtube und zdf mediathek funktionieren gut.

Da in der Box nun kein Lüfter mehr drin ist, macht sie null Geräusche. Der USB Anschluss ist praktisch um mal schnell was vom Stick abzuspielen.

Auf dem NUC werde ich jetzt Windows 10 mal testen zurück wechseln werde ich wohl nicht mehr.

Umzug der Webseite.

So vielleicht hat es der eine oder andere mitbekommen, meine Webseite ist umgezogen. Sie war auch 2 Tage down. Hintergrund ist, dass sowohl die Domain als auch der Webspace bei HostEurope lagen. Meine Mutter betrieb eine Zeit lang einen Webshop und dafür haben wir bei HostEurope ein managed VPS gemietet, also ein virtueller Server, bei dem sich um Sicherheitsupdates und der gleichen HostEurope kümmert. Da der Webshop abgeschaltet wurde, und ich meine eigenen Server betreibe, musste alles umziehen.

KK Antrag für die Domain ging relativ schmerzfrei, man muss ein Formular ausdrucken, unterschreiben und hinschicken, da muss dann unter anderem auch der neue Provider drauf stehen, dann bekommt man zwei Tage später den AuthCode. Beim neuen Provider eingeben, dann meldet sich der HostEurope DNS-Bot innerhalb der nächsten Stunden und schon kann man beim neuen Provider die Nameserver konfigurieren.

Das WordPress umzuziehen war im Grunde auch nicht so kompliziert, da die Domain gleich blieb. Per SFTP den Verzeichnisinhalt runterladen und auf den neuen Webserver laden. Rechte und Owner setzen. Datenbank vom alten System dumpen und auf der neu erstellten einspielen. Die Datenbankverbindung in der wp-config.php anpassen und fast fertig.

HostEurope hostet auf Apache und mein neuer Server ist nginx, also funktionieren die .htaccess Rewrite Rules natürlich nicht. Ich benutze die UserReadableURLs, also gillwaldt.de/studium/medieninformatik/… um daraus wieder einen Parameter für die index.php zu machen musste ich folgendes in die nginx config einbauen:

location / {
    if (!-e $request_filename){
        rewrite ^(.*)$ /index.php;
    }
}

Im Grunde war es das dann schon. Ich finde die Seite läd jetzt viel schneller.

Und schon kaputt

Tja, drei Tage verrichtete der NUC brav seinen Dienst, und dann war Ende. Jedes IR Signal von irgendeiner Fernbedienung bringt ihn zum Absturz, mit anschließendem Neustart. Selbst wenn das Signal nicht mal RC6 ist, sogar im BIOS. Ich vermute mal da ist der IR Baustein durch. Naja eingeschickt ist der NUC, mal sehen wie lange es dauert bis ich Ersatz hab.

Mein neues MediaCenter.

Vor Ewigkeiten

Ich habe ja jetzt schon einiges durch. Angefangen habe ich mit einer gemodded’en xbox (ja, das erste Model das es gab). Um in den gemodded’en Modus zu gelangen musste man den Powerknopf drei Sekunden gedrückt halten. Den Rest hatte ich später so angepasst, dass direkt das xbox media center startete. Es gab damals eine DVD Fernbedienung für die xbox, den Empfänger hat man einfach auf einen der Eingänge für die Controller gesteckt. Damit bin ich lange gut klargekommen. Die xbox war zwar nie wirklich leise (Ich hatte zwei und scheinbar zweimal Pech gehabt, die Geräte von Freunden waren immer deutlich leiser), aber sie spielte alles ab was ich damals so auf dem Fileserver liegen hatte. HD oder sogar fullHD gabs damals noch nicht DVD war das Maß der Dinge. Gespielt habe ich mit der Kiste nie, Konsolen sind einfach nichts für mich. Ich bin Jahre mit der xbox gut gefahren.

Vor Langem

Nach ein paar kleinen Versuchen mit PC am Fernseher, PS2 und anderen Medianplayern habe ich mir dann schließlich ein ASUS O’Play geholt, den ganz einfachen, nur Netzwerk, keine Festplatte kein WLAN. Das Teil kostete damals 80€ spielte wieder alles ab was ich so auf dem Fileserver liegen hatte (mittlerweile Serien in HD und Filme in FullHD). Das Gerät selber war gut, Stromverbrauch von weniger als 10 Watt, nicht zu hören da passiv gekühlt und zügig ließ sich auch alles bedienen. Vor allem man konnte das Gerät einschalten und ausschalten ohne selbst am Gerät einen Knopf drücken zu müssen. Der größte Nachteil war (wenn man es denn einen Nachteil nennen mag), dass es auf Verzeichnisebene arbeitet, d.h. keine Metadaten für Filme und Serien, keine „Neu hinzugekommene“, „noch nicht gesehene“ Kategorien und soetwas. Zu dieser Zeit wurde aus dem xbox media center das xbmc und man konnte es auf PC >Hardware installieren. Es hatte wirklich nicht mehr viel mit der alten Software zu tun, die früher auf meiner xbox lief, auch der O’Play hat ein paar gute Jahre bei mir verbracht und ich war zufrieden.

Vor nicht Allzulangem

Als es den Raspberry Pi gab und OpenELEC schließlich eine Version speziel für den Pi rausgebracht hat, habe ich mir so ein Teil geordert, die notwendigen Codecs gekauft und drauf losprobiert. Das abspielen klappte gut, aber alles was der Pi nicht in Hardware abspielen kann, geht halt einfach nicht wenn die Auflösung des Materials HD oder höher ist. Dazu kommt, dass ich einen extra Empfänger für die Fernbedinung brauchte und ihn per Fernbedienung zwar aus, aber nicht anschalten konnte. Ja, ich weiß, der verbraucht nur etwa 5 Watt, aber auch das aufbauen der Bibliothek und das Aktualiesieren dauert einfach zu lange. xbmc arbeitete nicht mehr auf Verzeichnisebene, sondern liest alle Dateien ein, versucht diese per Internetrecherche zu identifizieren und zeigt dann Metainformationen von tvdb und anderen Seiten an, so schön mit Fanart und sowas. Sieht wirklich schön aus, fühlte sich aber auf dem Pi einfach nicht gut an. Also die O’Play weiter ran.

Vor Kurzem

Als ich Ende 2013 Anfang 2014 meinen Fileserver umbaute, blieb Hardware übrig. Da es sich unter anderem um einen Stromsparprozessor handelte dachte ich mir, damit könnte ich mir ein MediaCenter bauen, das sparsam und leise ist und alles abspielt. Zwar hat das Mainboard einen CIR (Consumer IR) Anschluss, aber dafür die passende Hardware zu besorgen ist nicht so einfach. Ich habe schließlich einen Versender gefunden der einen passenden Empfänger verkauft, aber der sollte mit Versand über 40€ kosten (der war unter anderem so teuer, weil er sich zwischen Powerknopf und Mainboard schalten ließ und man so auch per Fernbedinung den Rechner starten kann). Das Problem dass ich kein passendes „wohnzimmertaugliches“ Gehäuse hatte wäre geblieben und wenn ich eins gefunden hätte, hätte ich den Empfänger dort selbst einbauen müssen (Loch boren, Befestigung der Platine realisieren und von außen so verkleiden das man es nicht sieht). Ich habe dann für etwas mehr Geld ein Gehäuse von TechSolo gekauft, da war ein passender IR Empfänger mit Fernbedinung dabei. Das System habe ich mit OpenELEC betrieben (gibt es mittlerweile eine PC Version). Insgesamt war ich mit dem System sehr zufrieden. Nur eine Sache störte mich dann doch nach einer Weile, die Größe. Das Mainboard war ein µATX und das ist gar nicht so klein. Dementsprechend groß war das Gehäuse und im Schrank unter dem Fernseher stand es etwa 15cm vor.

Jetzt

Ich hatte zwar im MediaCenter ein DVD Laufwerk, aber das habe ich nie genutzt. Wir haben einen Blu Ray Player geschenkt bekommen und alles was ich auf Blu Ray brenne (NHL, NFL) läuft super darüber. DVD habe ich schon ewig nicht mehr geschaut. Ich hatte zwar schon von einem Freund gehört und natürlich selbst regelmäig in den Newstickern gelesen, dass Intel da eine Serie Kleinstrechner am Start hat die NUCs (Next Unit of Computing), aber hatte immer hohe Preise im Kopf. So kam ich nie auf die Idee die Dinger in Betracht zu ziehen. Dann bin ich irgendwie mal auf die Seite über NUCs und xbmc gestolpert und habe gesehen das die Variante mit Celeron ja durchaus günstig ist. Also habe ich mich etwas belesen und dann einen bestellt.

Arbeitsspeicher muss man doch dazubestellen und ich habe die Variante genommen wo noch eine 2,5Zoll Platte reinpasst, da ich noch eine 30GB SSD rumliegen hatte. WLan ist schon drin (mit intern verbauten Antennen). Ein IR Empfänger ist verbaut. Dazu habe ich passende (low voltage) 4 GB Arbeitsspeicher (2 hätten für OpenELEC locker gereicht, aber man weiß ja nie) gekauft. Da ich keine RC6 Fernbedinung hatte, habe ich mir eine All for One URC 7960 für 13€ geholt (kleiner Tip: den NUC/xbmc als xbox One auf der Fernbedinung einrichten, klappte dann reibungslos). Der NUC hat zwar einen Lüfter, den man mit den Ausliefereinstellungen hört, auch wenn man ein sehr leises Umfeld hat. Wenn man im Bios die Lüfter auf mittlere Stuffe runterstellt, ist der NUC nicht mehr hörbar und wärmer wird er auch nicht, nach mehrere Stunden einrichten und Filme schauen ist er nicht mal handwarm. An und Ausschalten lässt er sich per Fernbedinung. Booten tut er ins xbmc dauert ungefähr 7-8 Sekunden, wobei ich im BIOS noch „fast boot“ einschalten könnte. Dann werden USB Geräte nicht mehr initialisiert und er sucht nicht mehr nach neuer Hardware usw. Auf dem alten MediaCenter (auch Intel Board mit der gleichen FastBoot Technik) brachte das etwa 3-4 Sekunden. Der Stromverbauch ist super, im IDLE im xbmc etwa 5 Watt und bei fullHD etwa 7-8 Watt.

Alles zusammen hat mich jetzt etwa 135 € gekostet und wird vermutlich solange halten bis fullHD nicht mehr Standard ist, da ich immer etwas hinterher hänge also vermutlich locker mehrere Jahre. Ich kann die NUCs nur empfehlen, bei den nächst größeren Modellen mit i3, i5, i7 (4. Generation) steigt die Rechenleistungen nochmal schnell um mehr als das doppelte, leider auch der Preis. Allerdings schaffen die kleinen Teile dann auch fullHD 3D oder 4k Material.

Allerdings sieht das kleine Teil etwas verloren in dem großen Wohnzimmerschrank aus.

Wow ist das schon wieder lange her.

Ja, es ist viel passiert, aber irgendwie bin ich nicht wirklich dazu gekommen mir mal die Zeit zu nehmen und hier ein paar Sachen festzuhalten. Es ist vorlesungfreie Zeit, dass heißt für mich ich arbeite Vollzeit. Das hat aber auch den Vorteil das ich hin und wieder mal etwas Zeit habe um hier was zu schreiben. Das wichtigste zuerst. Ich habe Systemtheorie bestanden. Meine Note ist zwar nur eine 3,7 aber es ist die dritt-beste Klausur bei einer Durchfallrate von fast 30%. Jetzt muss ich noch Regelungstechnik im zweiten Prüfungszeitraum schreiben und dann habe ich alle Kurse in technischer Informatik fast geschafft, zwei Wahlpflicht-Kurse und das anerkennen meiner Arbeitszeit als Praktikumersatz sowie schließlich die Bachelorarbeit. Wobei Regelungstechnik lustig wird, da lag die Durchfallrate im ersten Prüfungszeitraum bei fast 50%. Als Wahlpflicht werde ich wohl iOS Programmierung und OpenSource Projekte nehmen. Ich spiele mit dem Gedanken nach dem Bachelor noch einen Master zu machen, den dann allerdings wieder in Medieninformatik. Noch ist das nur eine Idee.

Fileserver 2014.

Mein „Arbeitsrechner“ ist fertig, nun geht es daran meinem Fileserver eine kleine Auffrischung zu verpassen. Das vorhandene System ist ein energiesparender Pentium der 2. Generation (G630T), also Sandy Bridge. Eigentlich würde der auch noch eine Weile halten, aber das neue System soll etwas zukunftssicher sein. Konkret heißt das ein Gehäuse mit mehr Platz für Platten und ein Board mit mehr SATA Anschlüssen. Gut, kommen wir zu den einzelnen Komponenten.

    CPU: Intel Celeron G1820T

      Das ist ein Dualcore mit Hashwell Kern, 35W TPD und Grafikeinheit, eine seperate Grafikkarte entfällt also. Die Einschränkung im Gegensatz zum Pentium dieser Klasse ist hauptsächlich das der Arbeitsspeicher DDR1333 verwendet werden kann und nicht DDR1600. Dafür kostet der Celeron nur die Hälfte. Mein alter G630T kommt bei cpubenchmark.net
      auf 2176 Punkte, der G1820T kommt auf 2473 Punkte. Gleichzeitig sollte der Energieverbrauch vor allem im Idle etwas geringer sein. Wenn das neue System steht werde ich mal messen wieviel der neue wirklich weniger verbraucht.
    Lüfter: Scythe Kotetsu

      Ich habe diesmal nicht den Gross Clockner genommen, sondern den Kotetsu, weil einerseits der Kühlkörper in der Breite nur halb so groß ist und in dem vorgesehenden Gehäuse würde es schon arg eng mit dem Glockner. Ich habe den Kotetsu auch genommen, weil der mitgelieferte Lüfter eine minimale Umdrehungszahl von 400 RPM hat, der Glockner hat mind. 600 RPM. Nun kann ich schon sagen, dass in meinem System das Boardbios den Lüfter nicht unter 600 RPM geregelt bekommt. Ausserdem klickt der Lüfter des Kotetsu ganz leise, wird man bei geschlossenem Gehäuse vermutlich nicht wahrnehmen, aber das heißt, dass da schon jetzt irgendetwas nicht ganz rund läuft, wird in ein paar Jahren vielleicht ein Problem werden. Aber man kann den Lüfter ja austauschen.
    Board: ASUS H87I-Plus (C2)

      Ich habe das Board schon ein paar Monate als Arbeitsrechner im Einsatz gehabt, läuft super. Der Grund für genau dieses Board war, dass es 6 SATA Anschlüsse hat, Mini-ITX ist und in mein neues Fileservergehäuse passt nur ein Mini-ITX. Unter Windows war das Board super, unter Linux habe ich schon festgestellt, dass die Intel Netzwerkkarte erst ab Kernel 3.5 unterstützt wird.
    RAM: DIMM 8 GB DDR3-1333

      Also ein 8GB Riegel, später kommt ein zweiter 8 GB Riegel rein, dass sollte für den Fileserver reichen.
    Gehäuse: Fractal Design Node 304

      Zur Zeit habe ich irgendein preiswertes Cooltek, da war mir nur wichtig das ein 120mm Lüfter vor den Platten dreht und das mindestens vier Platten reinpassen. Das Node ist schon ziemlich cool, es hat Platz für sechs 3,5Zoll Festplatten die entkoppelt eingebaut werden und es sieht nicht wie ein typischer Rechner aus. Bei uns stand der Server immer in der Ecke des Raumes und sah nach einem häßlichen Rechner aus. Der Node kommt auf eine Komode neben den Drucker und mir gefällt die Optik. Außerdem ist er etwa genauso groß wie der Drucker, also schon ziemlich klein. Für die Festplatten sind zwei 92mm Lüfter in der Front, die Luft wird über Staubfilter angesaugt und an den Platten vorbei (oder besser durch die Platten durch), dann durch den CPU Lüfter und am Gehäuserückteil durch einen mitgelieferten 140mm Lüfter nach draußen gepustet. Zur Zeit läuft nur der 120mm CPU Lüfter und der 120mm Lüfter des Netzteils. Mal schauen wie laut das System am Ende ist.
    Netzteil: be quiet! System Power 7 350W ATX 2.31

      Dieses Netzteil hat schon mein i5 plus GTX660 Ti zuverlässig und leise mit Strom versorgt. Also sollte es locker ausreichen für bis zu sechs WD Red Platten.
    Festplatten: Anschaffung steht noch aus

      Preis/Leistung/Stromverbrauch – mäßig kommen zur Zeit eigentlich nur zwei Platten in Frage. Western Digital WD Red 4TB und Seagate NAS HDD 4TB.
      Bei den Reds sind, glaube ich, vier Platten maximal zulässig (wegen der Schwingungen im Gehäuse durch die Platten) und die Segate sind bis sechs Platten spezifiziert. Etwas energiesparender sind wohl die Reds. Ich habe mich da noch nicht entschieden. Da die Platten relativ teuer sind werde ich die Festplatten nach und nach anschaffen. Da RAID5 schon sein sollte, wird das System mit 8TB netto starten und der maximal Ausbau liegt dann bei 20TB netto. Sollten die Helium gefüllten 5 und 6TB Platten in den nächsten Jahren preiswerter werden, könnte man auch 6x6TB Brutto also 30TB Netto haben.

Wie ich das System boote, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Eine Möglichkeit wäre auf den internen USB3 Anschluss einen Adapter zu stecken und einen schnellen USB Stick zu nehmen. Ich könnte einen SATA Port benutzen, aber dann bleiben nur noch 5 für Platten. Oder man nimmt ein PCIe SSD. Das mit dem USB finde ich zur Zeit am besten. Da es sich um einen Fileserver handelt, der nur selten gebootet wird, reicht die Geschwindigkeit denke ich. Als Betriebssystem wollte ich ein BSD, vielleicht ein FreeNAS, da wird einem viel abgenommen und die empfehlen den Boot per USB Stick sogar.