Archiv der Kategorie: Hardware

So dinge die man anfassen kann.

Finally it’s a Fire TV.

Tja, die Reise war lang und findet nun erstmal ein Ende. Ich fasse das hier mal ultra kurz zusammen. Ich hatte sehr lange noch einen Röhrenfernseher und eine xbox (1) mit xmbc als zuspieler. Das hat gefühlte Jahre gut funktioniertm außer das die xbox höbar, groß und relativ stromhungrig war.

Mit dem ersten modernen Fernseher der FullHD konnte holte ich mir damals einen ASUS O!Play. Da hatte ich die Hoffnung, da das System „offen“ war (es gab einen Telnetzugang mit Default Passwort), dass da noch coole Sachen für kommen würden. Kam nichts.

Dann hatte ich mir ein Gehäuse gekauft das man per Infrarot-Fernbedienung an und ausschalten konnte und habe da OpenELEC drauf gepackt. Funktionierte gut, aber es war einfach viel zu groß und da stecke am Ende ein ganzer PC drin, bis der von der SSD hochgefahren ist dauerte es und lautlos war der am Ende auch nicht.

Dann habe ich mir einen NUC gekauft, also eine kleine Ausbaustufe, dual Celeron. Da habe ich 4GB und eine low energy SSD reingepackt und wieder OpenELEC drauf. Das war schon sehr dicht an dem was ich mir so vorgestellt habe. Mit der AllInOne Fernbedinung konnte man den NUC ein und ausschalten, bootzeit war ok, der NUC war vor dem Fehrseher hochgefahren, obwohl er einen Lüfter hat, hörte man den nicht. Alles was noch fehlte war ein Netflix Client. Da warte ich noch heute drauf.

Dann gabs vor ein paar Wochen mal wieder eine Aktion bei der man einen Amazon Fire TV für 70€ kaufen konnte. Diesmal habe ich zugeschlagen und muss sagen das ich es nicht bereue. Die Kiste nochmal 50-70% kleiner als der NUC und wenn man wollte könnte man sie vermutlich mit doppelseitigem Klebeband (oder einem Halter) an die Rückseite des Fernsehers packen. Netflix gibs als App und Kodi (xbmc) auch. Man braucht einen kleinen Trick um Kodi zu installieren, ist aber nicht schwer. Die Fernbedienung ist Bluetooth, d.h. zwar das man wieder eine mehr hat, aber dafür muss man nicht immer in Richtung Fernseher zielen.

Die Fire TV kann nur FullHD das reicht mir vermutlich auch die nächsten Jahre. Meine Serien sind HD, meine Filme FullHD und mein Fernseher kann auch nur FullHD. Die Sachen die Amazon alle anbietet habe ich nicht wirklich ausprobiert, vielleicht wird das später mal wichtig, youtube und zdf mediathek funktionieren gut.

Da in der Box nun kein Lüfter mehr drin ist, macht sie null Geräusche. Der USB Anschluss ist praktisch um mal schnell was vom Stick abzuspielen.

Auf dem NUC werde ich jetzt Windows 10 mal testen zurück wechseln werde ich wohl nicht mehr.

Application server 2014.

Früher lief bei mir ein Server mit Proxmox und einem von Hand angelegten Software RAID5, alle Dienste liefen in VMs. Die Idee war mal das man ja die VMs einfach umziehen lassen könnte wenn der Server erneuert wird. Habe ich nie gemacht. Ich glaube auch, alle Dienste die man so braucht alle paar Jahre mal neu aufzusetzen hat was gutes. Bei der Gelegenheit kann man sich mal umschauen ob es mittlerweile Alternativen gibt, die vielleicht besser, schneller und weniger resourcenhungrig sind und man bleibt in Übung. Ausserdem wollte ich schon seit Jahren mal einen Fileserver mit FreeNAS (zw. NAS4Free damals) haben. Mein neuer Fileserver läuft jetzt mit FreeNAS und es läuft sogar eine VM (Jails) drauf, bei der es Sinn ergibt das sie auf dem Fileserver läuft, nämlich mein SubSonic Streaming/Web-frontend für meine MP3 Sammlung.

Ich hatte mich also mit dem Fileserver auch entschieden, dass ich mindestens einen weiteren Server für alle anderen Dienste bräuchte. Nun ist das zur Zeit etwas wild. Ich habe einen Raspberry Pi, der macht bei mir nur DHCP und DNS,  mein altes AtomBoard ist jetzt mein Downloadserver, meine Spielwiese für Webentwicklung und was da noch so kommt mit der Zeit. Nun habe ich vor kurzem mein MediaCenter umgerüstet,  ich habe einen NUC gekauft und im Zuge der Recherche, habe ich mir mal angeschaut was es da so für Stromspar – Systeme zur Zeit auf dem Markt gibt. Dabei ist mir aufgefallen das mein über 4 Jahre alter Atom aus heutiger Sicht schon viel Strom für wenig Leistung verbraucht. Also der schafft etwa 600 Punkte bei 15W TDP. Der NUC ist immerhin schon bei 1200 Punkten bei 7.5W. Der Celeron J1900 schafft 2000 Punkte bei 10W TDP. Wenn man jetzt noch reinrechnet, dass man (bei dem Mainboard das ich gewählt habe) kein ATX Netzteil braucht, da es mit 9-19V Gleichstrom betrieben wird, spart man nochmal etwa 10-20% gegenüber einem System mit ATX Netzteil. Ok, viel erklärt, hier das System wie ich es mir zusammenbauen werde.

    Board & CPU: ASRock Q1900DC-ITX

      Das ist ein Quadcore Celeron mit Q4/2013 Kern, 10W TPD. Als Arbeitsspeicher kann DDR1333 LowVoltage verwendet werden. Statt ATX Netzteil kommt einfach 9-19V Gleichstrom ran.
    Ram: Crucial Ballistix 8GB DDR3 SO-Dimm

      Der kann von 1.35V bis 1.5V laufen, mal sehen ob 1.35 eine messbare Stromersparniss bringt.
    SSD: Intel 530 Series 120GB + 750 GB 2.5Zoll WD Red (NAS)

      Von der SSD soll gebootet werden und sie soll als Cache zum downloaden und entpacken dienen. Die kleine NAS Platte habe ich schon, da landen dann die fertigen Downloads drauf und alle Dienste die nennenswert Daten haben.

Da ich seit dem alten Server kein Nagios mehr habe, wird das wohl das erste sein das ich installiere, also diesmal wollte ich ICINGA 2.0 versuchen, mal sehen ob das besser ist als Nagios.

Mein neues MediaCenter.

Vor Ewigkeiten

Ich habe ja jetzt schon einiges durch. Angefangen habe ich mit einer gemodded’en xbox (ja, das erste Model das es gab). Um in den gemodded’en Modus zu gelangen musste man den Powerknopf drei Sekunden gedrückt halten. Den Rest hatte ich später so angepasst, dass direkt das xbox media center startete. Es gab damals eine DVD Fernbedienung für die xbox, den Empfänger hat man einfach auf einen der Eingänge für die Controller gesteckt. Damit bin ich lange gut klargekommen. Die xbox war zwar nie wirklich leise (Ich hatte zwei und scheinbar zweimal Pech gehabt, die Geräte von Freunden waren immer deutlich leiser), aber sie spielte alles ab was ich damals so auf dem Fileserver liegen hatte. HD oder sogar fullHD gabs damals noch nicht DVD war das Maß der Dinge. Gespielt habe ich mit der Kiste nie, Konsolen sind einfach nichts für mich. Ich bin Jahre mit der xbox gut gefahren.

Vor Langem

Nach ein paar kleinen Versuchen mit PC am Fernseher, PS2 und anderen Medianplayern habe ich mir dann schließlich ein ASUS O’Play geholt, den ganz einfachen, nur Netzwerk, keine Festplatte kein WLAN. Das Teil kostete damals 80€ spielte wieder alles ab was ich so auf dem Fileserver liegen hatte (mittlerweile Serien in HD und Filme in FullHD). Das Gerät selber war gut, Stromverbrauch von weniger als 10 Watt, nicht zu hören da passiv gekühlt und zügig ließ sich auch alles bedienen. Vor allem man konnte das Gerät einschalten und ausschalten ohne selbst am Gerät einen Knopf drücken zu müssen. Der größte Nachteil war (wenn man es denn einen Nachteil nennen mag), dass es auf Verzeichnisebene arbeitet, d.h. keine Metadaten für Filme und Serien, keine „Neu hinzugekommene“, „noch nicht gesehene“ Kategorien und soetwas. Zu dieser Zeit wurde aus dem xbox media center das xbmc und man konnte es auf PC >Hardware installieren. Es hatte wirklich nicht mehr viel mit der alten Software zu tun, die früher auf meiner xbox lief, auch der O’Play hat ein paar gute Jahre bei mir verbracht und ich war zufrieden.

Vor nicht Allzulangem

Als es den Raspberry Pi gab und OpenELEC schließlich eine Version speziel für den Pi rausgebracht hat, habe ich mir so ein Teil geordert, die notwendigen Codecs gekauft und drauf losprobiert. Das abspielen klappte gut, aber alles was der Pi nicht in Hardware abspielen kann, geht halt einfach nicht wenn die Auflösung des Materials HD oder höher ist. Dazu kommt, dass ich einen extra Empfänger für die Fernbedinung brauchte und ihn per Fernbedienung zwar aus, aber nicht anschalten konnte. Ja, ich weiß, der verbraucht nur etwa 5 Watt, aber auch das aufbauen der Bibliothek und das Aktualiesieren dauert einfach zu lange. xbmc arbeitete nicht mehr auf Verzeichnisebene, sondern liest alle Dateien ein, versucht diese per Internetrecherche zu identifizieren und zeigt dann Metainformationen von tvdb und anderen Seiten an, so schön mit Fanart und sowas. Sieht wirklich schön aus, fühlte sich aber auf dem Pi einfach nicht gut an. Also die O’Play weiter ran.

Vor Kurzem

Als ich Ende 2013 Anfang 2014 meinen Fileserver umbaute, blieb Hardware übrig. Da es sich unter anderem um einen Stromsparprozessor handelte dachte ich mir, damit könnte ich mir ein MediaCenter bauen, das sparsam und leise ist und alles abspielt. Zwar hat das Mainboard einen CIR (Consumer IR) Anschluss, aber dafür die passende Hardware zu besorgen ist nicht so einfach. Ich habe schließlich einen Versender gefunden der einen passenden Empfänger verkauft, aber der sollte mit Versand über 40€ kosten (der war unter anderem so teuer, weil er sich zwischen Powerknopf und Mainboard schalten ließ und man so auch per Fernbedinung den Rechner starten kann). Das Problem dass ich kein passendes „wohnzimmertaugliches“ Gehäuse hatte wäre geblieben und wenn ich eins gefunden hätte, hätte ich den Empfänger dort selbst einbauen müssen (Loch boren, Befestigung der Platine realisieren und von außen so verkleiden das man es nicht sieht). Ich habe dann für etwas mehr Geld ein Gehäuse von TechSolo gekauft, da war ein passender IR Empfänger mit Fernbedinung dabei. Das System habe ich mit OpenELEC betrieben (gibt es mittlerweile eine PC Version). Insgesamt war ich mit dem System sehr zufrieden. Nur eine Sache störte mich dann doch nach einer Weile, die Größe. Das Mainboard war ein µATX und das ist gar nicht so klein. Dementsprechend groß war das Gehäuse und im Schrank unter dem Fernseher stand es etwa 15cm vor.

Jetzt

Ich hatte zwar im MediaCenter ein DVD Laufwerk, aber das habe ich nie genutzt. Wir haben einen Blu Ray Player geschenkt bekommen und alles was ich auf Blu Ray brenne (NHL, NFL) läuft super darüber. DVD habe ich schon ewig nicht mehr geschaut. Ich hatte zwar schon von einem Freund gehört und natürlich selbst regelmäig in den Newstickern gelesen, dass Intel da eine Serie Kleinstrechner am Start hat die NUCs (Next Unit of Computing), aber hatte immer hohe Preise im Kopf. So kam ich nie auf die Idee die Dinger in Betracht zu ziehen. Dann bin ich irgendwie mal auf die Seite über NUCs und xbmc gestolpert und habe gesehen das die Variante mit Celeron ja durchaus günstig ist. Also habe ich mich etwas belesen und dann einen bestellt.

Arbeitsspeicher muss man doch dazubestellen und ich habe die Variante genommen wo noch eine 2,5Zoll Platte reinpasst, da ich noch eine 30GB SSD rumliegen hatte. WLan ist schon drin (mit intern verbauten Antennen). Ein IR Empfänger ist verbaut. Dazu habe ich passende (low voltage) 4 GB Arbeitsspeicher (2 hätten für OpenELEC locker gereicht, aber man weiß ja nie) gekauft. Da ich keine RC6 Fernbedinung hatte, habe ich mir eine All for One URC 7960 für 13€ geholt (kleiner Tip: den NUC/xbmc als xbox One auf der Fernbedinung einrichten, klappte dann reibungslos). Der NUC hat zwar einen Lüfter, den man mit den Ausliefereinstellungen hört, auch wenn man ein sehr leises Umfeld hat. Wenn man im Bios die Lüfter auf mittlere Stuffe runterstellt, ist der NUC nicht mehr hörbar und wärmer wird er auch nicht, nach mehrere Stunden einrichten und Filme schauen ist er nicht mal handwarm. An und Ausschalten lässt er sich per Fernbedinung. Booten tut er ins xbmc dauert ungefähr 7-8 Sekunden, wobei ich im BIOS noch „fast boot“ einschalten könnte. Dann werden USB Geräte nicht mehr initialisiert und er sucht nicht mehr nach neuer Hardware usw. Auf dem alten MediaCenter (auch Intel Board mit der gleichen FastBoot Technik) brachte das etwa 3-4 Sekunden. Der Stromverbauch ist super, im IDLE im xbmc etwa 5 Watt und bei fullHD etwa 7-8 Watt.

Alles zusammen hat mich jetzt etwa 135 € gekostet und wird vermutlich solange halten bis fullHD nicht mehr Standard ist, da ich immer etwas hinterher hänge also vermutlich locker mehrere Jahre. Ich kann die NUCs nur empfehlen, bei den nächst größeren Modellen mit i3, i5, i7 (4. Generation) steigt die Rechenleistungen nochmal schnell um mehr als das doppelte, leider auch der Preis. Allerdings schaffen die kleinen Teile dann auch fullHD 3D oder 4k Material.

Allerdings sieht das kleine Teil etwas verloren in dem großen Wohnzimmerschrank aus.

Fileserver 2014.

Mein „Arbeitsrechner“ ist fertig, nun geht es daran meinem Fileserver eine kleine Auffrischung zu verpassen. Das vorhandene System ist ein energiesparender Pentium der 2. Generation (G630T), also Sandy Bridge. Eigentlich würde der auch noch eine Weile halten, aber das neue System soll etwas zukunftssicher sein. Konkret heißt das ein Gehäuse mit mehr Platz für Platten und ein Board mit mehr SATA Anschlüssen. Gut, kommen wir zu den einzelnen Komponenten.

    CPU: Intel Celeron G1820T

      Das ist ein Dualcore mit Hashwell Kern, 35W TPD und Grafikeinheit, eine seperate Grafikkarte entfällt also. Die Einschränkung im Gegensatz zum Pentium dieser Klasse ist hauptsächlich das der Arbeitsspeicher DDR1333 verwendet werden kann und nicht DDR1600. Dafür kostet der Celeron nur die Hälfte. Mein alter G630T kommt bei cpubenchmark.net
      auf 2176 Punkte, der G1820T kommt auf 2473 Punkte. Gleichzeitig sollte der Energieverbrauch vor allem im Idle etwas geringer sein. Wenn das neue System steht werde ich mal messen wieviel der neue wirklich weniger verbraucht.
    Lüfter: Scythe Kotetsu

      Ich habe diesmal nicht den Gross Clockner genommen, sondern den Kotetsu, weil einerseits der Kühlkörper in der Breite nur halb so groß ist und in dem vorgesehenden Gehäuse würde es schon arg eng mit dem Glockner. Ich habe den Kotetsu auch genommen, weil der mitgelieferte Lüfter eine minimale Umdrehungszahl von 400 RPM hat, der Glockner hat mind. 600 RPM. Nun kann ich schon sagen, dass in meinem System das Boardbios den Lüfter nicht unter 600 RPM geregelt bekommt. Ausserdem klickt der Lüfter des Kotetsu ganz leise, wird man bei geschlossenem Gehäuse vermutlich nicht wahrnehmen, aber das heißt, dass da schon jetzt irgendetwas nicht ganz rund läuft, wird in ein paar Jahren vielleicht ein Problem werden. Aber man kann den Lüfter ja austauschen.
    Board: ASUS H87I-Plus (C2)

      Ich habe das Board schon ein paar Monate als Arbeitsrechner im Einsatz gehabt, läuft super. Der Grund für genau dieses Board war, dass es 6 SATA Anschlüsse hat, Mini-ITX ist und in mein neues Fileservergehäuse passt nur ein Mini-ITX. Unter Windows war das Board super, unter Linux habe ich schon festgestellt, dass die Intel Netzwerkkarte erst ab Kernel 3.5 unterstützt wird.
    RAM: DIMM 8 GB DDR3-1333

      Also ein 8GB Riegel, später kommt ein zweiter 8 GB Riegel rein, dass sollte für den Fileserver reichen.
    Gehäuse: Fractal Design Node 304

      Zur Zeit habe ich irgendein preiswertes Cooltek, da war mir nur wichtig das ein 120mm Lüfter vor den Platten dreht und das mindestens vier Platten reinpassen. Das Node ist schon ziemlich cool, es hat Platz für sechs 3,5Zoll Festplatten die entkoppelt eingebaut werden und es sieht nicht wie ein typischer Rechner aus. Bei uns stand der Server immer in der Ecke des Raumes und sah nach einem häßlichen Rechner aus. Der Node kommt auf eine Komode neben den Drucker und mir gefällt die Optik. Außerdem ist er etwa genauso groß wie der Drucker, also schon ziemlich klein. Für die Festplatten sind zwei 92mm Lüfter in der Front, die Luft wird über Staubfilter angesaugt und an den Platten vorbei (oder besser durch die Platten durch), dann durch den CPU Lüfter und am Gehäuserückteil durch einen mitgelieferten 140mm Lüfter nach draußen gepustet. Zur Zeit läuft nur der 120mm CPU Lüfter und der 120mm Lüfter des Netzteils. Mal schauen wie laut das System am Ende ist.
    Netzteil: be quiet! System Power 7 350W ATX 2.31

      Dieses Netzteil hat schon mein i5 plus GTX660 Ti zuverlässig und leise mit Strom versorgt. Also sollte es locker ausreichen für bis zu sechs WD Red Platten.
    Festplatten: Anschaffung steht noch aus

      Preis/Leistung/Stromverbrauch – mäßig kommen zur Zeit eigentlich nur zwei Platten in Frage. Western Digital WD Red 4TB und Seagate NAS HDD 4TB.
      Bei den Reds sind, glaube ich, vier Platten maximal zulässig (wegen der Schwingungen im Gehäuse durch die Platten) und die Segate sind bis sechs Platten spezifiziert. Etwas energiesparender sind wohl die Reds. Ich habe mich da noch nicht entschieden. Da die Platten relativ teuer sind werde ich die Festplatten nach und nach anschaffen. Da RAID5 schon sein sollte, wird das System mit 8TB netto starten und der maximal Ausbau liegt dann bei 20TB netto. Sollten die Helium gefüllten 5 und 6TB Platten in den nächsten Jahren preiswerter werden, könnte man auch 6x6TB Brutto also 30TB Netto haben.

Wie ich das System boote, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Eine Möglichkeit wäre auf den internen USB3 Anschluss einen Adapter zu stecken und einen schnellen USB Stick zu nehmen. Ich könnte einen SATA Port benutzen, aber dann bleiben nur noch 5 für Platten. Oder man nimmt ein PCIe SSD. Das mit dem USB finde ich zur Zeit am besten. Da es sich um einen Fileserver handelt, der nur selten gebootet wird, reicht die Geschwindigkeit denke ich. Als Betriebssystem wollte ich ein BSD, vielleicht ein FreeNAS, da wird einem viel abgenommen und die empfehlen den Boot per USB Stick sogar.

Die Uni, das Leben, das Universum und der ganze Rest.

Die Uni

Mit der Uni geht’s jetzt voran, ich habe letztes Semester Mathe 3 geschrieben und bestanden. Jetzt sind es nur noch drei Kurse (einer davon Wahlpflicht) und die Abschlussarbeit. Ok, ich muss noch meine Arbeitszeit als Praktikum anerkennen lassen, aber das sollte vermutlich kein Problem werden.

Das Leben

Ich plane grade den Umbau bzw. die Erweiterung des Arbeitszimmers. Dafür wird der Schreibtisch verlängert, neues Regale angeschafft und sehr viel altes Zeug entsorgt werden. Mir fällt es immer schwer mich von funktionierender Hardware zu trennen, aber ganz ehrlich was soll ich mit zwei alten xbox’n (erste Generation) noch anfangen? Als Server verbauchen sie einfach zu viel und sind zu groß, spielen werde ich nicht drauf und als XBMC haben die kein HDMI (bzw. FullHD Ausgang) und nicht genug Power um FullHD mkv Datein zu decodieren. Also wirds wohl entsorgt. Ich habe auch noch drei 24port (100Mbit) 3Com switches, mit Matrix-modul (das ist ein propititärer 1Gbit Link mit denen sich bis zu 4 Geräte zu einem zusammen fassen lassen). Braucht heute kein Mensch mehr.

Das Universum

Ja, da gibt es wirklich was neues ;) zumindest hat Stephen Hawking eine neue Theorie.

Der ganze Rest

Das Jahr wird spannend Robert zieht vermutlich zurück nach Deutschland, ich werde vermutlich die letzten Kurse der Uni fertig machen und einige interessante Spiele werden wohl rauskommen. Vielleicht brauche ich bald weniger oder keinen Zucker mehr in meinen Tee. Mal schauen was noch kommt.

Hardware für 2014.

So, nun musste es doch sein. Ich brauchte ein neues System zum Arbeiten und natürlich auch zum Spielen. Ich hatte mir letztes Jahr schon Gedanken gemacht was es werden könnte und habe mich dann doch für etwas andere Komponenten entschieden.

    CPU: Intel® Core™ i5-4670T Processor

      Das ist ein Quadcore mit Hashwell Kern mit 45W TPD. Er hat eine Grafikeinheit, d.h. sollte ich ihn in ein paar Jahren als Server CPU benutzen wollen, braucht das System keine dedizierte Grafikkarte.
    Lüfter: Alpenföhn Groß Clockner rev. C

      Ich wollte einen, bei dem man den Lüfter auch mal austauschen kann ohne gleich alles neu kaufen zu müssen, dass sieht bei dem so aus.
    Board: ASUS H87M-E (C2)

      Früher habe ich oft ASUS gekauft, dann irgendwann nur noch Gigabyte, nun gebe ich ASUS mal wieder eine Chance. Es sollten 4 RAM Riegel reingehen, da irgendwann mal 32GB Ram rein sollen und ich lieber die 8GB als die 16GB Riegel kaufen wollte. Dann wollte ich unbedingt einen PCIe den ich auch benutzen kann, also mindestens einen Slot weg von der Grafikkarte, zwei sind sicherer. 4x USB3.0 fand ich auch besser als die 2x bei den B85-Chipsätzen. Ich habe versucht ein Board zu nehmen das möglichst wenig Strom verbraucht. In der C’t habe ich gelesen, dass ein Hinweis darauf die Anzahl der Spannungwandler sein können. Die kleinen grauen Würfel in der Nähe der CPU.
    RAM: DIMM 16 GB DDR3-1600 Kit

      Also 2x8GB Riegel, so bleibt die Option mit zwei weiteren zum Maximalausbau von 32GB zu kommen.
    Grafikkarte: Gigabyte GeForce GTX 660 OC

      Habe dann doch lieber eine NVida genommen, dass Verhältnis von Stromverbrauch zu Rechenleistung und Preis stimmte einfach.
    SSD: Samsung SSD 840 EVO 250GB

      Ich wollte keine SSD mit SandForce Controller, da die ihre guten Transferraten nur bei unkomprimierten Daten schaffen und die SandForce SSD haben auch einen höheren Stromverbrauch.
    Optisches Laufwerk: LG Electronics BH16NS40

      LG beschreibt ihn als den AllesBrenner. Kann noch nicht viel dazu sagen. Ich muss auch nochmal checken ob diese Blu-Ray RE Rohlinge wirklich 20 oder mehr Jahre halten.
    Gehäuse: Xigmatek Midgard II

      Ich habe zuerst das Chieftec Libra LF-02B favorisiert, aber dann Tests gelesen und das Midgard II hat dann doch an den entscheidenen Stellen etwas besser abgeschnitten. Ein Grund war, dass das Netzteil nicht direkt auf dem Gehäusemetal liegt.
    Soundkarte: ASUS Xonar DGX, PCIe x1

      Nachdem ich selbst festgestellt habe (Teamspeak) wie schlecht die Qualität dieser OnBoard Soundkarten sein kann, habe ich mich ein wenig belesen und selbst die echten HiFi Fans sagen mit der Karte kann man wenig falsch machen.
    Netzteil: be quiet! Straight Power BQT E9 400W

      Hat einen 13,5cm Lüfter und bisher habe ich nur gute Erfahrungen mit BeQuit gemacht und 80 PLUS Gold , also 90% Effizienz, Hashwell kompatibel und es unterstützt ErP Lot 6, also unter 0.5W im Standby.
    Monitor: LG Flatron 24EA53VQ-P

      IPS Panel, niedriger Stromverbrauch und nachdem ich ihn jetzt schon 3 Monate im Einsatz habe, muss ich sagen das Bild ist super.
    Tastatur: CM Storm Quickfire Ultimate

      Die hat die Cherry MX-Brown Schalter drin, also mit Druckpunkt, aber ohne Klick. Ich hätte mir lieber die ein CODE Keyboard geholt, aber mit Versand kostet die dann weit über $200. Die Quickfire ist ok. Nach sehr kurzer Eingewöhnungszeit schreibt es sich damit wirklich sehr angenehm.

Wenn mein Homeserver umgebaut wird, bleibt da noch eine 2TB Green ECO übrig, die wird dann noch ins System eingebaut.

Server up.

Irland

So, es ist wieder einiges passiert. Gegen Ende Februar waren Uli und ich bei Robert in Irland zu Besuch. Es waren nur ein paar Tage, aber es war sehr schön und das Wetter hat auch einigermaßen mitgespielt. Ich werde dazu noch mal extra einen Post machen, wenn Uli ihre fast 500 Fotos durchgesehen und aussortiert hat, dann gibt es auch ein paar Fotos.

vServer

Dann habe ich meinen Server wieder zum Leben erweckt. Im Grunde habe ich alles neu aufgesetzt, da ich Archlinux ohne die Kernelparameter einfach nicht gestartet bekommen habe. Die wichtigesten Dienste laufen wieder und es ging doch schneller als ich dachte, aber waren auch viel mehr Kleinigkeiten zu beachten als ich in Erinnerung hatte. Ich werde dazu noch eine Seite machen, wo ich soviel wie möglich erkläre, so als -sollte ich nochmal alles neu machen müssen- Anleitung. Jetzt läuft auf jedenfall Debian drauf.

Uni

Da ich zur Prüfungszeit leider krank war, muss ich zwei Klausuren nachschreiben, dafür werde ich mir dann ein paar Tage frei nehmen, um für die Klausuren zu lernen, wird schon gut gehen.

Hardware

Der neue PC muss wohl noch ein paar Monate warten. Zur Zeit macht mir mein Telefon (Sony Xperia Mini Pro) etwas Sorgen. Ich habe immer mal wieder das Problem das der Akku sich nicht laden lässt. Das geht dann meist erst wieder, wenn er einmal komplett leer und einmal aus dem Gerät genommen wurde. Dazu kommt, dass es sich immernoch abschaltet wenn ich irgendwas länger als 10 Minuten mache das CPU-Last erzeugt. Das mit dem Akku kam letzte Woche mehrmals vor, jetzt geht es wieder seit ein paar Tagen, aber ich finde das ist einfach kein Zustand, wenn ich jeden Morgen wenn ich aufstehe hoffen muss, dass der Akku über Nacht auch geladen hat und ich kein leeres Telefon mit auf Arbeit nehmen muss um es dort zu laden. Ich wollte ja eigentlich das Nexus 4 kaufen, aber nachdem klar war das der Akku da nicht mal 1 Tag hält, habe ich von der Idee Abstand genommen. Dann wollte ich warten was Google Mitte des Jahres rausbringt, dass xPhone soll ja was ganz tolles werden. Nur ist das ja immer so eine Sache mit diesen Release Terminen und dann ist die Frage ob ich mir das Teil werde leisten können und ob sie es geschafft haben ein Gerät mit einem Akku zu bauen das dann auch mal länger als 1 Tag hält.

Da das alles noch so weit weg ist bzw. unsicher, habe ich mir überlegt eventuell vorher schon ein neues Telefon zu kaufen. Im März habe ich das Xperia Mini Pro genau 1 Jahr und das ist eigentlich zu kurz, die Telefone vorher hab ich immer mindestens 2 Jahre benutzt und dann meist auch nicht ausgetaucht weil irgendwas nicht mehr funktionierte, sondern weil ich was neues wollte. Ich habe also mal geschaut was in Frage käme. Die Vorauswahl ist auf das Samsung Galaxy S III mini NFC gefallen. Es hat Android 4.1, ein eingermaßen aktuelles Betriebsystem, drauf 4.1 ist mir wichtig, weil man zumindest bei Sonys Android 4.0, die einzelnen Googledienste nicht abschalten kann. Konkret geht es mir um gTalk, da ich einen anderen XMPP Client verwenden will, möchte ich gern gTalk ausmachen. Der Preis ist noch in Ordnung, wenn ich nicht wieder ein Montagsprodukt erwische. Dort wo ich es kaufen will, ist es leider zur Zeit nicht lieferbar, sonst würde ich es wohl schon bestellt haben.

So, das war es erstmal wieder, sobald ich etwas Luft habe liefere ich Irland und die Technik Doku nach.

Und dann lag ich doch nochmal nieder.

Tja, da haben alle Vorsätze nichts genützt, es hat mich wieder erwischt. Eine Erkältung oder ein grippaler Infekt, irgendwie sowas, mein Arzt hat mir nicht wirklich gesagt was es ist. Antibiotika habe ich auch nicht bekommen, dadurch hat das natürlich alles doppelt solange gedauert. Jetzt bin ich wieder Arbeiten und alles ist wieder in Ordnung, aber leider konnte ich meine Klausuren nicht schreiben, also muss ich in die Nachklausuren, was bedeutet mehr lernen weniger entspannen in den Semesterferien. Da ich aber noch Urlaub übrig habe, den ich nehmen muss, werde ich davon wohl etwas zum lernen nehmen.

Weil es da eine Nachfrage gab, hier nochmal zu meiner Idee zu dem Spiel. Im Grunde sollte es eine Art PortsOfCall werden, man startet also in einem Hafen mit einer bestimmten Menge Geld, kauft sich sein erstes gebrauchtes schrottreifes Schiff, tankt und sucht dann in einem Markt nach Transportaufträgen von dort wo man sich befindet zu einem anderen Hafen. Die verschiedenen Städte (Häfen) sollten verschiedene Rohstoffe produzieren bzw. verbrauchen, dadurch sollte eine Nachfrage und ein Angebot entstehen und der Spieler sollte durch die Fahrten Gewinn erzielen. Das ganze sollte ein internetbasiertes Browserspiel werden, bei dem man täglich ein paar Sachen macht, zum Beispiel Angebote suchen und dann irgendwann das Schiff losschickt, dass dann einen Tag oder so unterwegs ist. Das habe ich dann weiter gesponnen und mir fielen noch viele Möglichkeiten ein das ganze umfangreicher zu machen.

Der Hafen könnte ausgebaut werden um Be- und Entladezeiten zu verkürzen. Man könnte Tanks für Diesel bauen um Diesel kaufen zu können wenn er besonders günstig ist. Man könnte auch bestimmte Rohstoffe selbst erzeugen, aus Öl zum Beispiel mit Raffinerien. Man könnte Forschungslabore bauen, die Schiffemodernisierungen oder neue Schiffstypen entdecken können. An dem Punkt ging die Fantasie mit mir durch und mir fielen immer mehr Richtungen ein in die man das Spiel erweitern könnte.

Das ganze müsste natürlich ordentlich illustriert werden, dafür dachte ich an Robert. Aber am Ende ist das dann doch ein sehr großes Projekt für das ich im Moment keine Zeit habe, vielleicht später mal, eventuell wenn Robert dann Gamedesign studiert und mir ein paar Tips geben kann. So ohne Struktur ist das alles zu chaotisch, schon in meinem Kopf, wenn ich das mit anderen teile oder deren Ideen dazu höre wird es nicht grad besser.

Soweit zu diesem Thema, nun ein anderes. Ich möchte mir dieses Jahr, vermutlich in ein bis zwei Monaten, nun doch endlich mal einen neuen Rechner kaufen. Abgesehen von meinem Server letztes Jahr ist der neueste Rechner ein iMac mit CoreDuo (ja die erste Generation), eines der ersten MacBooks mit Core2Duo und ein ausgelieher Spielerechner ebenfals mit Core2Duo und einer GTX260. Also alles Rechner die schon wirklich ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Ich wollte mal vorstellen was ich mir vermutlich kaufen werde und warum, da bei mir das Geld (wie bei den meisten Studenten) knapp ist, muss die Auswahl gut sein und die Teile möglichst lange halten.

    CPU: Intel® Xeon® Prozessor E3-1230V2

      Ich möchte einen Quadcore mit Ivy Kern, da kommen nur i5, i7 und die Xeons in Frage. Da ich auf den Grafikpart in der CPU verzichten möchte, kommen nur die wirklich teuren i7s und die Xeons in die Auswahl und die Xeons haben einfach mal 20% mehr Leistung fürs gleiche Geld, wenn ich denen hier glauben darf.
    Lüfter: Scythe Ninja 3 Rev. B

      Ich wollte einen, bei dem man den Lüfter auch mal austauschen kann ohne gleich alles neu kaufen zu müssen, dass sieht bei dem so aus.
    Board: Gigabyte GA-Z77-D3H

      Ich mag die Marke Gigabyte, es sollten 4 RAM Riegel reingehen, da irgendwann mal 32GB Ram rein sollen und ich lieber die 8GB als die 16GB Riegel kaufen wollte. Ein Z77 Chipsatz fand ich gut, ein kleinerer würde wohl auch gehn, aber da letztlich fast alle Boards das gleiche bieten und der Preis dann auch nicht wirklich nennenswert nach unten geht, habe ich mir das Gigabyte ausgeguckt.
    Optisches Laufwerk: Pioneer BDR-207MBK

      Halt ein Laufwerk das auch die neuen QuadLayer schreiben kann.
    Gehäuse: Chieftec Libra LF-02B

      Hat einen großen Lüfter drin, einen Festplattendock auf der Oberseite und das wichtigste es gefällt mir.

Das ganze wollte ich bei Alternate bestellen und dann halt selbst zusammenbauen. Ich glaube günstiger kommt man an die Hardware wohl nicht ran, es gibt zwar Komplettsysteme die man zu dem Verkaufspreis nicht selbst bauen kann, aber da sind dann halt immer Komponenten drin die ich nicht will.